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GET STUDIUM

Geprüfte/r Berufspädagoge/Berufspädagogin (IHK)

Vorbereitung auf die IHK-Prüfung zum/zur Geprüften Berufspädagogen/Berufspädagogin gemäß Verordnung vom 9. Dezember 2019

Abschluss
Fortbildungsprüfung vor einer Industrie- und Handelskammer (IHK) – Abschluss „Geprüfte/r Berufspädagoge/Berufspädagogin (IHK)“; SGD-Abschlusszeugnis nach erfolgreicher Kursteilnahme
Art
öffentlich-rechtliche Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
21 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 11 Std.
Selbstlernen gesamt
993 Std.
Präsenz
Zwei verpflichtende, kostenfreie Online-Veranstaltungen mit insgesamt 72 Unterrichtseinheiten (ein vier- und ein fünftägiger Block) sowie Onlinephasen für Lerngruppen; keine Präsenzseminare
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
4.389 €
Ratenzahlung
21 × 209 €

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters (öffnet in neuem Tab).

Überblick

Der Geprüfte Berufspädagoge ist die höchste Stufe der beruflichen Bildung für Menschen, die andere ausbilden und weiterbilden – auf Niveau 7 des Qualifikationsrahmens, also gleichwertig zum Master eingestuft. Die Verordnung von 2019 richtet den Abschluss auf Leitungsaufgaben aus: Bildungsprozesse planen und steuern, Bildungscontrolling und Qualitätssicherung verantworten, Personalentwicklung gestalten, Aus- und Weiterbildung als Dienstleistung führen. Der SGD-Lehrgang ist mit 51 Studienheften, zehn Fallstudien und einem Gesamtglossar der umfangreichste Pädagogik-Lehrgang des Anbieters: 21 Monate bei elf Wochenstunden, das Register weist knapp tausend Stunden Selbstlernzeit aus. Sechs Handlungsfelder strukturieren den Stoff – Lernprozesse und Lernbegleitung, Planungs- und Managementprozesse, Berufsausbildung, Weiterbildung, Personalentwicklung und -beratung. Zwei verpflichtende Online-Blöcke von vier und fünf Tagen ersetzen Präsenzseminare; Lerngruppen arbeiten online zusammen. Zur Zulassung führen mehrere Wege, alle setzen die AEVO-Prüfung voraus: der Aus- und Weiterbildungspädagoge, ein Fachwirt- oder Meisterabschluss mit einem Jahr Praxis, ein Hochschulabschluss mit zwei Jahren oder eine Ausbildung mit fünf Jahren Praxis. Die IHK-Gebühr kommt hinzu, Aufstiegs-BAföG und Bildungsgutschein sind mögliche Finanzierungswege – und der Abschluss öffnet in den meisten Ländern den Hochschulzugang bis zum Master.

Inhalte

  • Lernprozesse und Lernbegleitung
  • Planungsprozesse in der beruflichen Bildung
  • Managementprozesse: Bildungscontrolling, Qualitätssicherung, Marketing von Bildungsangeboten
  • Berufsausbildung
  • Weiterbildung
  • Personalentwicklung und Personalberatung

Karriere

Leitung Aus- und Weiterbildung

Verantwortung für das gesamte Bildungsangebot eines Unternehmens oder Standorts – Planung, Budget, Qualität, Personal.

Bildungsmanagement bei Trägern und Kammern

Bildungsdienstleister, Berufsbildungswerke und Kammern besetzen Programm- und Bereichsleitungen mit Berufspädagog:innen.

Personalentwicklung

Kompetenzmodelle, Qualifizierungsstrategien und Beratung von Führungskräften – das Handlungsfeld Personalentwicklung führt in HR-Fachrollen.

Zugangsvoraussetzungen

Pädagogische Kenntnisse und Erfahrung in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung; technische Voraussetzung: Multimedia-PC mit Internetzugang

Niveau 7 ohne Studium – was der Berufspädagoge kann und wo seine Grenze liegt

Die Einstufung auf Niveau 7 stellt den Geprüften Berufspädagogen formal neben Master-Abschlüsse; die Verordnung von 2019 trägt den Zusatz „Master Professional“ noch nicht, weil die Titelreform erst 2020 kam. In der Praxis heißt das: Zugang zu Leitungsstellen in der betrieblichen Bildung, Hochschulzugang einschließlich mancher Masterstudiengänge, Anerkennung bei Bildungsträgern und Kammern. Die Grenze liegt dort, wo Lehramt oder ein pädagogisches Studium gesetzlich verlangt werden – an öffentlichen Schulen und in Teilen der Sozialpädagogik ersetzt der Abschluss keine akademische Ausbildung. Die Prüfung umfasst schriftliche Situationsaufgaben zu den Handlungsfeldern sowie eine Projektarbeit, die präsentiert und im Fachgespräch verteidigt wird; die zehn SGD-Fallstudien sind darauf zugeschnitten. Zwei Punkte zur ehrlichen Planung: Elf Wochenstunden über 21 Monate sind eine ernsthafte Belastung neben dem Beruf, und die Zulassung setzt in jedem Fall die AEVO-Prüfung voraus – wer sie nicht hat, holt sie vorab nach. Aufstiegs-BAföG deckt Lehrgangs- und Prüfungskosten anteilig; die SGD führt den Lehrgang auch als Bildungsgutschein-Maßnahme.

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Zusätzliche Informationen

51 Studienhefte, 10 Fallstudien, Gesamtglossar Berufspädagogik, Online-Lernprogramme zur Präsentation; die IHK erhebt Prüfungsgebühren in unterschiedlicher Höhe; Förderung über Aufstiegs-BAföG oder Bildungsgutschein möglich; Betreuungszeit kostenlos verlängerbar; 4 Wochen kostenlos testen; DQR-Niveau 7.

Häufige Fragen

Muss ich vorher Aus- und Weiterbildungspädagoge sein?
Nein, das ist einer von mehreren Zulassungswegen. Alternativ genügen ein Fachwirt- oder Meisterabschluss mit einem Jahr Praxis, ein Hochschulabschluss mit zwei Jahren oder eine Ausbildung mit fünf Jahren Praxis – jeweils plus AEVO-Prüfung.
Gibt es Präsenzseminare?
Nein. Zwei verpflichtende Online-Veranstaltungen mit zusammen 72 Unterrichtseinheiten und Onlinephasen für Lerngruppen ersetzen sie; die Kosten sind enthalten.
Ist der Abschluss ein Master?
Er ist auf DQR-Niveau 7 eingestuft, also gleichwertig, aber kein akademischer Grad. Leitungsstellen in der Bildung fragen nach der Einstufung; Promotion oder Lehramt setzen ein Studium voraus.
Wie hoch ist der Aufwand?
Die SGD empfiehlt 21 Monate bei elf Wochenstunden; das Register rechnet mit knapp tausend Stunden Selbstlernzeit plus 72 Unterrichtseinheiten online. Verlängern kannst du die Betreuungszeit ohne Aufpreis.

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Stand: 31. Juli 2026 · getstudium Redaktion