Lean Management & Six Sigma
Online-Kurse im Fachbereich Wirtschaft & Gründung
Verschwendung erkennen und Prozesse verbessern: Lean Management von den Grundlagen bis zur Wertstromanalyse, Kaizen als Verbesserungskultur, dazu Six Sigma mit dem Weißen Gürtel als Einstieg. Auch für Verwaltung und Büro – gleich mehrere Kurse widmen sich Lean jenseits der Fabrikhalle.
- Lean Business Insights: Analysen & Strategien anwendenIn diesem Kurs setzt du dich mit grundlegenden Methoden der Unternehmens- und Prozessanalyse auseinander. Ziel ist es, betriebliche Daten systematisch auszuwerten und für strategische Entscheidungen nutzbar zu machen. Die Inhalte sind thematisch gegliedert und orientieren sich an praxisnahen Analyseinstrumenten, die in verschiedenen betrieblichen Bereichen zur Anwendung kommen. Du lernst, wie du eine Wettbewerbsanalyse definierst und relevante Informationen im Unternehmensumfeld identifizierst. Du erfährst, wo du betriebswirtschaftliche Daten findest und wie du diese für die Bewertung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken nutzen kannst. Zudem machst du dich mit der ABC-Analyse und der XYZ-Analyse vertraut, die zur Einordnung von Umsatz- und Verbrauchsstrukturen dienen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Materialwirtschaft, insbesondere im Hinblick auf Vertriebs- und Beschaffungsprozesse. Du setzt dich mit der Tätigkeitsstrukturanalyse (TSA) auseinander und lernst, wie du Informationen zur internen Organisation erfasst und bewertest. Ebenso beschäftigst du dich mit der Informationsstrukturanalyse sowie der Kostenstrukturanalyse und deren Anwendung in der betrieblichen Praxis. Im Rahmen des Kurses entwickelst du ein fundiertes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und die Bedeutung betrieblicher Kennzahlen in Analyse- und Entscheidungsprozessen.
- Lean Administration: effiziente VerwaltungIn diesem Kurs setzt du dich intensiv mit der Optimierung administrativer Prozesse auseinander. Du lernst, warum Lean Administration auch im Verwaltungsbereich eine wichtige Rolle spielt und wie du durch gezielte Maßnahmen Verschwendung erkennst und reduzierst. Die Inhalte sind thematisch gegliedert und vermitteln dir praxisorientiertes Wissen zur schlanken Gestaltung administrativer Abläufe. Dabei beschäftigst du dich mit offensichtlichen und verdeckten Verlusten und lernst, wie diese die Effizienz deiner Prozesse beeinflussen. Du erfährst, wie der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) funktioniert und wie du diesen anhand eines internen Vorschlagswesens praktisch anwenden kannst. Du erkennst, welche konkreten Ansätze für die Optimierung in der Administration geeignet sind, und lernst den Unterschied zwischen Lean Administration, Business Process Management und Reengineering kennen. So kannst du verschiedene Methoden gezielt einordnen und anwenden. Im Rahmen des Kurses lernst du zentrale Lean-Analysemethoden kennen, die dir helfen, Schwachstellen in bestehenden Prozessen zu identifizieren. Du verstehst, wie du diese Werkzeuge in deinem Arbeitsalltag nutzen kannst, um Potenziale zur Effizienzsteigerung aufzudecken. Abschließend setzt du dich mit der Bedeutung von Shopfloor Management in der Verwaltung auseinander – einem Instrument zur Steuerung und Verbesserung von Prozessen auf Führungsebene.
- Lean Management: Grundlagen, Tools & ProzessdenkenIn diesem Kurs setzt du dich mit den Grundlagen und Methoden des Lean Managements auseinander. Die Inhalte sind thematisch gegliedert und helfen dir dabei, ein strukturiertes Verständnis für zentrale Managementprinzipien und praxisrelevante Werkzeuge zur Prozessoptimierung zu entwickeln. Zu Beginn lernst du, warum organisationale Weiterentwicklung notwendig ist. Danach tauchst du in das St. Galler Managementmodell ein und beschäftigst dich mit dessen Ordnungsmomenten, um strukturelle Zusammenhänge besser einordnen zu können. Darauf aufbauend betrachtest du verschiedene Formen der Aufbau- und Ablauforganisation im Lean-Kontext. Du erfährst, welche Grundsätze und welche Philosophie hinter Lean Management stehen – mit einem besonderen Fokus auf die Bedeutung der Problemwahrnehmung als Ausgangspunkt für Verbesserungsprozesse. Anschließend vertiefst du dein Wissen zur Vermeidung von Verschwendung, zur Standardisierung und zum Null-Fehler-Prinzip. Du lernst zentrale Gestaltungsprinzipien wie Jidoka, Andon, Poka Yoke sowie das Fließ- und Pull-Prinzip kennen. Ein weiterer Themenblock führt dich in das Toyota Production System (TPS) ein, beleuchtet den Just-in-Time-Ansatz und vermittelt dir die Grundidee von Lean Leadership sowie visuellem Management. Danach erhältst du eine systematische Einführung in die 5S-Methode und lernst, wie du deren Bewertungslogik anwenden kannst. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Wertstromanalyse: Du lernst, Prozesse darzustellen, Bestände, Kennzahlen und Steuerungselemente zu erfassen und daraus gezielt Optimierungsmaßnahmen abzuleiten. Zum Abschluss beschäftigst du dich mit Vision und Zielorientierung im Rahmen von Lean Thinking. Du erhältst Einblicke in den PDCA-Zyklus zur kontinuierlichen Verbesserung, in verschiedene Formen von Kaizen und das Kanban-Prinzip. Außerdem lernst du, welche Rolle Total Productive Maintenance (TPM) für eine nachhaltige Produktionsoptimierung spielt.
- Lean Management & KVP: Prozesse analysieren & verbessernIm Rahmen dieses Kurses setzt Du Dich mit zentralen Konzepten und Methoden des Prozessmanagements sowie des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) auseinander. Du erhältst grundlegende Kenntnisse über den Aufbau und die Struktur von Prozessen. Die Inhalte sind thematisch gegliedert und behandeln unter anderem verschiedene Prozessarten und -ebenen, die Dokumentation von Prozessen sowie den Einsatz geeigneter Methoden zur Visualisierung und Analyse. Du lernst, Prozesse anhand von Kennzahlen zu steuern und Regelgrößen zur Überwachung einzusetzen. Dabei wird auch thematisiert, wie Du Kennzahlen erheben und sinnvoll nutzen kannst. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Du lernst die Prinzipien, die Organisation und die Kommunikationskanäle des KVP kennen und erfährst, wie Du Methoden zur Bewertung und Umsetzung im Unternehmen anwendest. Außerdem setzt Du Dich mit der Zieldefinition nach der SMART-Methode auseinander, lernst, Probleme mit passenden Fragetechniken zu beschreiben und klassische Qualitäts- und Managementwerkzeuge einzusetzen. Ergänzend erhältst Du Einblicke in die Regressionsanalyse, die statistische Prozesskontrolle und die Anwendung von Design of Experiments (DoE). Darüber hinaus beschäftigst Du Dich mit Themen wie Organisationsentwicklung, LEAN Management, dem Toyota-Produktionssystem (TPS), Poka Yoke und Kaizen. Du lernst, Wertströme zu analysieren, eine Zielvision zu entwickeln und deren Umsetzung zu überwachen. Abgerundet wird der Kurs durch Inhalte wie Kanban, TPM, Wettbewerbsanalyse, Materialwirtschaft, Informations- und Kostenstrukturanalyse sowie Lean Administration im Verwaltungsbereich.
- Wertstromkarten-Analyse für Einsteiger und FortgeschritteneWas ist Wertstromkartenanalyse? Wertstromkartenanalyse ist eine Methode, mit der Sie eine aktuelle Zustandskarte Ihres Geschäftsprozesses erstellen, diese analysieren und die zukünftige Zustandskarte entwerfen. Es handelt sich um ein Visualisierungstool, dessen Schwerpunkt auf der Identifizierung und Beseitigung von Verschwendung liegt. Daher wird es auch als Herzstück des Lean Managements bezeichnet. Wer ist ein Wertstromkarten-Praktiker? Ein Wertstromkarten-Praktiker ist ein Experte, der über praktisches Fachwissen in der Erstellung von Wertstromkarten verfügt. Fördert die Erstellung von Wertstromkarten innerhalb der OrganisationIst ein Experte für die Identifizierung von Verschwendung (mithilfe der Lean-Tools und -Techniken) und deren BeseitigungIst auf allen Ebenen seiner Organisation gut sichtbar – von der Basis bis zum Top-ManagementIst dafür bekannt, die richtigen Fragen zu stellen und ein hervorragender Moderator zu seinDurch die Durchführung von Wertstromkarten-Projekten spart ein Wertstromkarten-Spezialist Kosten und verbessert ProzesseHat außerdem die Fähigkeit, andere Organisationsmitglieder zu coachen und zu schulen, um Wertstromkarten des zukünftigen Zustandes zu erstellenMöchten Sie ein Wertstromkarten-Praktiker werden? Sie sind gerade auf die umfassendste und ausführlichste Online-Meisterklasse für Wertstromkartenanalyse gestoßen. Dieses Wertstromkarten-Spezialisierungstraining bietet Ihnen eine praktische Perspektive zur Lösung von Geschäftsproblemen. Es vermittelt Ihnen das richtige Kompetenzniveau, das es Ihnen ermöglicht, ein praktischer Experte zu sein, der in der Lage ist, Aktivitäten und/oder Projekte zur Wertstromanalyse in Ihrem Unternehmen voranzutreiben. Was wird in dieser Wertstromkartenanalyse-Masterclass behandelt? Was ist Wertstromkartenanalyse?
- Lean ManagementDer Kurs ist ein Einsteiger-Kurs in die Welt des Lean Managements im Umfeld von IT-Organisationen und Verwaltung, bei denen vor allem die Prozess-Optimierung im Vordergrund steht. Gerade im Bereich der Prozess-Optimierung im administrativen Bereich gibt es in vielen Firmen noch ein riesiges Potenzial für Innovation und Verbesserung. Viele Firmen durchlaufen derzeit eine "Agile Transformation", um sich flexibler aufzustellen und mit der Krisenpermanenz besser umgehen zu können. Aber gerade bei der Optimierung des Tagesgeschäftes jenseits der Software- und Produkt-Entwicklung sind Methoden aus dem "klassischen" Lean-Umfeld oft viel besser geeignet. Außerdem basieren alle agilen Methoden auf dem viel älteren Lean-Konzept. Ein tieferes Verständnis von Agilität ist ohne grundlegende Lean-Kenntnisse nicht möglich. Lean Management ist daher der Schlüssel zu erfolgreichen Innovationen und einem gut laufenden Tagesgeschäft. Das gezielte "Herauskitzeln" und "Heraus-Destillieren" des Wertstroms und der Analyse von Engpässen, Verzögerungen und Wartezeiten hilft, Verschwendung und Blockaden aufzulösen. Eine Haltung, die den Kunden und die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt, führt nicht nur zu Effizienzgewinnen, sondern vor allem zu einer positiven Unternehmenskultur. Ihr erhaltet einen weitreichenden Überblick über die wichtigsten und häufig angewandten Methoden. Es geht dabei nicht nur um IT und Technik. Lean Management bedeutet letztlich, Mensch und Maschine zusammen zu bringen und einen sinnvollen Interessensausgleich zu finden. Daher werden auch die Soft-Skill-Aspekte wie Führung und Leadership thematisiert.
- Lean ManagementDieser Leitfaden bietet eine Kurzbeschreibung ausgewählter Lean Management Methoden, die von mpdigital in ersten Lean Offensiven in Unternehmen angewendet werden. Die Beschreibung erfolgt dabei immer folgendem Schema: Was ist die MethodeWie funktioniert die MethodeWas bringt die MethodeGgf. bildliche Darstellung8 Arten der VerschwendungWas ist Verschwendung? Alles, wofür der Kunde nicht bereit ist zu bezahlen!
- Kaizen für die Praxis - Qualität und Fokus steigernKaizen ist ein mächtiges Tool im Qualitätsmanagement, welches einfach einzuführen istKonstante Verbesserung, eine Kultur, die die Kreativität der Mitarbeiter fördert und dabei noch an die menschlichen Bedürfnisse angelehnt ist - das ist Kaizen. Unabhängig davon, welche Probleme dein Unternehmen löst, mit Kaizen kann vom Vorstand bis zu ausführenden Kraft an jeder Stelle mehr Fokus auf das wesentliche geschaffen werden. Keine Technik - eine Philosophie der PraxisKaizen ist eine Einstellung - und es geht hier nur vorwärts. Genau wie du Fahrradfahren nicht mehr "weglernen" kannst, wenn du es einmal kannst, so wird dich auch das Wissen um das Kaizen in allen Prozessen positiv begleiten - eine dauerhafte Verbesserung deiner Arbeit, deines Umfeldes und deiner Ergebnisse. Starke Tools für mehr TransparenzProbleme und Herausforderungen können nur gelöst werden, wenn sie auch erkannt werden. Daher enthält dieser Kurs einfach umsetzbare Werkzeuge für mehr Überblick über Unternehmen, Abteilungen und Projekte. Klarheit ist ein Teil des Kaizen. Und Klarheit ist nichts mythisches - eher etwas technisches. Und mit den richtigen Techniken erlangen du und dein Team laserscharfen Fokus. Verschwendung gehört ab jetzt der Vergangenheit anVerschwendung ist nicht nur ein Wort - im Kaizen ist es ein Konzept. Dieses Konzept wirst du nach diesem Kurs auf eine ganz neue Art denken. Eine Art, die es dir erlaubt, mehr Resultate zu erbringen und dabei weniger Energie zu verbrauchen. Die sieben Muda verschaffen dir die Möglichkeit.
- Six Sigma - Weißer Gürtel - Mit Quiz für deinen SelbsttestAchtung: Die Abschlussbescheinigung macht dich nicht zum Six-Sigma-White-Belt und ist auch kein Zertifikat. Sie ist nur ein Nachweis, dass du dir selbstständig das nötige Wissen angeeignet hast, den Abschlusstest bestanden hast und das Wissen eines White-Belts besitzt. Der weiße Gürtel ist der Einstieg in die Welt der Philosophie und der Techniken von Six Sigma. Jede Stufe von Six-Sigma, die du absolvierst, gibt deinem Lebenslauf und deinen Karrierechancen einen mächtigen Schub. Du beweist hiermit nicht nur, dass du Techniken zur Steigerung der Qualität in deinem Unternehmen kennst. Weiterhin zeigt das Abschlusszertifikat dieses Kurses auch jedem Personalentscheider, dass du dich weiter entwickelst und ein wertvoller Teil deines aktuellen oder zukünftigen Unternehmens bist. Doch auch selbstständige und Unternehmer können das Wissen aus diesem Kurs nutzen, um ein ganz neues Verständnis von Qualität zu erhalten. Sind wir ehrlich, mit dem Absolvieren einer Ausbildung stehen nicht sofort alle Türen zur Beförderung oder zur Gehaltserhöhung offen. Dafür gibt es auf dem Arbeitsmarkt einfach zu viele Andere, die die gleichen Abschlüsse mitbringen. Umso wichtiger ist es, dass du dich abheben kannst. Dass du zeigen kannst, dass du einen echten Mehrwert mitbringst. Qualität - aber wirklichDieser Kurs soll Wissen vermitteln - aber er soll dir auch eine Denkweise über Qualität vermitteln, welche deinen Wert in jedem Team auf ein neues Level heben kann. Denn erst, wenn wir einen Schritt-für-Schritt-Plan zu echter Qualität haben, können wir diese auch liefern. Davor ist es so, als würden wir blind ein Puzzle lösen wollen.
- Lean Management und Industrie 4.0 erfolgreich kombinierenIn den letzten Jahrzehnten hat sich in der verarbeitenden Industrie ein Übergang von der handwerklichen Produktion zur Massenproduktion und von der Massenproduktion zur schlanken Produktion vollzogen. Die schlanke Produktion, die auf das Toyota-Produktionssystem zurückgeht, ist eine Philosophie, die darin besteht, Prozesse zu vereinfachen, um Verschwendung zu minimieren und Ressourcen zu maximieren. Heutzutage ist Lean Management allgemein als Best Practice für Fertigungsunternehmen auf der ganzen Welt anerkannt. Der Erfolg und die Akzeptanz von Lean Management bei der Verbesserung der Leistung und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sind so groß, dass die Umsetzung auch auf andere Sektoren außerhalb des verarbeitenden Gewerbes ausgeweitet wurde. Da sich jedoch traditionelle Produktionssysteme durch die Einführung von Industrie 4.0-Technologien wie Internet der Dinge (IoT), Big Data, digitalen Zwillingen und künstlicher Intelligenz zu digitalisierten Produktionssystemen weiterentwickelt haben, stellen sich eine Reihe von Fragen. Werden Industrie 4.0-Technologien Lean-Prinzipien ersetzen oder werden sie nebeneinander existieren? Sind Lean- und Industrie-4.0-Technologien miteinander kompatibel und nutzen Synergien, oder sind sie divergent zueinander? Mit anderen Worten: Kann Lean mit dem digitalen Zeitalter Schritt halten und sich zu Lean 4.0 weiterentwickeln? Dieser kompakte Einführungskurs beantwortet Ihnen genau diese Frage und ist in fünf Bereiche aufgeteilt. Zunächst starten wir mit einer kurzen historischen Einordnung und der Evolution von Industrie 4.0 und Lean Production. Wir schauen uns auch an, wie sich der digitale Zwilling über die Zeit entwickelt hat. Bei den Grundlagen legen wir den Schwerpunkt auf eine Kerntechnologie von Industrie 4.0. Wir betrachten, was man genau unter einem digitalen Zwilling versteht. Wir schauen uns auch an, welche Nutzenpotentiale über den Lebenszyklus existieren. Dann verschaffen wir uns einen Überblick, welche Arten von digitalen Zwillingen es gibt.
- Lean Six Sigma - Einstieg mit dem Weißen Gürtel (White Belt)Der schnellste, effektivste Weg, um Lean Six Sigma vorzustellenUnser 1-stündiges Training für den Weißen Gürtel wird Dir helfen zu verstehen, was Lean Six Sigma ist und warum Organisationen es einsetzen. Dieser Kurs beschäftigt sich mit dem Werkzeugkasten, der seit über 25 Jahren führenden Weltkonzernen dabei hilft, zufriedene Kunden hervorzubringen und zig Millionen Euro zu sparen.
Sortiert nach Erscheinung (neueste zuerst). Details und Anbieter-Link (Affiliate-Link, Werbung) auf der jeweiligen Kursseite.
Vom Toyota-Produktionssystem zum Lean Management
Die Wurzeln liegen im Japan der Nachkriegszeit: Toyota entwickelte unter Taiichi Ōno ein Produktionssystem, das konsequent alles eliminiert, wofür der Kunde nicht bezahlt. Viele Fachbegriffe sind deshalb japanische Lehnwörter und werden in den Kursen wie Vokabeln mitgelernt: Kaizen (kontinuierliche Verbesserung), Muda (Verschwendung), Jidoka (Automatisierung mit menschlichem Eingriff), Poka Yoke (Fehlervermeidung durch Gestaltung), Kanban (Signalkarte zur Materialsteuerung). „Lean“ selbst ist die westliche Systematisierung dieser Praxis, geprägt durch eine MIT-Studie der 1990er. Der kulturelle Kern – Probleme gelten als Schatz, nicht als Schande, und Verbesserung kommt von denen, die die Arbeit machen – ist dabei kein Beiwerk, sondern der Grund, warum reine Werkzeug-Einführungen so oft scheitern.
Gürtel bei Six Sigma: was Weiß, Gelb, Grün und Schwarz bedeuten
Six Sigma organisiert seine Qualifikationen in Gürtelstufen, vom White Belt (Grundverständnis) über Yellow und Green bis zum Black Belt, der datengetriebene Verbesserungsprojekte leitet. Wichtig für die Einordnung: Anders als bei ISO-Normen gibt es keinen weltweit einheitlichen Zertifizierungsstandard – Instanzen wie ASQ oder IASSC vergeben anerkannte Prüfungen, ein Onlinekurs vermittelt das Wissen einer Stufe und bescheinigt die Teilnahme. Einer der Kurse hier sagt das erfreulich offen dazu. Der Marktwert entsteht aus Methodenkompetenz plus einem vorzeigbaren Verbesserungsprojekt im eigenen Betrieb, nicht aus dem Dokument allein. Wer den formalisierten Audit-Weg sucht, findet ihn bei den ISO-9001-Kursen; die tägliche Verbesserungsarbeit in der Produktion hat ihr Zuhause bei Betrieb & Produktion.
Häufige Fragen
- Lean oder Six Sigma – womit fange ich an?
- Sie beantworten verschiedene Fragen: Lean richtet den Blick auf Fluss und Verschwendung – intuitiv zugänglich und oft sofort im eigenen Arbeitsbereich anwendbar. Six Sigma bekämpft Streuung mit Statistik und braucht Daten und Projektrahmen. Der übliche und gut begründete Einstieg ist Lean beziehungsweise der White Belt, der beide Welten einordnet; tiefer in die Statistik geht es dann bei Bedarf.
- Funktioniert Lean auch außerhalb der Produktion?
- Ja – Lean Administration überträgt die Prinzipien auf Verwaltung, Büro und IT, und mehrere Kurse hier tun genau das. Verschwendung sieht dort anders aus (Liegezeiten, Doppelarbeit, Medienbrüche statt Materialbestände), die Denkweise bleibt gleich. Die Übertragung braucht allerdings Anpassung: Wer Fabrik-Werkzeuge eins zu eins ins Büro kopiert, erzeugt vor allem Formulare.
- Kanban kenne ich aus der agilen Softwarewelt – ist das dasselbe?
- Derselbe Ursprung, zwei Ausprägungen: Das Kanban der Toyota-Welt steuert Material über Signalkarten nach dem Pull-Prinzip. Die Softwarewelt hat das Prinzip auf Wissensarbeit übertragen – Aufgaben-Boards mit begrenzter paralleler Arbeit. Wer die agile Variante sucht, wird beim agilen Projektmanagement fündig; hier geht es um das Original aus der Produktion.
