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Wildnispädagogik (Laudius)

Vermittlung von Naturhandwerk und wildnispädagogischen Vermittlungsmethoden für die Arbeit mit Menschen in und mit der Natur

Abschluss
Institutsinternes Laudius-Zeugnis (Grundlagen Wildnispädagogik); das Laudius-Zertifikat (Wildnispädagogik) setzt zusätzlich eine nachgewiesene Kräuter- oder Pilzwanderung sowie eine schriftliche und mündliche Abschlussprüfung voraus
Art
institutsinterne Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
9 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 8 Std.
Selbstlernen gesamt
310 Std.
Präsenz
Optionales kostenpflichtiges Praxiscamp; für das Zertifikat ist eine Kräuter- oder Pilzwanderung nachzuweisen
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
1.161 €
Ratenzahlung
9 × 129 €
Nur digitale Lernunterlagen
1.071 € (9 × 119 €)

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Ein Feuer ohne Streichholz entfachen, Tierspuren lesen, am Lagerfeuer eine alte Geschichte erzählen: Wildnispädagogik bringt Menschen zurück in eine ursprüngliche Verbindung mit der Natur – und nutzt dieses Erleben, um zu lehren und wachsen zu lassen. Der Laudius-Fernkurs Wildnispädagogik bildet dich darin aus. In neun Modulen mit 26 Lernheften, ergänzt um Videos und Audios, lernst du beides: das praktische Wildniswissen – Pflanzen- und Tierkunde, Naturbeobachtung, Survivaltechniken, Bushcraft und Outdoor-Erste-Hilfe – und die pädagogische Kunst dahinter. Vermittlungsmethoden wie das Coyote Mentoring, die Acht Schilde und die Arbeit mit Mythologie zeigen, wie aus Naturerfahrung echtes Lernen wird. Achtsamkeit, Naturrituale, Recht und Sicherheit runden das ab. Vorkenntnisse sind nicht nötig, nur die Lust, selbst nach draußen zu gehen. Der Kurs passt für Menschen aus Pädagogik, sozialer oder therapeutischer Arbeit und für alle, die anderen Naturerfahrungen ermöglichen wollen.

Inhalte

  • Einführung in die Wildnispädagogik, Kulturgeschichte und Mythologie
  • Pflanzen-, Tier- und Ökologiewissen, Naturbeobachtung
  • Achtsamkeit in der Natur
  • Survivaltechniken, Bushcraft und Outdoor-Erste-Hilfe
  • Naturrituale und Reflexionsmethoden
  • Vermittlungsmethoden wie Coyote Mentoring und die Acht Schilde
  • Rechtliche Grundlagen und Sicherheit

Karriere

Wildnis- und Naturerlebnisangebote

Du leitest Wildniscamps, Naturtage oder Survival-Workshops für Kinder, Familien oder Erwachsene – freiberuflich oder für Anbieter.

Schule, Jugend- und Sozialarbeit

Wildnis- und erlebnispädagogische Formate sind in Schulen, der offenen Jugendarbeit und sozialen Einrichtungen gefragt, gerade für Gruppen, die drinnen schwer erreichbar sind.

Naturbasierte Gesundheits- und Therapieangebote

Die heilsame Wirkung der Natur wird in therapeutischen und Gesundheitskontexten zunehmend genutzt – ein gutes Feld für naturbasierte Begleitformate.

Zugangsvoraussetzungen

Spezielle Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Technische Voraussetzung: PC mit Internetzugang

Ein Naturhandwerk fürs Leben – kein geschützter Beruf, und nicht vom Schreibtisch aus

Zwei ehrliche Hinweise. Erstens ist Wildnispädagog:in keine geschützte Berufsbezeichnung; es zählen dein Können und deine Erfahrung draußen, nicht der Titel. Das Zertifikat stärkt dein Profil – gefragt in Schulen, Jugendarbeit, Naturtourismus und sozialen oder therapeutischen Einrichtungen –, ersetzt aber keine pädagogische Grundausbildung, auf der es am besten aufbaut. Zweitens lernt man Wildnis nicht allein am Bildschirm: Lernhefte und Videos legen das Fundament, doch ihren Wert entfaltet der Kurs erst, wenn du regelmäßig selbst rausgehst, Feuer machst, Spuren liest und Gruppen anleitest. Die geforderte Kräuter- oder Pilzwanderung ist dafür ein erster, sinnvoller Schritt.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich Wildnispädagogik von Natur- und Erlebnispädagogik?
Sie sind verwandt, setzen aber andere Akzente: Wildnispädagogik geht tiefer in die ursprüngliche Naturverbindung, das Naturhandwerk und Mentoring-Methoden wie das Coyote Teaching. Die Natur-, Erlebnis- und Umweltpädagogik ist breiter angelegt, näher an Umweltbildung und Projektarbeit. Wer das Wilde, Praktische sucht, ist hier richtig.
Brauche ich Survival-Erfahrung?
Nein. Die Techniken – Feuer, Knoten, Orientierung, Pflanzenkunde – lernst du im Kurs von Grund auf. Wichtiger als Vorerfahrung ist die Bereitschaft, regelmäßig selbst draußen zu üben.
Was kostet die geforderte Kräuter- oder Pilzwanderung extra?
Die Wanderung ist für das Zertifikat verpflichtend und nicht im Lehrgangspreis enthalten; die Kosten richten sich nach dem jeweiligen Anbieter. Für das Grundlagen-Zeugnis ist sie nicht erforderlich.

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