Natur-, Erlebnis- und Umweltpädagogik (Laudius)
Vermittlung von Kenntnissen aus Ökologie, Pädagogik und Projektmanagement zur Gestaltung erlebnisorientierter Natur- und Umweltbildungsangebote
- Abschluss
- Institutsinternes Laudius-Zeugnis (Grundlagen der Natur-, Erlebnis- und Umweltpädagogik); Laudius-Zertifikat nach den Online-Seminaren und der Abschlussprüfung
- Art
- institutsinterne Prüfung
- Studienform
- Fernstudium
- Regelstudienzeit
- 10 Monate
- Lernaufwand/Woche
- ca. 8 Std.
- Selbstlernen gesamt
- 344 Std.
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 1.420 €
- Ratenzahlung
- 10 × 142 €
- Nur digitale Lernunterlagen
- 1.280 € (10 × 128 €)
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Kinder, die kaum noch wissen, wo die Milch herkommt, und Erwachsene, die den Wald nur vom Bildschirm kennen: Naturentfremdung ist real – und Natur-, Erlebnis- und Umweltpädagogik ist eine Antwort darauf. Der Laudius-Fernkurs bildet dich darin aus, Menschen die Natur wieder nahezubringen. In acht Modulen mit 29 Lernheften verbindest du drei Felder: Ökologie, Pädagogik und Projektmanagement. Du lernst die lernpsychologischen Grundlagen, erlebnispädagogische Methoden, das Arbeiten mit unterschiedlichen Zielgruppen in Lern- und Aktionsräumen draußen – und wie du daraus konkrete Veranstaltungen und Projekte planst. Zwei Online-Seminare begleiten dich. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Besonders viel holen Menschen heraus, die in Pädagogik, Naturschutz oder Tourismus arbeiten oder dort hineinwachsen und Bildungsangebote unter freiem Himmel gestalten möchten.
Inhalte
- Grundlagen der Natur- und Umweltpädagogik
- Erziehung, Bildung und Sozialisation
- Krisen der Zeit und ihre pädagogischen Herausforderungen
- Lernpsychologische Grundlagen, Methodik und Lernkontexte
- Lern- und Aktionsräume in der Natur
- Erlebnispädagogik
- Pädagogische Ansätze für unterschiedliche Zielgruppen
- Grundlagen des Veranstaltungsmanagements
Karriere
Umweltbildung an Schulen und Kitas
Du gestaltest Naturerfahrungs- und Umweltbildungsangebote für Kinder und Jugendliche, oft ergänzend zu einer pädagogischen Tätigkeit.
Naturschutz- und Erlebniszentren
Wald-, Natur- und Umweltzentren setzen auf erlebnisorientierte Programme – ein typisches Einsatzfeld für dieses Profil.
Eigene Naturbildungsangebote
Mit dem Projektmanagement-Anteil kannst du eigene Veranstaltungen, Ferienprogramme oder Naturtage planen und anbieten.
Zugangsvoraussetzungen
Spezielle Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Technische Voraussetzung: PC mit Internetzugang, Kamera und Mikrofon
Ein gefragtes Profil – aber kein geschützter Beruf
Natur- und Umweltpädagog:in ist keine geschützte Berufsbezeichnung und kein staatlich geregelter Abschluss; die Stärke des Kurses liegt im Können, nicht im Titel. Mit dem Zertifikat erweiterst du dein Profil für ein wachsendes Feld: Umweltbildung an Schulen und Kitas, Programme von Naturschutzzentren, Wald- und Erlebnistage, sanfter Naturtourismus. Am meisten bringt der Lehrgang als Zusatzqualifikation zu einem pädagogischen, sozialen oder ökologischen Beruf – oder als fundierte Grundlage, um eigene Naturbildungsangebote auf die Beine zu stellen.
Häufige Fragen
- Brauche ich einen pädagogischen Hintergrund?
- Nötig ist er nicht – die pädagogischen Grundlagen sind Teil des Lehrgangs. Wer schon pädagogisch, sozial oder im Naturschutz arbeitet, setzt das Gelernte aber am schnellsten ein.
- Findet der Kurs draußen statt?
- Der Lehrgang selbst läuft als Fernkurs mit zwei Online-Seminaren; die Naturarbeit setzt du anschließend in der Praxis um. Den größten Lerneffekt hast du, wenn du die Methoden parallel mit echten Gruppen draußen ausprobierst.
