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Fachkraft (m/w/d) für Medienpädagogik

Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten aus dem Bereich der Medienpädagogik, um Kinder, Jugendliche und Eltern im Umgang mit Medien begleiten zu können

Abschluss
Abschlusszertifikat „Fachkraft für Medienpädagogik (SGD)“
Art
keine Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
12 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 10 Std.
Selbstlernen gesamt
517 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
2.268 €
Ratenzahlung
12 × 189 €

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Kinder wischen über Tablets, bevor sie schreiben können – und Eltern wie pädagogische Fachkräfte suchen Orientierung in einer Medienwelt, die sich schneller verändert als jede Erziehungsregel. Der SGD-Fernlehrgang Fachkraft für Medienpädagogik befähigt dich, Medienkompetenz altersgerecht zu vermitteln, statt Medien nur zu verbieten oder zu dulden. Du lernst die Grundlagen der Medienpädagogik und die Rolle von Daten in der Mediengesellschaft kennen und arbeitest dich durch alle Lebensphasen: frühkindliche Medienerziehung in der Kita, Medienpädagogik im Grundschulalter und in der Jugendarbeit, digitale Gewalt, Gaming, digitale Kommunikation, Medienerziehung in der Familie sowie Zukunftsthemen wie Robotik und künstliche Intelligenz. Der Lehrgang richtet sich an Erzieher:innen, Pädagog:innen und Ausbilder:innen mit mittlerem Schulabschluss, Mindestalter 21 und mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Nach Bearbeitung aller Einsendeaufgaben erhältst du das SGD-Abschlusszeugnis; mit der zusätzlichen Teilnahme am Online-Seminar das SGD-Zertifikat „Fachkraft für Medienpädagogik“.

Inhalte

  • Grundlagen der Medienpädagogik
  • Bedeutung von Daten in der Mediengesellschaft
  • Frühkindliche Medienerziehung: Medienbildung in der Kita
  • Medienpädagogik im Grundschulalter
  • Medienpädagogik in der Arbeit mit Jugendlichen: digitale Lebenswelten
  • Beziehungsgestaltung in Medienwelten
  • Medienpädagogik und digitale Gewalt
  • Medienpädagogik und Gaming: Herausforderungen, Potenziale und Chancen digitaler Spiele
  • Digitale Kommunikation
  • Medienerziehung in der Familie
  • Zukunftsvisionen: Technologie, Robotik und künstliche Intelligenz
  • Arbeiten als Medienpädagog:in: Tätigkeitsprofile, Aufgaben und Rolle

Karriere

Medienkompetenz in Kita & Schule vermitteln

Als Fachkraft für Medienpädagogik bringst du strukturierte Medienbildung in Kindergärten und Schulen – von der frühkindlichen Medienerziehung bis zur Begleitung Jugendlicher in ihren digitalen Lebenswelten.

Eltern- & Jugendarbeit, Jugendmedienschutz

Du berätst Eltern bei Fragen der Medienerziehung und arbeitest in der offenen Jugendarbeit, in Familienbildung und im Jugendmedienschutz – Felder, in denen medienpädagogische Expertise stark nachgefragt ist.

Medien-, Gaming- & Bildungsbranche

Über die klassischen Felder hinaus wird medienpädagogisches Wissen auch in Unternehmen gesucht – etwa in der Gaming-Branche bei der altersgerechten Gestaltung von Inhalten – und lässt sich freiberuflich in Workshops und Aufklärungsarbeit einsetzen.

Zugangsvoraussetzungen

mittlerer Schulabschluss, Mindestalter 21 Jahre und mindestens 2 Jahre Berufserfahrung (Erfahrung im pädagogischen Bereich von Vorteil, aber nicht Voraussetzung); technische Voraussetzung: Multimedia-PC mit aktuellem Windows, Kamera und Mikrofon

Zwei Abschlüsse: vom Zeugnis zum Zertifikat

Nach erfolgreicher Bearbeitung aller Einsendeaufgaben erhältst du das SGD-Abschlusszeugnis „Medienpädagogik“. Das SGD-Zertifikat „Fachkraft für Medienpädagogik“ setzt zusätzlich die erfolgreiche Teilnahme an einem zweitägigen Online-Seminar (18 Unterrichtseinheiten) voraus, in dem du die Inhalte im Austausch mit anderen Teilnehmenden vertiefst und praktisch anwendest. Die Gebühr dafür ist bereits in der Lehrgangsgebühr enthalten.

Anerkennung als Lehrerfortbildung

Der Lehrgang ist als Lehrerfortbildung durch die Hessische Lehrkräfteakademie akkreditiert. Für Lehrkräfte ist er damit eine offiziell anerkannte Fortbildung; für andere pädagogische Berufe belegt die Akkreditierung die fachliche Qualität der Inhalte.

Einordnung: Zusatzqualifikation für pädagogische Berufe

„Fachkraft für Medienpädagogik“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung und ersetzt kein medienpädagogisches Studium. Der Lehrgang ist eine berufsbegleitende Zusatzqualifikation, die einen pädagogischen Grundberuf um fundierte Medienkompetenz erweitert. Deshalb sind ein mittlerer Schulabschluss, ein Mindestalter von 21 Jahren und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung vorgesehen – pädagogische Vorerfahrung ist von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung. So baust du auf vorhandener Praxis auf und kannst das Gelernte direkt in deinem Arbeitsfeld einsetzen.

Häufige Fragen

Geht es im Kurs nur um die Arbeit mit Kindern?
Nein. Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche, doch Medienkompetenz lässt sich in jedem Alter fördern – auch bei Erwachsenen, Senior:innen oder Menschen mit wenig Medienerfahrung. Ein eigener Schwerpunkt ist zudem die Medienerziehung in der Familie.
Werden aktuelle Themen wie KI, Gaming und digitale Gewalt behandelt?
Ja, mit jeweils eigenen Modulen: Gaming (Chancen und Risiken digitaler Spiele), digitale Gewalt, digitale Kommunikation sowie Zukunftsthemen wie Technologie, Robotik und künstliche Intelligenz. Der Lehrgang bleibt damit bewusst nah am realen Medienalltag.
Kann ich die Inhalte auch in der Elternarbeit einsetzen?
Ja. Du lernst, Eltern bei Fragen der Medienerziehung zu begleiten und zu beraten – etwa zu Bildschirmzeiten, Gaming und Sicherheit. Das macht den Lehrgang gerade für Kita, Schule und Familienbildung wertvoll.

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