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GET STUDIUM

Elterntrainer*in ADHS – Aufbaukurs (Laudius)

Spezialisierung ausgebildeter Berater:innen, Coaches und Trainer:innen auf Elterntrainings bei ADS und ADHS

Abschluss
Institutsinternes Laudius-Zeugnis „Grundlagen des Elterntrainers ADHS“; Laudius-Zertifikat „Elterntrainer*in ADHS“ nach Online-Seminaren und Nachweis einer Berater-, Coach- oder Trainerausbildung – laut ZFU-Register zusätzlich an eine pädagogische, medizinische oder psychologische Berufsausbildung oder ein entsprechendes Studium geknüpft
Art
institutsinterne Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
8 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 8 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
1.032 €
Ratenzahlung
8 × 129 €
Nur digitale Lernunterlagen
952 € (8 × 119 €)

Regulärpreis laut Kursseite (Stand 2026-10-09); das ZFU-Register führt unter derselben Nummer nur die Vollfassung mit eigenem Preis.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters (öffnet in neuem Tab).

Überblick

Du berätst schon Familien oder leitest Gruppen und merkst, dass ADHS immer wieder das eigentliche Thema ist? Der Aufbaukurs gibt dir das Fachwissen für Elterntrainings, ohne dass du eine zweite Beratungsausbildung durchläufst. Er umfasst die neun Elterntraining-Themen des Elterntrainer-Lehrgangs: Grundlagen und Diagnostik von ADS und ADHS, Elternarbeit, Förder- und Therapieansätze im Überblick, das Elterntraining selbst, Kommunikation im Training und die Konzeption eigener Kurseinheiten. Acht Monate bei rund acht Wochenstunden und zwei Online-Seminare – deutlich kompakter als der vierzehnmonatige Vollkurs, weil dessen Coaching-Teil samt Beratungs- und Trainingstheorie entfällt. Diese Grundlagen setzt Laudius bei dir voraus. Gedacht ist der Aufbaukurs für Menschen, die schon beraten, coachen oder Gruppen leiten, dabei mit Eltern, Schulen oder Kitas zu tun haben und dafür ein strukturiertes ADHS-Trainingskonzept brauchen.

Inhalte

  • Grundlagenwissen ADS/ADHS
  • Basiswissen Diagnostik
  • Elternarbeit
  • Interventions- und Förderungsmöglichkeiten
  • Therapiemöglichkeiten
  • Alternative Interventionsmöglichkeiten
  • Elterntraining ADHS
  • Kommunikation im Trainingssetting
  • Trainingskonzeption

Karriere

ADHS-Schwerpunkt in der Familienberatung

Wer bereits Eltern berät, bietet mit dem Aufbaukurs ein eigenes Trainingsformat für ADHS-Familien an – als Einzelbegleitung oder als Kursreihe.

Kursangebote für Bildungsträger

Volkshochschulen, Familienbildungsstätten und Elternvereine suchen Referent:innen für Elternabende und mehrteilige Trainings zu ADHS.

Zugangsvoraussetzungen

Erfolgreiche Teilnahme an einem Laudius-Berater-, -Coach- oder -Trainer-Lehrgang oder vergleichbare Kenntnisse, etwa aus einer Beraterausbildung. Technische Voraussetzung: Endgerät mit Internetzugang.

Wo Elterntrainings stattfinden – und wer dafür in der Regel beauftragt wird

Elterntrainings zu ADHS laufen selten als freier Markt. Die meisten finden über Familienbildungsstätten, Kitas und Schulen, Träger der Jugendhilfe, Selbsthilfegruppen oder Kliniken statt, und diese Auftraggeber schauen zuerst auf den Grundberuf: Sozialpädagogik, Erziehung, Psychologie, Pflege oder Medizin. Das passt zu einer Bedingung, die im ZFU-Register steht und auf der Kursseite fehlt: Das Zertifikat „Elterntrainer*in ADHS“ ist dort an eine pädagogische, medizinische oder psychologische Berufsausbildung oder ein entsprechendes Studium geknüpft. Wer als Coach ohne einen solchen Hintergrund kommt, kann den Kurs fachlich trotzdem voll nutzen, sollte aber vor der Anmeldung klären, welchen Abschluss Laudius im eigenen Fall ausstellt, und Aufträge eher über Kooperationen mit pädagogischen Fachkräften suchen.

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Zusätzliche Informationen

Lehrgangsbeginn jederzeit, 4 Wochen kostenloses Probestudium; die Regelstudienzeit von 8 Monaten kann um bis zu 36 Monate kostenlos überschritten werden.

Häufige Fragen

Reicht eine Ausbildung als Erzieher:in als Voraussetzung für den Aufbaukurs?
Zugelassen wird, wer einen Laudius-Lehrgang aus dem Bereich Beratung, Coaching oder Training abgeschlossen hat oder gleichwertige Beratungskenntnisse belegt. Eine Erzieherausbildung bringt pädagogisches Wissen mit, aber nicht zwingend Beratungsmethodik – ob sie anerkannt wird, entscheidet Laudius. Ohne Beratungsgrundlagen ist der Vollkurs mit Coaching-Teil die sicherere Wahl.
Darf ich Eltern zu Medikamenten gegen ADHS beraten?
Nein. Fragen zu Medikation, Dosierung oder Absetzen gehören in die Sprechstunde der behandelnden Ärzt:innen. Du kannst Eltern helfen, ihre Fragen für das Arztgespräch zu sortieren, und mit ihnen am Alltag arbeiten – die medizinische Entscheidung triffst nicht du. Keine medizinische oder rechtliche Beratung.

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Stand: 9. Oktober 2026 · getstudium Redaktion