Ayurveda-Gesundheitsberater*in – Aufbaukurs (Laudius)
Spezialisierung ausgebildeter Berater:innen, Coaches und Trainer:innen auf ayurvedische Gesundheits-, Ernährungs- und Lebensstilberatung
- Abschluss
- Institutsinternes Laudius-Zeugnis „Grundlagen des Ayurveda“; Laudius-Zertifikat „Ayurvedische*r Gesundheitsberater*in“ nach Online-Seminar, schriftlicher Abschlussprüfung und Nachweis einer Berater-, Coach- oder Trainerausbildung
- Art
- institutsinterne Prüfung
- Studienform
- Fernstudium
- Regelstudienzeit
- 6 Monate
- Lernaufwand/Woche
- ca. 10 Std.
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 702 €
- Ratenzahlung
- 6 × 117 €
- Nur digitale Lernunterlagen
- 642 € (6 × 107 €)
Regulärpreis laut Kursseite (Stand 2026-10-09); das ZFU-Register führt für dieselbe Fassung noch eine höhere Monatsrate.
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters (öffnet in neuem Tab).
Überblick
Als Coach oder Beraterin hörst du oft Sätze wie „Ich schlafe schlecht, esse unregelmäßig und komme nicht zur Ruhe“. Ayurveda liefert für genau solche Alltagsthemen ein geschlossenes Denkmodell aus Konstitution, Rhythmus und Ernährung – und der Aufbaukurs bringt dieses Modell ohne zweite Coaching-Ausbildung in deine bestehende Praxis. Er ist der fachliche Kern des Ayurveda-Lehrgangs: Dosha-Lehre, ayurvedische Ernährung und Lebensmittelkunde, Tages- und Jahresrhythmen, dazu Massagen, Meditation, Yoga und Kräuterkunde. Sechs Monate, fünf Module und ein Online-Seminar – dafür rechnet Laudius mit zehn Stunden Lernzeit in der Woche. Inhaltlich teilt der Aufbaukurs den gesamten Ayurveda-Stoff mit dem Vollkurs; weggelassen ist nur dessen Coaching-Block. Den größten Nutzen ziehen Coaches mit Schwerpunkt Stress, Ernährung oder Lebensführung daraus, die ihre Gespräche um eine strukturierte ganzheitliche Perspektive ergänzen wollen.
Inhalte
- Grundlagen des Ayurveda: Lehre, Dosha-Typen und Gesundheitsphilosophie
- Ernährungslehre im Ayurveda: Ernährungskonzepte, Konstitutionsanalyse und Lebensmittelkunde
- Gesundheit und Lebensweise: Tages- und Jahresrhythmen, Hormonhaushalt, Ayurveda in verschiedenen Lebensphasen
- Praxisanwendungen: Massagen, Entspannungstechniken, Meditation, Yoga und Kräuterkunde
- Beratungspraxis und Ayurveda-Psychologie: Klient*innenbetreuung und Gesprächsführung
Karriere
Ayurvedische Perspektive in der Coaching-Praxis
Konstitution, Rhythmus und Ernährung werden zu Gesprächsthemen in Stress- und Lebensführungscoachings – als Baustein, der das bestehende Angebot erweitert.
Workshops und Kursreihen
Ayurveda-Kochabende, Seminare zu Tagesroutinen oder Firmenworkshops zur Selbstfürsorge lassen sich mit dem Aufbaukurs als eigenes Format konzipieren.
Zugangsvoraussetzungen
Erfolgreiche Teilnahme an einem Laudius-Berater-, -Coach- oder -Trainer-Lehrgang oder vergleichbare Kenntnisse wie eine Coaching-Ausbildung; das ZFU-Register nennt zusätzlich einen mittleren Bildungsabschluss. Technische Voraussetzung: PC mit Internetanschluss, Kamera und Mikrofon.
„Behandlung von Ungleichgewichten“: wie die Kursbeschreibung rechtlich zu lesen ist
Die Kursseite verspricht Kenntnisse zur „Erkennung und Behandlung körperlich-geistiger Ungleichgewichte“. Im ayurvedischen Denken ist das ein Beratungsbegriff; im deutschen Recht hat „Behandlung“ eine engere Bedeutung. Wer Krankheiten feststellt, heilt oder lindert, übt Heilkunde aus, und das ist nach dem Heilpraktikergesetz Ärztinnen und Ärzten sowie Menschen mit Heilpraktikererlaubnis vorbehalten. Als Ayurveda-Gesundheitsberater:in ohne diese Erlaubnis darfst du Ernährung, Tagesstruktur und Entspannung mit gesunden Menschen besprechen und Wohlbefinden fördern, aber keine Diagnosen stellen und keine Beschwerden behandeln. In der Praxis heißt das: Wenn jemand mit einer Erkrankung kommt, gehört eine ärztliche Abklärung an den Anfang, und deine Beratung bleibt begleitend. Wer diese Grenze in Aufklärung, Vertrag und Werbung klar zieht, schützt Klient:innen und sich selbst. Dies ist Orientierung, keine Rechtsberatung.
Verwandte Studiengänge
Zusätzliche Informationen
Lehrgangsbeginn jederzeit, 4 Wochen kostenloses Probestudium; die Regelstudienzeit von 6 Monaten kann um bis zu 36 Monate kostenlos überschritten werden. Die schriftliche Abschlussprüfung wird von zu Hause abgelegt.
Häufige Fragen
- Reicht eine Ayurveda- oder Yoga-Ausbildung eines anderen Anbieters als Voraussetzung?
- Nicht von selbst. Gefragt ist ein Abschluss aus der Laudius-Lehrgangsreihe zum Beraten, Coachen und Trainieren oder gleichwertiges Wissen aus einer anderen Coaching-Ausbildung – entscheidend sind Gesprächsführung und Beratungsmethodik, weniger das Ayurveda-Vorwissen. Ob eine fremde Ausbildung das abdeckt, entscheidet Laudius für jede Ausbildung gesondert; frag am besten schon vor der Anmeldung nach.
- Warum ist der Aufbaukurs pro Woche aufwendiger als der Vollkurs?
- Weil er den kompletten Ayurveda-Stoff in sechs statt zwölf Monaten unterbringt: Laudius plant dafür zehn Wochenstunden statt acht. Passt dieses Pensum nicht in deine Woche, lässt sich die Regelstudienzeit kostenlos überschreiten.
- Was erhalte ich ohne Nachweis einer Coaching-Ausbildung?
- Das Zeugnis „Grundlagen des Ayurveda“ nach den Einsendeaufgaben und Modulabschlussprüfungen. Für das Zertifikat „Ayurvedische*r Gesundheitsberater*in“ ist der Nachweis Pflicht – fehlt er, ist der Vollkurs mit integrierter Coaching-Grundausbildung der passendere Weg.
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Stand: 9. Oktober 2026 · getstudium Redaktion
