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GET STUDIUM

Ayurveda-Gesundheitsberater*in (Laudius)

Qualifizierung zur ayurvedischen Gesundheits-, Ernährungs- und Lebensstilberatung einschließlich einer Coaching-Grundausbildung

Abschluss
Institutsinternes Laudius-Zeugnis „Grundlagen des Ayurveda“; Laudius-Zertifikat „Ayurvedische*r Gesundheitsberater*in“ nach Online-Seminaren und schriftlicher Abschlussprüfung
Art
institutsinterne Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
12 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 8 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
1.548 €
Ratenzahlung
12 × 129 €
Nur digitale Lernunterlagen
1.428 € (12 × 119 €)

Regulärpreis laut Kursseite (Stand 2026-10-09); das ZFU-Register beschreibt unter derselben Nummer die sechsmonatige Fassung ohne Coaching-Block.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters (öffnet in neuem Tab).

Überblick

Wer Ayurveda kennenlernt, landet meist zuerst beim Essen: warme Mahlzeiten, Gewürze, feste Zeiten. Dahinter steht ein ganzes System aus Konstitutionstypen, Tagesrhythmen und Lebensphasen, und genau dieses System soll der Laudius-Lehrgang so vermitteln, dass du andere dazu beraten kannst – von der Konstitutionsanalyse über die ayurvedische Lebensmittelkunde bis zu Massagen, Meditation, Yoga und Kräuterkunde. Zwölf Monate bei etwa acht Wochenstunden, zehn Module und drei Online-Seminare: Neben dem Ayurveda-Teil enthält der Vollkurs eine Coaching-Grundausbildung mit Gesprächsführung, dem Umgang mit Widerständen und der eigenen Beraterrolle. Wer diese Grundlagen schon mitbringt, kann stattdessen den halb so langen Aufbaukurs wählen. Am Ende steht eine schriftliche Abschlussprüfung, die du zu Hause ablegst. Der Lehrgang passt zu Menschen aus Wellness, Kosmetik, Yoga oder Ernährungsberatung, die ihr Angebot um eine ayurvedische Perspektive erweitern wollen, und zu allen, die eine selbstständige Beratung aufbauen möchten – mit dem Bewusstsein, dass Beratung hier Lebensstil und Ernährung meint, nicht Heilbehandlung.

Inhalte

  • Grundlagen des Ayurveda: Lehre, Dosha-Typen und Gesundheitsphilosophie
  • Ernährungslehre im Ayurveda: Ernährungskonzepte, Konstitutionsanalyse und Lebensmittelkunde
  • Gesundheit und Lebensweise: Tages- und Jahresrhythmen, Hormonhaushalt, Ayurveda in verschiedenen Lebensphasen
  • Praxisanwendungen: Massagen, Entspannungstechniken, Meditation, Yoga und Kräuterkunde
  • Beratungspraxis und Ayurveda-Psychologie: Klient*innenbetreuung und Gesprächsführung
  • Coaching: personale Kompetenz (Selbstfürsorge, Haltung, Selbstmanagement, Glaubenssätze und Stärken)
  • Coaching: Aktivitäts- und Handlungskompetenz (Widerstände, Motivieren und Führen, Prozessmanagement)
  • Coaching: sozial-kommunikative Kompetenz (Krisen, Ressourcen, Beziehungsgestaltung, Gesprächsführung)
  • Coaching: Fach- und Methodenkompetenz (pädagogische und psychologische Methoden, rechtssicheres Handeln, Ethik)

Karriere

Ayurveda-Angebote in Wellness und Hotellerie

Spa-Bereiche, Ayurveda-Hotels und Wellnessstudios verbinden Anwendungen mit Ernährungs- und Lebensstilberatung; das Zertifikat belegt, dass du beides fachlich einordnen kannst.

Selbstständige Ernährungs- und Lebensstilberatung

Einzelberatungen, Kochkurse oder Workshops zu Konstitution und Tagesrhythmus sind ein typischer Einstieg – meist neben einer bestehenden Tätigkeit im Gesundheits- oder Wellnessbereich.

Zugangsvoraussetzungen

Laut Kursseite keine speziellen Vorkenntnisse; das ZFU-Register nennt einen mittleren Bildungsabschluss. Technische Voraussetzung: PC mit Internetanschluss, Kamera und Mikrofon.

Ayurveda in Deutschland: Beratung ja, Kassenleistung nein

In Indien ist Ayurveda ein staatlich geregeltes Medizinsystem mit eigenem Studium; in Deutschland ist es das nicht. Hier bewegt sich ayurvedische Gesundheitsberatung im Feld von Wellness, Ernährung und Prävention, und gesetzliche Krankenkassen erstatten sie in aller Regel nicht – Klient:innen zahlen selbst. Für deine spätere Arbeit heißt das: Das Angebot lebt von nachvollziehbarer Beratung zu Ernährung, Tagesstruktur und Entspannung, nicht von Heilversprechen; Aussagen, eine Ernährungsweise oder Kräutermischung heile Krankheiten, sind in der Werbung für Nicht-Heilberufler riskant und fachlich nicht gedeckt. Wer Ayurveda später medizinisch einsetzen möchte, braucht eine eigene Heilerlaubnis – als Ärztin oder Arzt oder über die Heilpraktikerprüfung. Dies ist Orientierung, keine Rechtsberatung.

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Zusätzliche Informationen

Lehrgangsbeginn jederzeit, 4 Wochen kostenloses Probestudium; die Regelstudienzeit von 12 Monaten kann um bis zu 36 Monate kostenlos überschritten werden. Beratungssituationen werden im Lehrgang simuliert; die Abschlussprüfung wird von zu Hause abgelegt.

Häufige Fragen

Was unterscheidet den Lehrgang vom Ayurveda-Berater der SGD?
Beide dauern zwölf Monate und führen zu einem institutsinternen Zertifikat. Laudius verbindet den Ayurveda-Teil mit einer Coaching-Grundausbildung und arbeitet rein online mit Online-Seminaren; der SGD-Lehrgang setzt mit etwa zehn Wochenstunden etwas mehr Lernzeit an und enthält ein Präsenzseminar. Vergleiche vor der Wahl die Studienpläne und die Kosten beider Kursseiten.
Brauche ich Vorwissen über Ernährung oder Medizin?
Nein, fachliches Vorwissen setzt Laudius nicht voraus. Hilfreich ist es trotzdem, wenn du dich für Ernährung und Körperprozesse interessierst, weil Konstitutionsanalyse und Lebensmittelkunde einen großen Teil der Module ausmachen. Das ZFU-Register nennt als formale Voraussetzung einen mittleren Bildungsabschluss.
Kann ich mit dem Zertifikat Ayurveda-Massagen anbieten?
Als Wellnessanwendung zur Entspannung ja, sofern du dir die Technik praktisch angeeignet hast; der Fernlehrgang vermittelt die Grundlagen, ersetzt aber keine praktische Massageausbildung mit Übungsstunden. Massagen zur Behandlung von Beschwerden setzen eine Heilerlaubnis voraus. Keine medizinische oder rechtliche Beratung.

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Stand: 9. Oktober 2026 · getstudium Redaktion