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Krav Maga

Online-Kurse im Fachbereich Gesundheit & Fitness

Das israelische Selbstverteidigungssystem, entwickelt für schnelle Erlernbarkeit: Basiskurse und Vertiefungen, dazu die offiziellen FEKM-Prüfungsprogramme vom Grüngurt bis zum dritten Schwarzgurt-Darga – ein geordneter Weg durch die Gurtstufen.

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Vom israelischen Militär in den Alltag

Krav Maga – hebräisch für „Kontaktkampf“ – geht auf Imi Lichtenfeld zurück, der es ab den 1930er-Jahren aus Boxen, Ringen und Straßenerfahrung formte und später für die israelische Armee systematisierte. Zivile Linien trugen es in die Welt; in Europa prägte sein Schüler Richard Douieb mit der FEKM einen der größten Verbände. Der militärische Ursprung erklärt den Charakter des Systems: keine Wettkämpfe, keine Tradition um ihrer selbst willen – nur das, was unter Stress funktioniert.

Der Gurtweg – und was die Programme leisten

Die FEKM-Kurse folgen der Gurtfolge des Verbands – von Gelb über Grün und Blau bis zu den Schwarzgurt-Stufen, den Dargas – und zeigen das jeweilige Prüfungsprogramm vollständig. Wichtig für die Planung: Das Video vermittelt den Stoff; die Gurtprüfung selbst legst du in einer Schule oder beim Verband ab, und anerkannt ist ein Grad innerhalb der Linie, die ihn vergibt. Als strukturierter Lehrplan sind die Programme dafür genau das richtige Werkzeug – auch begleitend zum Vereinstraining.

Solo lernen, zu zweit abrufbar machen

Schläge, Kombinationen und Beinarbeit lassen sich allein aufbauen – Hammerfaust am Boxsack, Schattentraining vor dem Spiegel. Befreiungen aus Griffen und Verteidigungen gegen Angriffe brauchen irgendwann einen Menschen, der zupackt: Plane Partnerrunden oder ein Wochenendseminar ein, sobald die Technik sitzt. So wird aus Gelerntem etwas, das unter Adrenalin abrufbar bleibt.

Häufige Fragen

Ist Krav Maga für Anfänger ohne Sporterfahrung geeignet?
Ja – genau dafür wurde es gebaut: Die Techniken setzen auf grobe Motorik und natürliche Reflexe statt auf jahrelang geschliffene Feinform. Kondition kommt beim Training von selbst. Realistisch bleibt der Zeithorizont: Ein paar Wochen regelmäßiger Übung machen die Grundlagen rund, nicht ein Wochenende.
Worin unterscheidet sich Krav Maga von einer Kampfkunst?
Im Ziel: Krav Maga will Konflikte schnellstmöglich beenden – es kennt weder Wettkampfregeln noch Formenlauf oder Zeremoniell. Eine Kampfkunst wie Karate oder Wing Chun ist dagegen auch Schule von Haltung, Tradition und Präzision über Jahre. Wer diese Tiefe sucht, findet sie bei den japanischen Kampfkünsten oder im Wing Chun; wer den kürzesten Weg zur Wehrhaftigkeit sucht, ist hier richtig.
Was bedeuten FEKM und „Darga“?
Die FEKM (Fédération Européenne de Krav-Maga) ist der von Richard Douieb gegründete europäische Verband mit eigenem, verbindlich definiertem Prüfungsprogramm je Gurtstufe. „Darga“ ist die Stufe innerhalb des Schwarzgurts – erster, zweiter, dritter Grad. Die Kursreihe hier bildet diese Programme in der offiziellen Reihenfolge ab.