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GET STUDIUM

Mediengestalter/in – Print und Web (SGD)

Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten zur Erstellung und Gestaltung von Webseiten und Printmedien

Abschluss
SGD-Abschlusszeugnis nach erfolgreicher Kursteilnahme (keine Abschlussprüfung)
Art
keine Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
10 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 8 Std.
Selbstlernen gesamt
366 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
2.090 €
Ratenzahlung
10 × 209 €

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters (öffnet in neuem Tab).

Überblick

Eine Website pflegen, ein Flyer-Layout retten, ein Produktfoto freistellen, ein Social-Media-Motiv mit KI erzeugen – in kleinen Unternehmen und Vereinen landen diese Aufgaben bei der Person, die „sich mit sowas auskennt“. Der SGD-Lehrgang macht aus diesem Zufall eine Kompetenz: In zehn Monaten lernst du HTML und CSS, richtest eine WordPress-Site ein, bearbeitest Bilder in Photoshop, zeichnest Grafiken und setzt Typografie in Illustrator – und ein eigenes Kapitel behandelt KI-Bildgeneratoren von Firefly bis Midjourney samt der Frage, wem die erzeugten Bilder gehören. Die Adobe Creative Cloud ist für ein Jahr im Kurs enthalten, was den Lehrgang gegenüber einem eigenen Abonnement deutlich verbilligt. 15 Studienhefte mit Lernvideos und Übungsdateien bei etwa acht Wochenstunden sind der Umfang; geprüft wird nicht, es gibt das Abschlusszeugnis nach den Einsendeaufgaben. Der wichtigste Hinweis steckt im Namen: „Mediengestalter/in Digital und Print“ ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf mit dreijähriger Lehre und IHK-Abschlussprüfung. Dieser Fernkurs vermittelt Werkzeuge und Grundlagen, ersetzt aber weder die Ausbildung noch den Titel. Wer als Angestellte:r in Agenturen mit dem Berufsabschluss konkurriert, sollte das wissen; wer Gestaltung als Zusatzkompetenz für Marketing, Selbstständigkeit oder Vereinsarbeit braucht, bekommt hier genau das Richtige.

Inhalte

  • Webseitenentwicklung mit HTML und CSS: Dokumentstruktur, Text- und Bilddarstellung, Verweise, Tabellen, Formulare, Webstandards, Formatvorlagen
  • WordPress: Blog erstellen, Backend, Theme einrichten, Block-Editor, Beitrags- und Blogstruktur
  • Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop: Auswahl und Retusche, Montagen, Druckvorbereitung
  • Künstliche Intelligenz in der Bilderzeugung: Prompting, Text-zu-Bild, Bildveränderung, Urheberrecht, Adobe Firefly, Midjourney, DALL-E
  • Grafik mit Adobe Illustrator: Pfade und Kurven, Stile, Typografie und Textformatierung

Karriere

Gestaltung im Marketing kleiner Unternehmen

Website, Flyer, Social-Media-Motive und Bildbearbeitung in einer Person vereint – die Rolle, die im Mittelstand oft neben Marketing oder Assistenz mitläuft.

Selbstständige Gestaltungsdienstleistungen

WordPress-Sites, Logos und Druckvorlagen für lokale Kund:innen; die Adobe-Werkzeuge und Webgrundlagen des Kurses sind dafür das Handwerkszeug.

Einstieg in Agentur oder Ausbildung

Als Vorbereitung auf ein Praktikum, eine Ausbildung zur Mediengestalter:in oder ein Designstudium – mit Portfolio aus den Kursübungen.

Zugangsvoraussetzungen

Gute Anwenderkenntnisse in Windows oder macOS; Technik: Multimedia-PC oder Laptop mit 8 GB RAM, aktueller Browser, Internetzugang; Systemvoraussetzungen der Adobe-Software beachten

Kein Ausbildungsberuf, keine Prüfung – wofür der Kurs trotzdem taugt

Zwei Klarstellungen vorab. Erstens: Der Berufsabschluss „Mediengestalter/in Digital und Print“ entsteht in einer dreijährigen dualen Ausbildung mit IHK-Prüfung; der SGD-Kurs trägt den Namen als Themenbeschreibung, verleiht aber keinen Berufsabschluss und keinen geschützten Titel. Zweitens: Es gibt keine Abschlussprüfung, nur das Zeugnis über die bearbeiteten Einsendeaufgaben – anders als bei den SGD-Zertifikatskursen Grafik- oder Web-Design. Warum dann dieser Kurs? Weil er in zehn Monaten eine breite, sofort nutzbare Werkzeugkompetenz vermittelt: Webseiten verstehen und ändern, WordPress bedienen, Bilder professionell bearbeiten, Vektorgrafiken und Typografie setzen. Das KI-Kapitel ist ein Pluspunkt, den ältere Kurse nicht haben – Bildgeneratoren gehören heute zum Alltag in Marketingabteilungen, und die Frage nach Urheberrecht und Kennzeichnung wird dort täglich gestellt. Der Adobe-Zugang für ein Jahr ist ein handfester Vorteil; danach brauchst du ein eigenes Abonnement oder wechselst auf freie Alternativen wie GIMP, Inkscape und Affinity. Gefördert wird über den Bildungsgutschein; Aufstiegs-BAföG greift nicht.

Verwandte Studiengänge

Zusätzliche Informationen

15 Studienhefte, Lernvideos und Übungsdateien; Adobe-Creative-Cloud-Abonnement für ein Jahr kostenlos; Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit möglich; 4 Wochen kostenlos testen; keine Präsenzphasen.

Häufige Fragen

Bin ich danach Mediengestalter:in?
Nein. Der Berufsabschluss erfordert eine dreijährige Ausbildung mit IHK-Prüfung. Der Kurs vermittelt die Werkzeuge und Grundlagen; im Zeugnis steht der Kurstitel der SGD.
Ist Adobe wirklich enthalten?
Ja, ein Creative-Cloud-Abonnement für ein Jahr. Nach Ablauf entscheidest du, ob du weiterzahlst oder auf freie Programme umsteigst.
Gibt es eine Prüfung?
Nein. Du bearbeitest Einsendeaufgaben und erhältst danach das SGD-Abschlusszeugnis. Wer ein Zertifikat mit Prüfung möchte, wählt den Grafik-Design- oder Web-Design-Lehrgang der SGD.
Was lerne ich zu KI-Bildern?
Prompting, Text-zu-Bild und Bildveränderung mit den Generatoren Firefly, Midjourney und DALL-E sowie die rechtliche Seite: Urheberrecht, Nutzungsrechte und Kennzeichnung.

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Stand: 3. Juli 2026 · getstudium Redaktion