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Geprüfte/r Web-Designer/in (SGD)

Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten zur Planung und Erstellung professioneller Websites

Abschluss
institutsinterne Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
18 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 11 Std.
Selbstlernen gesamt
851 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
3.330 €
Ratenzahlung
18 × 185 €

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Websites nicht nur gestalten, sondern selbst bauen: Der SGD-Fernlehrgang Geprüfte/r Web-Designer/in (SGD) führt dich mit einem modernen Werkzeugkasten von der Idee bis zur fertigen, responsiven Website – inklusive KI-Unterstützung beim Coden und einem ehrlichen Blick auf deren Grenzen. Du lernst die gestalterischen Grundlagen und die Bildbearbeitung mit Photoshop Elements, planst Webprojekte klassisch wie agil (Scrum, Kanban, Design Thinking) und setzt Seiten mit HTML, CSS und JavaScript um. Gearbeitet wird mit professionellen Tools – Visual Studio Code, lokaler Webserver mit XAMPP, FTP mit FileZilla und Frameworks wie Bootstrap. Du machst deine Seiten mit Responsive Webdesign fit für jedes Display, optimierst sie für Suchmaschinen und beachtest Onlinerecht und Barrierefreiheit. Vorausgesetzt werden fundierte Computer- und Internetkenntnisse; Vorwissen im Webdesign ist nicht nötig. Nach der Lehrgangsteilnahme erhältst du das SGD-Abschlusszeugnis; mit einer praktischen Abschlussarbeit zusätzlich das SGD-Zertifikat „Geprüfte:r Web-Designer:in (SGD)“.

Inhalte

  • Grundlagen der Webentwicklung und der visuellen Kommunikation
  • Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Elements
  • Konzeption von Websites: klassisches Projektmanagement, agile Webentwicklung (Scrum, Kanban), Design Thinking
  • Webseiten gestalten mit HTML und CSS
  • Responsive Webdesign für alle Bildschirmgrößen
  • Arbeiten mit Visual Studio Code, lokalem Webserver (XAMPP) und FTP (FileZilla)
  • KI als Unterstützung bei der Websiteentwicklung (u. a. GitHub Copilot) – Möglichkeiten und Grenzen
  • Interaktivität mit JavaScript
  • Animationen mit Google Web Designer, Frameworks mit Bootstrap, Entwicklertools
  • Suchmaschinenoptimierung sowie rechtssichere und barrierearme Websites
  • Onlinerecht: Urheber-, Persönlichkeits- und gewerbliche Schutzrechte

Karriere

Web-Designer:in in Agenturen & Unternehmen

Du gestaltest und baust Websites in Multimedia- und Internetagenturen oder in den IT- und Marketingabteilungen von Unternehmen – von der Konzeption bis zur responsiven Umsetzung.

Online-Shops, Magazine & digitale Plattformen

Für Online-Shops, Online-Magazine und digitale Plattformen entwickelst und pflegst du Webauftritte, optimierst sie für Suchmaschinen und sorgst für eine gute Darstellung auf allen Geräten.

Erweiterung für Kreative & IT-nahe Berufe

Für Kreative aus Grafik, Gestaltung und Text sowie Fachkräfte aus Marketing, E-Commerce und IT ist der Lehrgang ein Weg, das eigene Profil gezielt um Web-Kompetenz zu erweitern.

Zugangsvoraussetzungen

fundierte Computer- und Anwenderkenntnisse in Windows oder macOS sowie Interneterfahrung; technische Voraussetzung: Multimedia-PC oder Laptop mit Windows oder macOS 13 (mindestens 8 GB RAM), aktueller Browser, Internetzugang und Webspace (kostenlose Anleitung von der SGD)

Zeugnis und Zertifikat: dein eigenes Webprojekt

Nach erfolgreicher Lehrgangsteilnahme erhältst du das SGD-Abschlusszeugnis „Web-Designer/in“. Das SGD-Zertifikat „Geprüfte:r Web-Designer:in (SGD)“ kommt hinzu, wenn du zusätzlich eine praktische Abschlussarbeit anfertigst – ein eigenes Webprojekt, mit dem du dein Können zeigst. Beide Nachweise gibt es auf Wunsch auch in englischer Sprache.

Web-Design als freies Berufsfeld – die Einordnung

Zur Einordnung: Der Lehrgang schließt mit einem institutsinternen SGD-Zertifikat ab – er ist kein Hochschulstudium und kein staatlich anerkannter Ausbildungsabschluss. Web-Design ist kein geschützter Beruf; du kannst danach angestellt oder freiberuflich arbeiten. Das Zertifikat belegt deine gestalterischen und technischen Web-Fähigkeiten gegenüber Arbeitgebern und Auftraggebern.

Anrechnung an der Wilhelm Büchner Hochschule – bis zu 8 CP

Auf ein anschließendes Studium an der SGD-Schwesterhochschule Wilhelm Büchner können dir bis zu 8 Credit Points angerechnet werden – etwa in Angewandter Informatik oder Informatik (je bis zu 8 CP), in Digitale Medien, IT-Sicherheit oder Wirtschaftsinformatik bis zu 6 CP. Die Anrechnung läuft über das AVL-Tool der Hochschule und spart dir je nach Prüfungsergebnis Zeit im Studium.

Häufige Fragen

Arbeite ich mit Baukästen wie Jimdo oder mit echtem Code?
Mit echtem Code: Der Lehrgang ist modernisiert und setzt auf HTML, CSS und JavaScript, die du in Visual Studio Code schreibst – ergänzt um lokalen Webserver (XAMPP), FTP (FileZilla) und das Framework Bootstrap. Ältere Beschreibungen mit Baukästen wie Jimdo oder dem CMS Joomla! sind überholt.
Nutze ich KI beim Programmieren?
Ja, gezielt: Du lernst, KI-Tools wie GitHub Copilot zur Codeerzeugung einzusetzen, Code zu lesen und Prompts zu formulieren – und ebenso, die Grenzen und Risiken einzuschätzen (Datenschutz, Urheberrecht, Codequalität, Abhängigkeit). KI ersetzt das eigene Verständnis nicht, sondern beschleunigt die Arbeit.
Worin unterscheidet sich Web-Designer von Web-Entwickler (SGD)?
Der Web-Designer verbindet Gestaltung und handwerkliche Umsetzung von Websites mit HTML, CSS, JavaScript und modernen Tools. Geht es dir stärker um die programmiernahe Entwicklung dynamischer Webanwendungen, ist der SGD-Lehrgang „Gepr. Web-Entwickler/in (SGD)“ die tiefere Wahl.
Lerne ich auch WordPress oder ein anderes CMS?
Nein – der Lehrgang setzt bewusst auf handgeschriebenes HTML, CSS und JavaScript, damit du verstehst, wie Websites von Grund auf funktionieren. Ein Content-Management-System wie WordPress ist nicht Teil des Kurses; das so erworbene Fundament macht dir den späteren Umstieg auf ein CMS aber deutlich leichter.

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