KI-Manager/in (IHK) – Live-Online-Lehrgang
Künstliche Intelligenz im Unternehmen einordnen, Anwendungsfälle finden und priorisieren, generative KI professionell einsetzen und die Einführung von KI als Projekt begleiten
- Abschluss
- IHK-Zertifikat „KI-Manager/in (IHK)“ nach erfolgreicher Kursteilnahme, projektbezogener Arbeit und bestandenem lehrgangsinternen Test; laut SGD als Nachweis für Maßnahmen nach Artikel 4 der KI-Verordnung nutzbar
- Art
- sonstige
- Studienform
- Fernstudium
- Regelstudienzeit
- 1 Monat
- Präsenz
- Vollständig live-online: sieben Unterrichtstage mit interaktivem Unterricht, Workshops, Gruppenaufgaben und Peer Learning in Lernforen, Unterrichtszeiten 09:00 bis 16:30 Uhr, feste monatliche Starttermine
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 2.590 €
Gesamtpreis laut Kursseite (Stand 2026-09-08); die SGD zeigt zeitweise Aktionspreise, maßgeblich ist der Preis bei der Anmeldung
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters (öffnet in neuem Tab).
Überblick
Seit Februar 2025 verpflichtet Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen, für ausreichende KI-Kompetenz ihres Personals zu sorgen. Das hat einen Markt für Kurse geschaffen, die genau diesen Nachweis liefern, und der SGD-Lehrgang zum KI-Manager gehört dazu – er nennt den Nachweis nach Artikel 4 ausdrücklich als Zweck. Inhaltlich ist er mehr als eine Pflichtübung: sieben Module von den Grundlagen über maschinelles Lernen und neuronale Netze, Einsatzbereiche und Risiken, generative KI und Sprachmodelle bis zur systematischen Einführung – Anwendungsfälle finden, bewerten, priorisieren, umsetzen und betreiben. Das Format unterscheidet sich von allem anderen bei der SGD: kein Studienheft, kein Selbstlernen über Monate, sondern sieben Unterrichtstage live-online mit festen Startterminen, Workshops, Gruppenaufgaben und Lernforen, tagsüber von neun bis halb fünf. Das IHK-Zertifikat gibt es nach einer projektbezogenen Arbeit, die du im abschließenden Test präsentierst; eigene Fragestellungen aus dem Betrieb sind erwünscht. Programmieren musst du nicht können. Zwei Dinge zur Einordnung. Erstens ist der Kurs zum Stand dieser Seite noch nicht bei der ZFU zugelassen – die Prüfung läuft laut SGD; wir tragen die Nummer nach. Zweitens ist „KI-Manager (IHK)“ ein Zertifikatslehrgang mit lehrgangsinternem Test, kein Fortbildungsabschluss, und Artikel 4 verlangt keine bestimmte Urkunde, sondern angemessene Kompetenz – der Kurs ist eine gut dokumentierte Art, sie zu belegen, nicht die einzige.
Inhalte
- Modul 1: Was ist KI? Definition, Stand der Technik, generative KI als Paradigmenwechsel, Geschichte, KI-Ökosystem, Trends
- Modul 2: Wie funktioniert KI? Maschinelles Lernen, Lernformen, neuronale Netze, Stand der Forschung zur allgemeinen KI
- Modul 3: Innovationspotenzial im Unternehmen: Einsatzbereiche und Fallstudien, Trustworthy AI, neue Risiken (synthetischer Content, Prompt Injection), Über-Automatisierung, EU AI Act
- Modul 4: Generative KI im Unternehmen: Tools bedienen, Sprachmodelle anpassen, Lebenszyklus eines generativen KI-Projekts
- Modul 5: Planung der systematischen Einführung: Hindernisse, Wissensaufbau, Zielsetzung, Kaufen oder Entwickeln
- Modul 6: Anwendungsfälle finden, dokumentieren, nach Wert und Komplexität bewerten und priorisieren
- Modul 7: Implementierung und Betrieb: Prozessmodell, operative Herausforderungen, KI-Projektmanagement-Methoden
Karriere
KI-Verantwortung im Fachbereich
Fach- und Führungskräfte, die im Unternehmen als Ansprechperson für KI-Anwendungsfälle gelten sollen – zwischen Fachabteilung, Management und IT.
Projekt- und Transformationsrollen
Projektverantwortliche und Change-Begleiter:innen, die KI-Einführungen planen, priorisieren und die Frage Kaufen oder Entwickeln vorbereiten.
Compliance und Personalentwicklung
Unternehmer:innen und HR-Verantwortliche, die die Kompetenzpflicht nach Artikel 4 KI-VO für Schlüsselpersonen dokumentiert erfüllen wollen.
Zugangsvoraussetzungen
Keine Programmier- oder Machine-Learning-Kenntnisse erforderlich; hilfreich sind erste Berührungspunkte mit KI oder Digitalisierung und ein Arbeitsumfeld, das von KI profitieren kann; Technik: Kamera und Mikrofon für die Live-Sessions
Artikel 4 KI-VO, IHK-Zertifikat und Live-Format – was der Kurs leistet und was nicht
Die KI-Verordnung der EU ist seit August 2024 in Kraft und wird stufenweise wirksam; Artikel 4 gilt seit dem 2. Februar 2025 und verlangt von Anbietern und Betreibern von KI-Systemen, dass ihr Personal über ausreichende KI-Kompetenz verfügt, angemessen zu Vorkenntnissen und Einsatzkontext. Eine konkrete Schulungspflicht mit vorgeschriebenem Zertifikat gibt es nicht, und eine eigene Sanktion für Artikel 4 fehlt; die Kompetenz wird aber im Rahmen der übrigen Pflichten relevant und ist im Zweifel nachzuweisen. Ein IHK-Zertifikatslehrgang wie dieser ist ein sauber dokumentierter Nachweis für die Personen, die KI-Projekte verantworten; für die breite Belegschaft reichen meist kürzere interne Schulungen. Zum Zertifikat: Es stammt aus einem lehrgangsinternen Test mit Projektarbeit, ist kein öffentlich-rechtlicher Abschluss und trägt keine DQR-Stufe – für den Zweck, Kompetenz gegenüber Arbeitgeber, Kunden oder Aufsicht sichtbar zu machen, ist es dennoch mehr als eine Teilnahmebescheinigung. Zum Format: Sieben Tage live-online tagsüber bedeuten Freistellung oder Urlaub; dafür entfällt das monatelange Selbststudium, und die Gruppenarbeit an echten Fällen ist etwas, das Studienhefte nicht bieten. Zur Zulassung: Der Kurs ist nach Angabe der SGD bei der ZFU zur Prüfung eingereicht, aber noch nicht zugelassen; für Fernunterricht ist die Zulassung gesetzlich vorgeschrieben, für reinen Live-Unterricht nicht zwingend – wir vermerken den Stand und tragen die Nummer nach, sobald sie im Register erscheint. Zum Preis: Die SGD zeigt auf der Kursseite zeitweise einen reduzierten Aktionspreis; wir nennen den regulären Gesamtpreis.
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Zusätzliche Informationen
Laufzeit 7 Unterrichtstage statt monatelangem Selbststudium; Starttermine laut Kursseite ab 19.10.2026 monatlich; ZFU-Zulassung laut SGD beantragt, im Register zum Stand 2026-09-08 noch nicht geführt; Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit möglich.
Häufige Fragen
- Erfüllt der Kurs die Pflicht nach Artikel 4 KI-VO?
- Er dient laut SGD als Nachweis entsprechender Maßnahmen. Artikel 4 verlangt angemessene KI-Kompetenz, keine bestimmte Urkunde; für Schlüsselpersonen ist ein IHK-Zertifikatslehrgang ein gut dokumentierter Weg dahin.
- Wie viel Zeit brauche ich?
- Sieben Unterrichtstage live-online von 09:00 bis 16:30 Uhr mit festen Startterminen, dazu die projektbezogene Arbeit für den Test. Ein Selbststudium über Monate gibt es nicht.
- Ist der Kurs ZFU-zugelassen?
- Zum Stand dieser Seite noch nicht; die SGD gibt an, dass die Zulassung geprüft wird. Wir tragen die Nummer nach, sobald sie im Register steht.
- Muss ich technisch vorgebildet sein?
- Nein. Programmier- oder Machine-Learning-Kenntnisse sind nicht nötig; gedacht ist der Kurs für Fach- und Führungskräfte, Projektverantwortliche und Unternehmer:innen.
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