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Spezialist:in für Natural Language Processing

Vermittlung der Techniken und Methoden des Natural Language Processing (NLP) sowie ihrer Möglichkeiten und Herausforderungen

Abschluss
Institutsinternes Zertifikat
Art
institutsinterne Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
3 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 4 Std.
Selbstlernen gesamt
58 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
2.697 €
Ratenzahlung
3 × 899 €

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Wie bringt man Maschinen dazu, Sprache zu verstehen? Darum geht es im Natural Language Processing – der Technik hinter Übersetzern, Chatbots und großen Sprachmodellen. Der SGD-Fernlehrgang Spezialist:in für Natural Language Processing führt dich in rund drei Monaten in die Verfahren ein, mit denen Computer Texte analysieren, verarbeiten und erzeugen. Du startest bei der Datenvorverarbeitung und den Textkorpora, lernst Vektorisierung und Word Embeddings kennen und setzt zentrale NLP-Techniken ein: Textklassifikation, Schlüsselwort- und Informationsextraktion sowie Machine Translation. Ein Schwerpunkt liegt auf statistischen und neuronalen Sprachmodellen – bis zu Large Language Models, dem Training mit menschlichem Feedback und Transfer Learning. Abgerundet wird der Kurs durch ethische und rechtliche Aspekte samt EU-Regulierung und AI Act. Der Kurs ist anspruchsvoll: Du solltest Grundkenntnisse im Programmieren (vor allem Python) und ein Grundverständnis von maschinellem Lernen mitbringen; viele Materialien sind englisch. Nach bestandener Abschlussprüfung erhältst du das SGD-Zertifikat „Spezialist:in für Natural Language Processing“ – versehen mit dem Siegel des DFKI.

Inhalte

  • Einführung in das Natural Language Processing (NLP)
  • Datenvorverarbeitung und Text-Korpora
  • Vektorisierung und Word Embedding
  • Textklassifikation, Schlüsselwort- und Informationsextraktion
  • Machine Translation
  • Statistische und neuronale Sprachmodelle (Language Models)
  • Large Language Models und Large Language Models mit Human Feedback
  • Transfer Learning
  • Gesetzliche Regelungen in der EU und der AI Act

Karriere

NLP-Spezialist:in in KI- und Datenprojekten

Du konzipierst, entwickelst und integrierst Lösungen für die Verarbeitung natürlicher Sprache in Produkte und Prozesse – gefragtes Know-how für Data Scientists und KI-Teams.

Erweiterung für Produkt- und Führungsrollen

Auch Produktmanager:innen und technische Führungskräfte profitieren: Sie verstehen, was NLP leisten kann, und steuern entsprechende Projekte fundierter.

Forschung, Recht und Ethik der Sprach-KI

Forschende in KI und Sprachtechnologie vertiefen ihr Wissen; für Jurist:innen und Ethiker:innen ist besonders der Teil zu EU-Regulierung und AI Act wertvoll.

Zugangsvoraussetzungen

Grundkenntnisse in einer Programmiersprache, insbesondere Python; ein Grundverständnis von maschinellem Lernen sowie der englischen Sprache ist von Vorteil (viele Materialien sind englisch); technische Voraussetzung: Multimedia-PC oder Laptop mit Windows, aktueller Browser, Internetzugang

Zertifikat mit DFKI-Siegel

Den Abschluss bildet eine Abschlussprüfung; danach erhältst du das SGD-Zertifikat „Spezialist:in für Natural Language Processing“. Besonders ist dabei das Siegel des DFKI, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz – einer renommierten KI-Forschungseinrichtung. Das hebt das Zertifikat über einen rein institutsinternen Nachweis hinaus und stärkt seine Aussagekraft gegenüber Arbeitgebern.

NLP oder Prompt Engineering? – zwei sehr unterschiedliche KI-Kurse

Beide SGD-Kurse drehen sich um KI und Sprache, liegen aber auf verschiedenen Ebenen. Dieser NLP-Kurs zeigt, wie Sprachverarbeitung technisch funktioniert: Embeddings, Sprachmodelle, Training und Evaluation – du baust und verstehst die Technik. Der Lehrgang „Prompt Engineering für generative KI“ setzt dagegen auf der Anwendungsseite an: Er bringt dir bei, fertige KI-Werkzeuge wie ChatGPT und Midjourney gezielt zu nutzen – ohne Programmierung.

Häufige Fragen

Brauche ich Programmierkenntnisse?
Ja. Der Kurs ist anspruchsvoll und setzt Grundkenntnisse im Programmieren voraus, vor allem in Python, sowie ein Grundverständnis von maschinellem Lernen. Wer hier noch Lücken hat, kann sich mit dem SGD-Kurs „Python für Data Science und Machine Learning“ vorbereiten.
Lerne ich, wie Sprachmodelle wie ChatGPT funktionieren?
Ja. Ein Schwerpunkt liegt auf statistischen und neuronalen Sprachmodellen bis hin zu Large Language Models, dem Training mit menschlichem Feedback und Transfer Learning – also den Verfahren hinter modernen KI-Sprachsystemen.
Für wen eignet sich der Kurs?
Für Data Scientists, Produktmanager:innen und technische Führungskräfte ebenso wie für Forschende in KI und Sprachtechnologie. Auch für Jurist:innen und Ethiker:innen ist er interessant – vor allem wegen des Teils zu EU-Regulierung und AI Act.

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