Gesundheitsmanagement (M.A., 90 ECTS)
Prüfung zum Master of Arts im Studiengang Gesundheitsmanagement
- Abschluss
- Master of Arts (M.A.)
- Art
- Hochschul-Master
- Studienform
- Fernstudium
- Credit-Points
- 90 ECTS
- Sprache
- Deutsch
- Studiendauer
- Vollzeit 18 · Teilzeit I 24 · Teilzeit II 36 Monate
- Studienablauf
- flexibel – kein fester Semestertakt
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 13.176 €
- Ratenzahlung
- 24 × 549 €
- davon Prüfungsgebühr
- 799 €
- Ratenzahlung über 18 Monate (Vollzeit)
- 12.582 € (18 × 699 €)
- Ratenzahlung über 36 Monate (Teilzeit II)
- 14.364 € (36 × 399 €)
Die Graduierungsgebühr wird mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung (Kolloquium) fällig.
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Gute Entscheidungen im Gesundheitswesen beruhen auf Evidenz – auf Zahlen, Studien und einer sauberen Methodik, nicht auf Bauchgefühl. Der 90-ECTS-Master Gesundheitsmanagement ist die mittlere der drei IU-Varianten und legt genau darauf seinen Akzent: Forschungsmethodik, Biostatistik und Demografie geben dir das Werkzeug, Versorgungsdaten zu lesen und Maßnahmen belastbar zu begründen. Darum herum stehen die Führungsthemen der Branche – Gesundheitsmarkt und -ökonomie, Personalmanagement, Prävention, digitale Gesundheitsdienste, Ethik sowie Medizin- und Pflegerecht. Über zwei Wahlpflichtbereiche vertiefst du zwei eigene Schwerpunkte, etwa Public Health, Global Health oder Innovation in Pharma und Medizintechnik. Die Variante richtet sich an Aufsteiger:innen mit einem Erststudium von rund 210 ECTS. Der Ablauf ist ortsunabhängig und ohne vorgegebene Modulfolge; mit dem M.A. gehst du in strategische und leitende Rollen im Gesundheits- und Sozialwesen.
Inhalte
- Gesundheitsmanagement und Bedingungen des Gesundheitsmarktes
- Prävention und Gesundheitsförderung
- Personalmanagement in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
- Gesprächsführung und Kommunikationstechniken
- Forschungsmethodik
- Health Care Management Projekt
- Biostatistik und Demografie
- Digitale Gesundheitsdienste
- Ethik im Gesundheitswesen
- Seminar: Medizin- und Pflegerecht
- Wahlpflichtbereich A und B (je 1 Modul): u. a. Alternative Medizin und Therapie, Digitalisierung in Medizin und Pflege, Global Health, Innovation in der Pharmaindustrie und Medizintechnik, Internationale Gesundheitssysteme, Public Health
- Masterarbeit
Karriere
Evidenzbasiertes Versorgungsmanagement
Mit Forschungsmethodik und Biostatistik im Rücken analysierst du Versorgungsdaten und entwickelst daraus Programme – in Versorgungsmanagement und Qualitätssicherung von Kassen, Klinikverbünden oder Managementgesellschaften, wo Entscheidungen datengestützt begründet werden müssen.
Strategie und Leitung in Gesundheitseinrichtungen
Die Kombination aus Gesundheitsökonomie, Personalmanagement und Recht qualifiziert für Stabs- und Leitungsfunktionen, die Strategie, Wirtschaftlichkeit und rechtssichere Umsetzung zusammenbringen – von der Bereichsleitung bis zur Geschäftsführungsassistenz.
Public Health und Gesundheitsinnovation
Über die Wahlpflichtvertiefungen (Public Health, Global Health, Innovation in Pharma und Medizintechnik) öffnest du dir Rollen in Gesundheitsämtern, NGOs, Forschungsprojekten oder bei Herstellern – überall dort, wo Versorgung über die einzelne Einrichtung hinaus gedacht wird.
Zugangsvoraussetzungen
Abgeschlossenes grundständiges Studium mit wirtschafts- bzw. gesundheitswissenschaftlichem Schwerpunkt im Umfang von mindestens 210 ECTS, von einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Abschlussnote mindestens „befriedigend“. Wer aus einem 180-ECTS-Bachelor kommt, studiert stattdessen die 120-ECTS-Variante; die IU rechnet vorhandene Credits an.
Forschungsstark statt nur angewandt – was die 90 ECTS mehr leisten
Gegenüber der kompakten 60-ECTS-Variante ist hier eine vollständige Methodenausbildung eingebaut: Forschungsmethodik plus Biostatistik und Demografie versetzen dich in die Lage, empirische Studien zu bewerten und eigene Erhebungen sauber anzulegen. Das zahlt direkt auf die Masterarbeit ein und auf jede Rolle, in der du Versorgung mit Daten begründen musst. Hinzu kommt mehr Breite bei der Spezialisierung: Du belegst zwei Wahlpflichtbereiche statt eines einzelnen Moduls und kannst so zwei Themen kombinieren – etwa digitale Versorgung und internationale Gesundheitssysteme. Wer diesen methodischen und thematischen Umfang nicht braucht, aber ein sehr langes Erststudium mitbringt, ist mit der 60-ECTS-Variante schneller fertig.
Verwandte Studiengänge
Häufige Fragen
- Wer bringt „210 ECTS“ mit – ist das nicht ungewöhnlich?
- 210 ECTS erreichen zum Beispiel siebensemestrige Bachelor mit integriertem Praxissemester, viele Diplomabschlüsse oder Bachelor plus einschlägige, anrechenbare Zusatzleistungen. Genau für diese Zwischengruppe gibt es die 90-ECTS-Variante; die IU prüft deinen Fall und ordnet dich der passenden Master-Länge zu.
- Was gewinne ich mit der 120-ECTS-Variante zusätzlich?
- Die 120-ECTS-Variante ist für 180-ECTS-Bachelor gedacht und enthält mehr Grundlagenbreite (u. a. Gesundheitspsychologie und -soziologie) sowie eine deutlich umfangreichere, 27 ECTS starke Masterarbeit. Fürs Berufsziel „Führung im Gesundheitswesen“ taugt jede der beiden – zur 120 greifst du dann, wenn dein Erststudium 180 ECTS umfasst.
- Behandle ich Patient:innen oder ist das ein reiner Management-Abschluss?
- Es ist ein Management- und Steuerungsstudium ohne heilkundlichen Teil: Auch die Kurse zu Prävention, Digitalen Gesundheitsdiensten oder Medizinrecht qualifizieren für organisatorische und strategische Aufgaben, nicht für die Behandlung. Eine Approbation oder Heilerlaubnis ist weder Voraussetzung noch Ergebnis.
