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Growth Hacking (B.A.)

Prüfung zum Bachelor of Arts im Studiengang Growth Hacking

Abschluss
Bachelor of Arts (B.A.)
Art
Hochschul-Bachelor
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
180 ECTS
Sprache
Deutsch
Studiendauer
Vollzeit 36 · Teilzeit I 48 · Teilzeit II 72 Monate
Studienablauf
flexibel – kein fester Semestertakt
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
16.512 €
Ratenzahlung
48 × 344 €
davon Prüfungsgebühr
699 €
Ratenzahlung über 36 Monate (Vollzeit)
14.364 € (36 × 399 €)
Ratenzahlung über 72 Monate (Teilzeit II)
18.648 € (72 × 259 €)

Die Graduierungsgebühr wird mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung (Kolloquium) fällig.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Growth Hacking ist die Disziplin, die Wachstum wie ein Labor behandelt: Hypothese, schneller Test, messen, verwerfen oder skalieren. Wer das beherrscht, braucht ein ungewöhnliches Profil – Marketinggespür, Zahlenverständnis und genug technisches Wissen, um eine Kampagne, ein Tracking oder eine Landingpage selbst zu durchschauen. Genau dieses T-förmige Können baut der Bachelor der IU von Grund auf auf. Auf einem soliden BWL- und Marketingfundament liegt der komplette Growth-Werkzeugkasten: Online- und Social-Media-Marketing, SEO und SEA, Web-Analytics, Customer Relationship Management, Conversion- und Produkttests, Data Driven Marketing – ergänzt um Grundlagen der Web-Programmierung, damit du mit Entwickler:innen auf Augenhöhe sprichst. In vier Projektmodulen führst du echte Growth-Analysen und Kampagnen durch, statt nur über sie zu lesen. Das Studium ist vollständig online organisiert, ohne vorgegebenen Stundenplan. Der akkreditierte B.A. führt in Rollen im Online-, Performance- und Growth-Marketing oder im digitalen Vertrieb – und lässt dich mit 180 ECTS auf einen der beiden Master aufsatteln.

Inhalte

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
  • Marketing
  • Grundlagen Growth Hacking
  • Konsumentenverhalten
  • Design Thinking
  • Onlinemarketing
  • Social-Media-Marketing
  • Grundlagen des Produktmanagements
  • Statistical Computing
  • Kollaboratives Arbeiten
  • Projekt: Growth Hacking Trends
  • Digitale Business-Modelle
  • Search Engine Optimization – SEO
  • Web-Analytics
  • Medienrecht
  • Interkulturelle und ethische Handlungskompetenzen
  • Projekt: Angewandtes Growth Hacking
  • Customer Relationship Management
  • Search Engine Advertising – SEA
  • Marketing Controlling
  • Grundlagen der Web-Programmierung
  • Produkt- und Markttests
  • Projekt: Growth Hack Analyse
  • Digital and Mobile Campaigns
  • Data Driven Marketing
  • Projekt: Suchmaschinenmarketing
  • Seminar: IT im Growth Hacking
  • Spezialisierung: je ein Modul aus den Wahlpflichtbereichen A, B und C
  • Bachelorarbeit

Karriere

Performance- und Online-Marketing

Du planst, schaltest und optimierst bezahlte Kampagnen über Suchmaschinen, Social Media und Displaynetzwerke und steuerst sie nach harten Kennzahlen. SEA, Digital and Mobile Campaigns und Marketing Controlling liefern dafür das Handwerk – der Kern vieler Growth- und Performance-Rollen in Agenturen und Unternehmen.

SEO und Web-Analytics

Als SEO- oder Analytics-Spezialist:in machst du Websites auffindbar und Nutzerverhalten messbar. Die Module SEO, Web-Analytics und die Suchmaschinenmarketing-Projekte befähigen dich, Reichweite aufzubauen und aus Daten konkrete Optimierungen abzuleiten.

Conversion-Optimierung und CRM

Nicht mehr Besucher, sondern mehr Abschlüsse: Mit Produkt- und Markttests, Conversion-Methoden und Customer Relationship Management verbesserst du Funnels und Kundenbindung – gefragt überall dort, wo digitales Wachstum an der Umwandlungsrate hängt.

Growth in Start-ups und E-Commerce

Junge digitale Unternehmen brauchen Menschen, die mit kleinem Budget schnell lernen. Die Growth-Projekte und Design-Thinking-Grundlagen bereiten auf Rollen vor, in denen du eigenständig Wachstumshebel findest und testest.

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife; ohne Abitur über eine abgeschlossene Aufstiegsfortbildung (z. B. Fachwirt:in oder Meister:in) oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung. Für Bewerber:innen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ist ein Nachweis der Deutschkenntnisse erforderlich.

Growth Hacking oder klassisches Marketing – wo liegt der Unterschied?

Klassisches Marketing plant Kampagnen und Budgets für die mittlere Frist; Growth Hacking arbeitet in kurzen Experimentzyklen und misst jeden Hebel entlang des gesamten Funnels – von der ersten Anzeige bis zur Weiterempfehlung. Das verlangt zwei Dinge, die ein reines Marketingstudium selten zusammenbringt: datenanalytisches Arbeiten (Statistical Computing, Web-Analytics, Data Driven Marketing) und technisches Grundverständnis (Grundlagen der Web-Programmierung, Seminar IT im Growth Hacking). Deshalb ist dieser Bachelor breiter aufgestellt als ein Online-Marketing-Lehrgang: Du lernst nicht nur Kanäle zu bespielen, sondern Wachstum als messbaren Prozess zu steuern – und behältst über die Wahlpflichtbereiche Raum, dich zu spezialisieren.

Häufige Fragen

Muss ich programmieren können – oder werde ich Entwickler:in?
Weder noch. Du brauchst keine Vorkenntnisse und wirst auch nicht zur Softwareentwicklerin ausgebildet. Die Grundlagen der Web-Programmierung und das IT-Seminar geben dir so viel technisches Verständnis, dass du Tracking, Landingpages und Schnittstellen einschätzen und mit Entwickler:innen sinnvoll zusammenarbeiten kannst – die eigentliche Umsetzung bleibt deren Job.
Wie unterscheidet sich der Abschluss von einem Online-Marketing- oder Marketing-Studium?
Ein Marketing- oder Online-Marketing-Studium legt den Schwerpunkt auf Kanäle, Markenführung und Kommunikation. Growth Hacking ergänzt das um den analytisch-technischen Teil – Experimentdesign, Datenanalyse und Programmiergrundlagen – und denkt entlang des kompletten Wachstumsfunnels. Wer eher konzeptionell-kreativ arbeiten will, ist im Marketing besser aufgehoben; wer datengetrieben optimieren will, hier.
Werden die Tools nicht ständig veralten – und was macht KI mit dem Beruf?
Kanäle und Werkzeuge ändern sich laufend, das Prinzip nicht: Hypothese, Test, Auswertung. Genau darauf zielt das Studium, statt einzelne Tool-Versionen zu pauken. KI beschleunigt inzwischen viele Schritte – Anzeigentexte, Segmentierung, Auswertung –, verschiebt den Wert der Fachkraft aber auf das, was KI nicht übernimmt: die richtigen Experimente aufsetzen und Ergebnisse belastbar interpretieren.

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