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Standardtänze: Walzer, Tango, Quickstep & Slowfox

Online-Kurse im Fachbereich Lifestyle & Freizeit

Die fünf Standardtänze Figur für Figur: Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox und Quickstep – von den Grundschritten über Impetus, Chassé und Promenaden bis zur Drehtechnik, viele Lektionen im Let's-Dance-Stil und auch ohne Partner mitzutanzen. Ideal vor dem Tanzkurs, zum Auffrischen vor dem Ball oder für die Hochzeit; die Lateintänze haben ihre eigene Seite.

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Woher die Standardtänze kommen – und was „Standard“ heißt

Der Wiener Walzer ist der älteste der fünf – im 18. Jahrhundert aus Ländlern entstanden und einst als anstößig verschrien, weil sich die Paare umfassten. Die übrigen vier wurden in den 1920er-Jahren in England vereinheitlicht, deshalb heißt die Familie international „English Style“ oder „Ballroom“: Langsamer Walzer und Slowfox aus amerikanischen Vorformen, Quickstep als schnelle Foxtrott-Variante, der Standard-Tango als europäisch gezähmter Nachfahre des argentinischen Originals. „Standard“ meint also nicht „gewöhnlich“, sondern das standardisierte Figurenrepertoire, nach dem Tanzschulen (in Deutschland meist nach dem Welttanzprogramm des ADTV mit Medaillen von Bronze bis Gold) und Turniere (DTV, WDSF) unterrichten und werten. Die Figuren hier tragen genau diese Namen – wer sie lernt, versteht später jede Tanzschule.

Tanzen lernt der Körper – in kleinen, häufigen Dosen

Figuren sind Muskelgedächtnis, und das entsteht durch Wiederholung, nicht durch Verstehen: Dreimal pro Woche fünfzehn Minuten schlagen die sonntägliche Stunde. Genau hier spielt Video seine Stärke aus – Zeitlupe, Wiederholung, die Schrittfolge getrennt für Herren- und Damenpart, bis sie sitzt. Der sinnvolle Weg durch diese Sammlung: zuerst der Grundlagenkurs aller fünf Tänze, dann die Basisfiguren des Tanzes, den du brauchst, dann die Drehtechnik, die in allen Standardtänzen dieselbe ist. Und die Ehrlichkeit vorweg: Haltung, Führung und das gemeinsame Schwingen entstehen erst mit einem Gegenüber – Video bereitet vor und erklärt, ersetzt aber nicht den Abend auf dem Parkett.

Häufige Fragen

Reicht ein Online-Kurs für den Hochzeitstanz?
Für einen souveränen Eröffnungstanz: ja – ein Langsamer Walzer mit Grundschritt und zwei, drei Figuren ist in sechs bis acht Wochen mit kurzen, regelmäßigen Übungseinheiten gut erreichbar; wer es partytauglicher mag, nimmt den Discofox von der Nachbarseite. Der Rat aus der Praxis: Choreografie einfach halten (sicher getanzt schlägt ambitioniert gestolpert) und mehrfach im brautkleidnahen Outfit samt Schuhen proben.
Was ist der Unterschied zwischen Langsamem Walzer und Wiener Walzer?
Das Tempo und damit alles andere: Der Wiener Walzer läuft mit rund sechzig Takten pro Minute fast doppelt so schnell, kennt nur wenige Figuren und lebt von durchgehenden Drehungen – er ist der Tanz für Opernball und Polonaise. Der Langsame Walzer schwingt bei etwa dreißig Takten, hat ein großes Figurenrepertoire und gilt als der technisch anspruchsvollere, weil die Zeit jeden Fehler sichtbar macht.
Kann ich die Figuren auch alleine üben?
Ja – die meisten Lektionen zeigen Herren- und Damenpart getrennt und zählen ohne und mit Musik vor, sodass du deine Schritte solo einschleifen kannst. Was allein nicht geht, ist die Verbindung: Führung, Folgen und die gemeinsame Haltung. Wer vorbereitet in den Tanzkurs oder auf die Übungsparty geht, holt sich dort genau diesen Teil.