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Lateintänze: Cha Cha Cha, Rumba, Samba, Jive & Paso Doble

Online-Kurse im Fachbereich Lifestyle & Freizeit

Die fünf Lateintänze Figur für Figur: Cha Cha Cha, Rumba, Samba, Jive und Paso Doble – vom Grundschritt über Fan, Alemana, Hockeystick und Stop & Go bis zu Show-Figuren, Basistechnik und Styling, fast alles auch solo tanzbar. Die Standardtänze stehen auf ihrer eigenen Seite, Salsa, Bachata und Discofox bei den Party- und Paartänzen.

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Fünf Tänze, vier Kontinente

Was Tanzschulen als „Latein“ zusammenfassen, ist geografisch bunt: Rumba und Cha Cha Cha stammen aus Kuba, die Samba aus Brasilien, der Jive ist ein Kind des amerikanischen Swing und Rock 'n' Roll, und der Paso Doble ist spanisch – ein Marsch, der den Stierkampf nachstellt, mit dem Herrn als Torero und der Dame als rotem Tuch. Vereinheitlicht wurden die fünf wie die Standardtänze in England, und in dieser Turnierform unterscheiden sie sich deutlich von den sozialen Tänzen ihrer Herkunftsländer: Die Turnier-Rumba ist langsamer und stilisierter als die kubanische, die Ballsaal-Samba hat mit dem Karneval in Rio wenig gemein. Die Kurse hier lehren die Tanzschul- und Turnierform mit den international gültigen Figurennamen – wer die Originale sucht, findet sie bei Salsa und Co.

Die Hüfte kommt aus den Beinen

Der auffälligste Unterschied zu den Standardtänzen ist die Hüftbewegung – und der häufigste Anfängerfehler ist, sie zu machen: Die Hüftaktion in Rumba und Cha Cha Cha ist eine Folge der Beinarbeit (Gewichtswechsel über gestrecktes Bein), keine isolierte Bewegung, und die Schritte bleiben klein, sonst geht das Tempo verloren. Deshalb lohnt es sich, die Basistechnik-Kurse vor den Figuren zu nehmen, auch wenn man „den Grundschritt schon kann“. Der sinnvolle Aufbau: ein Tanz, seine Grundfiguren, dann die Kombinationen und das Styling für Arme und Linien – Show-Figuren mit Wow-Effekt kommen zum Schluss und setzen die Technik davor voraus.

Häufige Fragen

Mit welchem Lateintanz fange ich an?
Mit dem Cha Cha Cha: Er ist der beliebteste, läuft zu viel aktueller Musik, braucht wenig Platz und lehrt die Hüft- und Beintechnik, die Rumba und Samba weiterverwenden. Der Jive ist die fröhliche Alternative für alle, die es schnell mögen; Rumba belohnt Geduld, Samba fordert Kondition, und der Paso Doble ist der Turniertanz, den man auf Partys praktisch nie braucht.
Wie viele Figuren brauche ich, um mitzutanzen?
Weniger, als die Sammlung vermuten lässt: Grundschritt plus drei bis fünf Figuren tragen einen ganzen Abend, wenn sie sicher sitzen und sauber geführt werden. Die vielen Einzelfigur-Lektionen hier sind ein Baukasten – nimm die, die dir gefallen, statt alle nacheinander abzuarbeiten.
Ist Zumba dasselbe wie Lateintanz?
Nein – Zumba ist ein Fitnessformat, das Latein-Rhythmen als Choreografie nutzt, ohne Paar, Führung oder Figurentechnik. Wer fit werden will, ist dort gut aufgehoben; wer auf dem Parkett bestehen will, braucht die Technik von hier. Beides ergänzt sich gut.