Zum Inhalt springen
GET STUDIUM

Windows Server

Online-Kurse im Fachbereich IT & Software

Das Server-Betriebssystem von Microsoft von der Installation bis zum Betrieb: Rollen und Features, DNS und DHCP, Dateidienste und NTFS-Berechtigungen, Server Core ohne Oberfläche, Failover-Clustering, Exchange Server und IIS, Troubleshooting – für Windows Server 2016 bis 2025. Der Verzeichnisdienst steht unter Active Directory & Gruppenrichtlinien, Hyper-V unter Virtualisierung, die Automatisierung unter PowerShell.

Sortiert nach Erscheinung (neueste zuerst). Details und Anbieter-Link (Affiliate-Link, Werbung) auf der jeweiligen Kursseite.

On-Premises stirbt langsamer als angekündigt

Seit Jahren gilt die Firmen-IT als Cloud-Auslaufmodell – und trotzdem laufen in deutschen Unternehmen Millionen lokale Windows-Server: als Dateiserver, Druckserver, Anwendungs- und Datenbankhost, oft neben Microsoft 365 statt an seiner Stelle. Genau diese Hybrid-Welt ist das aktuelle Berufsbild, und die Kurse zu Server 2025 zeigen, woran Administratoren heute gemessen werden: Härtung statt Standardinstallation, Server Core statt Vollinstallation, wo keine Oberfläche nötig ist, saubere Netzwerkdienste, dokumentierte Berechtigungen. Die Cloud-Seite dieser Doppelwelt steht unter Microsoft 365, Intune & Entra ID.

Netzwerkdienste: DNS und DHCP zuerst

Wer Windows Server lernt, lernt zuerst die zwei Dienste, ohne die nichts funktioniert – DNS für die Namensauflösung, auf der Active Directory vollständig aufbaut, und DHCP für die Adressvergabe. Mehrere Kurse hier widmen beiden eigene Lehrgänge, und das ist keine Übertreibung: Ein Großteil der Störungen in Windows-Netzen führt auf falsche DNS-Einträge oder erschöpfte DHCP-Bereiche zurück. Die Netzwerktechnik dahinter (Subnetting, Routing, VLANs) steht unter Netzwerktechnik.

Exchange und Domino: Mail-Server vor Ort

Zwei Kursreihen hier fallen aus dem reinen Windows-Rahmen und gehören trotzdem zur Server-Administration: Microsoft Exchange in der neuen Subscription Edition – dem Nachfolger von Exchange 2019 für Betriebe, die ihren Mail-Server im Haus behalten – und HCL Domino, die frühere Lotus-Notes-Plattform, die in Banken, Versicherungen und Verwaltungen weiterläuft und Administratoren mit Spezialwissen braucht. Beide sind Nischen mit stabiler Nachfrage; wer bereits Windows-Server-Grundlagen hat, findet hier einen Weg in Aufgaben, für die wenige Fachkräfte ausgebildet sind.

Häufige Fragen

Wie übe ich Windows Server ohne Firmen-Netzwerk?
Microsoft stellt Evaluierungsversionen von Windows Server kostenlos bereit (180 Tage lauffähig) – zusammen mit Hyper-V oder VirtualBox baust du daraus ein komplettes Testnetz auf einem einzigen halbwegs kräftigen PC. Die Einsteigerkurse hier zeigen genau diesen Aufbau als ersten Schritt.
Gibt es die MCSA-Zertifikate noch?
Nein – Microsoft hat MCSA, MCSE & Co. 2021 eingestellt und zertifiziert seitdem rollenbasiert mit Azure-Fokus. Das On-Premises-Wissen bleibt trotzdem gefragt, denn Millionen Server laufen weiter lokal; als Zertifikatsersatz dienen heute die hybriden Prüfungen AZ-800 und AZ-801.
Windows Server 2025 oder eine ältere Version lernen?
2025, wenn du frei wählen kannst: Die Grundlagen sind seit 2016 weitgehend gleich geblieben, und die neuen Kurse zeigen die heutigen Sicherheitsvorgaben. Kurse zu 2016 oder 2022 sind sinnvoll, wenn dein Arbeitgeber genau diese Version betreibt – was in der Praxis häufig der Fall ist.
Was ist Server Core?
Eine Installationsvariante von Windows Server ohne grafische Oberfläche, die nur per Kommandozeile, PowerShell und Fernverwaltung bedient wird. Sie hat weniger Angriffsfläche und braucht weniger Updates; Microsoft empfiehlt sie für die meisten Serverrollen, und ein eigener Kurs hier führt Einsteiger hinein.