Zum Inhalt springen
GET STUDIUM

Virtualisierung (Hyper-V, Proxmox & VMware)

Online-Kurse im Fachbereich IT & Software

Mehrere Betriebssysteme auf einer Maschine: Hyper-V unter Windows Server und Windows 11, Proxmox VE als Open-Source-Plattform, VMware ESXi und vSphere mit PowerCLI-Automatisierung, VirtualBox für den Schreibtisch – von den Grundlagen bis zum Failover-Cluster. Dazu die Kurse, die eine komplette Windows-Server-Testumgebung als virtuelles Labor aufbauen. Container als leichtgewichtige Alternative stehen unter Docker & Kubernetes.

Sortiert nach Erscheinung (neueste zuerst). Details und Anbieter-Link (Affiliate-Link, Werbung) auf der jeweiligen Kursseite.

Hyper-V, Proxmox oder VMware – die Lage 2026

Die Wahl der Plattform ist gerade in Bewegung: VMware war über Jahre der Standard in Rechenzentren, aber die Lizenzumstellung nach der Übernahme durch Broadcom hat viele kleine und mittlere Betriebe zum Umdenken gebracht. Davon profitieren Proxmox VE – Open Source, auf Debian aufgebaut, mit KVM-Maschinen und LXC-Containern – und Hyper-V, das in jeder Windows-Server-Lizenz enthalten ist und sich nahtlos in Active Directory und Failover-Clustering einfügt. Für Lernende ist das eine gute Nachricht: Die Konzepte (virtuelle Switches, Snapshots, Live-Migration, Speicheranbindung) sind über alle Plattformen gleich, und wer eine beherrscht, liest die anderen wie einen Dialekt. VMware-Kenntnisse bleiben in großen Unternehmen gefragt; für das eigene Labor sind Proxmox und Hyper-V die pragmatischere Wahl.

Das virtuelle Labor als Lernmethode

Mehrere Kurse hier bauen nichts anderes als eine Testumgebung: Domänencontroller, Mitgliedsserver und Client als virtuelle Maschinen, die sich gefahrlos konfigurieren, kaputtmachen und per Snapshot zurücksetzen lassen. Das ist die wichtigste Fähigkeit eines angehenden Administrators überhaupt – fast alle Server-, Netzwerk- und Sicherheitskurse setzen ein solches Labor voraus, und AutomatedLab zeigt, wie es sich per PowerShell in Minuten reproduzieren lässt. Ein PC mit 32 GB RAM und einer SSD reicht für Umgebungen mit vier bis fünf Maschinen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Hypervisoren?
Typ 1 (ESXi, Proxmox, Hyper-V auf Windows Server) läuft direkt auf der Hardware und ist für den Dauerbetrieb von Servern gedacht; Typ 2 (VirtualBox, VMware Workstation) läuft als Programm im normalen Betriebssystem und eignet sich für Tests am Arbeitsplatz. Hyper-V unter Windows 11 ist technisch Typ 1, fühlt sich aber wie Typ 2 an – deshalb eignet es sich gut zum Einstieg.
Brauche ich für Proxmox Linux-Kenntnisse?
Für die Grundfunktionen nicht – Proxmox wird über eine Weboberfläche bedient. Sobald es um Speicher (ZFS), Netzwerk-Bridges oder Fehlersuche geht, hilft Debian-Grundwissen erheblich; die Kurse hier führen an diese Stellen heran, und die Linux-Grundlagen stehen unter Linux & Server-Administration.
Lohnt sich VMware-Wissen noch?
In Konzernen und Rechenzentren ja – dort bleibt vSphere weit verbreitet, und Kenntnisse in ESXi und PowerCLI sind gefragte Berufsqualifikationen. Für kleine Umgebungen, das Homelab und viele Mittelständler haben sich die Gewichte seit 2024 in Richtung Proxmox und Hyper-V verschoben. Wer beruflich unterwegs ist, sollte eine Plattform gründlich lernen und die zweite zumindest im Labor kennen.