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Active Directory & Gruppenrichtlinien

Online-Kurse im Fachbereich IT & Software

Active Directory ist das Herz fast jeder Unternehmens-IT: Domänen und Domänencontroller, Benutzer- und Gruppenverwaltung, Gruppenrichtlinien (GPOs), Zertifikatsdienste und Migration – von Windows Server 2016 bis 2025, dazu Härtung, LAPS und Threat Hunting für die Verteidigung. Das Server-Betriebssystem selbst steht unter Windows Server, die Automatisierung unter PowerShell.

Sortiert nach Erscheinung (neueste zuerst). Details und Anbieter-Link (Affiliate-Link, Werbung) auf der jeweiligen Kursseite.

Gruppenrichtlinien: der Hebel, der alles steuert

Wer Active Directory versteht, versteht zuerst die Reihenfolge, in der Gruppenrichtlinien verarbeitet werden – lokal, Standort, Domäne, Organisationseinheit – und warum eine falsch verknüpfte GPO tausend Rechner gleichzeitig verändert. Die Kurse hier widmen dem Thema eigene Lehrgänge, und das zu Recht: Softwareverteilung, Sicherheitseinstellungen, Laufwerkszuordnungen und Desktop-Sperren laufen in klassischen Umgebungen alle über diesen einen Mechanismus. Der praktische Rat aus den besseren Kursen: wenige, sauber benannte Richtlinien statt vieler kleiner, jede Änderung zuerst in einer Test-OU.

Angriffsziel Nummer eins

Fast jeder größere Sicherheitsvorfall in Unternehmensnetzen führt über Active Directory – wer einen Domänen-Admin kompromittiert, hat alles. Deshalb gehören zur AD-Administration 2026 Themen, die früher Spezialisten vorbehalten waren: gestufte Administrationsmodelle, lokale Admin-Passwörter per LAPS, Zertifikatsdienste ohne die bekannten Fehlkonfigurationen, und die Fähigkeit, Angriffe mit Werkzeugen wie BloodHound aus Verteidigersicht nachzuvollziehen. Die Kurse zu Threat Hunting und sicherer Hybrid-Infrastruktur sind kein Zusatz für Security-Teams, sondern Pflichtstoff für die, die die Domäne betreiben.

Hybrid: lokale Domäne trifft Entra ID

Microsoft hat Active Directory nicht abgeschafft, sondern in die Cloud verlängert – über Entra Connect synchronisieren Unternehmen ihre lokalen Identitäten nach Microsoft 365, und beide Welten bleiben parallel bestehen. Für Administratoren heißt das: Das lokale AD beherrschen und zugleich verstehen, was in der Cloud anders funktioniert (kein GPO, dafür Intune; kein Kerberos, dafür bedingter Zugriff). Die Cloud-Seite dieses Doppels steht unter Microsoft 365, Intune & Entra ID.

Häufige Fragen

Wie übe ich Active Directory ohne Firmennetz?
Mit einer virtuellen Testumgebung: eine Evaluierungsversion von Windows Server als Domänencontroller, ein zweiter Server und ein Windows-Client als virtuelle Maschinen – auf einem PC mit 16 bis 32 GB RAM läuft das komplett lokal. Die Einsteigerkurse hier beginnen genau mit diesem Aufbau; das Handwerk dazu steht unter Virtualisierung.
Welche Server-Version soll ich lernen?
Die aktuelle – Windows Server 2025 –, denn Konzepte und Werkzeuge sind über die Versionen weitgehend stabil geblieben, und die 2025er-Kurse zeigen die heutigen Sicherheitsvorgaben. Kurse zu 2016 oder 2019 sind nicht wertlos: In vielen Unternehmen laufen genau diese Versionen noch, und Migrationskurse bereiten auf den Sprung vor.
Gibt es noch eine Microsoft-Zertifizierung für Active Directory?
Nicht als eigene Prüfung. MCSA und MCSE wurden 2021 eingestellt; die hybride Administration inklusive AD prüft Microsoft seitdem in den rollenbasierten Prüfungen AZ-800 und AZ-801 (Windows Server Hybrid Administrator). Die Kurse hier liefern das Praxiswissen dafür, sind aber keine Prüfungsvorbereitung.
Was ist der Unterschied zwischen Active Directory und Entra ID?
Active Directory ist der lokale Verzeichnisdienst mit Domänen, Kerberos und Gruppenrichtlinien; Entra ID (früher Azure AD) ist Microsofts Cloud-Identitätsdienst für Microsoft 365 und Azure, ohne Domänen und GPOs, dafür mit modernen Authentifizierungsprotokollen. Die meisten Unternehmen betreiben beides gekoppelt – deshalb tauchen Entra-Themen auch in den AD-Kursen auf.