Inklusion
Inklusion dreht eine vertraute Frage um. Statt zu fragen, wie sich ein Mensch mit Behinderung in das bestehende System einfügt, fragt sie, wie das System so gebaut sein muss, dass alle von Anfang an dazugehören. Es geht um volle Teilhabe – in Schule, Arbeit und Gesellschaft – als Recht, nicht als Gefälligkeit. Diese Kurse vermitteln das Wissen und die Haltung, das einzulösen.
Das System anpassen, nicht den Menschen
Der Wandel führt von der Integration, bei der sich der Mensch anpasst, zur Inklusion, bei der sich die Umgebung anpasst. Er zieht sich durch Bildung, Arbeitswelt und öffentliches Leben und ruht ebenso auf Haltung wie auf Rampen und Regeln. Getragen wird er auch vom Recht, etwa der UN-Behindertenrechtskonvention. Ehrlich bleibt: Echte Inklusion ist anspruchsvoll – sie verlangt, dass sich Strukturen ändern, nicht nur der gute Wille.
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Häufige Fragen
- Was unterscheidet Inklusion von Integration?
- Integration verlangt vom Einzelnen, sich in das bestehende System einzufügen; Inklusion verändert das System, sodass alle von vornherein dazugehören. Das ist ein grundlegender Wechsel der Perspektive.
- Betrifft Inklusion nur Menschen mit Behinderung?
- Sie stellt diese in den Mittelpunkt, reicht aber weiter – zu allen, denen Ausgrenzung droht. Das Ziel ist eine Gesellschaft, in der Verschiedenheit der Normalfall ist, nicht die Ausnahme.
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