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Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik (Laudius)

Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten, um Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen oder Migrations- und Fluchthintergrund integrativ und inklusiv zu begleiten, zu beraten und zu unterstützen

Abschluss
Institutsinternes Laudius-Zeugnis (Grundlagen der Inklusions- und Integrationspädagogik); Laudius-Zertifikat (Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik) nach mündlicher und schriftlicher Abschlussprüfung
Art
institutsinterne Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
12 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 8 Std.
Selbstlernen gesamt
413 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
2.220 €
Ratenzahlung
12 × 185 €
Nur digitale Lernunterlagen
2.040 € (12 × 170 €)

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Ob in der Schule, in der Behindertenhilfe oder in der Arbeit mit geflüchteten Menschen: Überall dort, wo Teilhabe nicht selbstverständlich ist, braucht es Menschen, die einfühlsam begleiten und professionell beraten. Der Laudius-Fernkurs Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik bereitet genau darauf vor. In acht Modulen mit 29 Lernheften beschäftigst du dich mit der Inklusion von Kindern mit körperlichen, geistigen und psychischen Behinderungen, mit Inklusion im Bildungssystem und in pädagogischen Einrichtungen, mit Integration bei Migrations- und Fluchthintergrund und mit Teilhabe in Freizeit, Gesellschaft und Beruf. Dazu kommen Entwicklungs- und Bindungsprozesse sowie die Kommunikations- und Beratungskompetenzen, auf die es in der Praxis ankommt; ein Online-Seminar ergänzt das Selbststudium. Angesprochen sind Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich in pädagogischen und sozialen Feldern arbeiten oder dorthin wollen. Vorausgesetzt werden ein Mindestalter von 21 Jahren und zwei Jahre Berufserfahrung; eine soziale oder pädagogische Ausbildung ist empfehlenswert, aber keine Bedingung.

Inhalte

  • Grundlagen der Inklusions- und Integrationspädagogik
  • Inklusion von Kindern mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung
  • Inklusion von Kindern mit psychischer Behinderung
  • Inklusion in Freizeit, Gesellschaft und Beruf
  • Entwicklungs- und Bindungsprozesse
  • Inklusion im Bildungssystem und in pädagogischen Institutionen
  • Inklusion von Kindern mit Migrations- und Fluchthintergrund
  • Inklusion in der pädagogischen Praxis verschiedener Einrichtungen

Karriere

Schulbegleitung und Integrationshilfe

Du unterstützt Kinder mit Behinderung oder Förderbedarf im inklusiven Schulalltag – ein wachsendes Einsatzfeld, in dem Begleit- und Beratungskompetenz gefragt ist.

Behindertenhilfe und Eingliederungshilfe

In Wohn-, Arbeits- und Freizeitangeboten für Menschen mit Behinderung bringst du inklusionspädagogisches Wissen in die tägliche Begleitung ein.

Integrationsarbeit und Beratung

In der Arbeit mit Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund – haupt- oder ehrenamtlich – hilft dir das Wissen, Teilhabe konkret zu unterstützen.

Zugangsvoraussetzungen

Mindestalter 21 Jahre und 2 Jahre Berufserfahrung. Eine Ausbildung im sozialen oder pädagogischen Bereich ist empfehlenswert, aber keine Bedingung. Technische Voraussetzung: digitales Endgerät mit Internetzugang, Mikrofon, aktueller Browser, Software zum Abspielen von MP3-Dateien

Eine Zusatzqualifikation – kein staatlich geregelter Beruf

Wichtig für die Einordnung: Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik ist eine Weiterbildung, kein geschützter oder staatlich geregelter Beruf wie Heilpädagog*in oder Sonderpädagog*in, die ein Studium oder eine staatlich anerkannte Ausbildung voraussetzen. Das Laudius-Zertifikat belegt zusätzliche Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz und stärkt dein Profil – etwa für die Schulbegleitung, in der Eingliederungshilfe oder in der offenen Arbeit. Ob eine konkrete Stelle die Weiterbildung anerkennt, entscheidet der jeweilige Träger; für manche Aufgaben wie die sonderpädagogische Förderung an Schulen bleibt eine einschlägige Fachausbildung nötig. Seinen größten Wert entfaltet der Kurs als Aufbau auf einen vorhandenen sozialen oder pädagogischen Beruf.

Häufige Fragen

Erkennen Arbeitgeber das Zertifikat an?
Das institutsinterne Laudius-Zertifikat ist kein staatlicher Abschluss; ob eine Stelle es anerkennt, entscheidet der Träger. In der Praxis zählt es als Zusatzqualifikation, die dein Profil schärft – besonders zusammen mit Berufserfahrung in einem sozialen oder pädagogischen Beruf.
Warum sind zwei Jahre Berufserfahrung Voraussetzung?
Der Kurs arbeitet stark mit Praxisbeispielen und Selbstreflexion und setzt voraus, dass du eigene Erfahrung im Umgang mit Menschen mitbringst. Die zwei Jahre müssen nicht aus einem pädagogischen Beruf stammen, erleichtern den Einstieg aber spürbar.
Geht es im Kurs um Kinder oder um Erwachsene?
Um beide. Der Schwerpunkt liegt auf der Inklusion von Kindern, etwa im Bildungssystem – doch Teilhabe in Freizeit, Gesellschaft und Beruf und die Arbeit mit geflüchteten Menschen beziehen Jugendliche und Erwachsene ausdrücklich ein.

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