Heilpädagogik
Heilpädagogik ruht auf einer festen Überzeugung: Jeder Mensch kann sich entwickeln – manchmal nur mit mehr und anders ausgerichteter Unterstützung. Sie ist die pädagogische Begleitung von Menschen mit Behinderungen, Entwicklungsstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten, über alle Altersstufen hinweg. Keine Therapie im medizinischen Sinn, sondern Bildung, die jeden dort abholt, wo er steht.
Jeder Mensch kann sich entwickeln
Sie verbindet Pädagogik mit psychologischem und medizinischem Wissen, um Entwicklung dort zu fördern, wo sie auf Hindernisse trifft – in der Frühförderung, in Schulen, in Wohn- und Betreuungseinrichtungen. Sie arbeitet eng mit der Inklusion zusammen, deren Ziel der Teilhabe sie teilt, und mit sozialen wie therapeutischen Feldern. Im Mittelpunkt stehen stets die Ressourcen des Menschen, nicht seine Defizite.
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Häufige Fragen
- Was unterscheidet Heilpädagogik von Therapie?
- Therapie behandelt; Heilpädagogik bildet und begleitet – sie fördert Entwicklung und Teilhabe, statt ein Leiden zu heilen, oft ergänzend zu therapeutischen Maßnahmen.
- Wo arbeiten Heilpädagogen?
- In Frühförderstellen, Förderschulen, Wohneinrichtungen, Werkstätten und der Beratung – überall dort, wo Entwicklung besondere Unterstützung braucht.
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