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Technische Betriebswirtschaft (B.Sc.)

Prüfung zum Bachelor of Science im Studienfach Technische Betriebswirtschaft

Abschluss
Bachelor of Science (B.Sc.)
Art
Hochschul-Bachelor
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
180 ECTS
Regelstudienzeit
36 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 20 Std.
Selbstlernen gesamt
3096 Std. (4128 UE)
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
16.883 €
Ratenzahlung
72 × 234 €

Drei Preismodelle mit gleicher Gesamtgebühr: Die genannte Rate gilt für die längste Zahldauer (72 Monate = doppelte Regelstudienzeit); bei kürzerer Zahldauer steigt die Monatsrate entsprechend.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Wer im Industrieunternehmen Karriere machen will, muss beide Sprachen sprechen: Technik und Betriebswirtschaft. Dieser Bachelor verbindet ein vollwertiges BWL-Studium – von Controlling und Rechnungswesen über Marketing und Supply Chain Management bis Unternehmensführung – mit technisch-industriellen Themen: von Produktion und Logistik über betriebliche Anwendungssysteme bis zu wählbaren Spezialisierungen wie digitaler Produktion oder Plattformen im Maschinen- und Anlagenbau. Projektarbeit und berufspraktische Phase holen die Praxis ins Studium. Der staatlich anerkannte B.Sc. qualifiziert für kaufmännisch-technische Schnittstellenrollen – in Produktion, Vertrieb, Einkauf oder Projektmanagement, gerade im industriellen Mittelstand.

Inhalte

  • WITM-Einführungsprojekt
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Organisation und Personal
  • Grundlagen der Informatik
  • Mathematik I
  • Controlling und Qualitätsmanagement
  • Wirtschafts- und Arbeitsrecht
  • Interkulturelle Kommunikation
  • Naturwissenschaftliche Grundlagen I und II
  • Quantitative Entscheidungsinstrumente
  • Rechnungswesen und Finanzierung
  • Grundlagen Nachhaltigkeitstransformation und Digitalisierung
  • Produktion und Logistik
  • Grundlagen Marketing
  • Grundlagen des Produkt- und Prozessmanagements
  • Supply Chain Management
  • Sales Management Investitionsgüter
  • Betriebliche Anwendungssysteme
  • Seminar
  • Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle
  • Servicemanagement
  • Projekt- und Changemanagement
  • Projektarbeit
  • Berufspraktische Phase
  • Funktions- und Branchenspezialisierung (2 von 15): u. a. Digitale Plattformen im Maschinen- und Anlagenbau, E-Business, Online Marketing, Big Data und Data Science, Operational Excellence, Entrepreneurship, Produkt- und Life-Cycle-Management
  • Bachelorarbeit und Kolloquium

Karriere

Einkauf, Vertrieb und Supply Chain im Industrieunternehmen

Sales Management für Investitionsgüter, Supply Chain Management und Produktion und Logistik sind hier Pflichtmodule – exakt das Rüstzeug für die kaufmännischen Funktionen der Industrie, in denen technisches Verständnis über die Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden und Lieferanten entscheidet.

Techniknahe Beratung und Prüfung

Unternehmensberatungen mit technischem Schwerpunkt und sogar Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung stehen auf der Arbeitgeberliste der WBH. Controlling, Rechnungswesen und quantitative Entscheidungsinstrumente liefern das analytische Fundament dafür.

Digitale Geschäftsmodelle im Mittelstand

Die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle gehört zum Pflichtkern; Spezialisierungen wie E-Business, digitale Plattformen im Maschinen- und Anlagenbau oder Big Data setzen darauf auf. Damit zielt der Abschluss auf die Transformationsrollen, die der industrielle Mittelstand gerade in großer Zahl schafft.

Zugangsvoraussetzungen

Abitur oder allg., bzw. fachgeb. Fachhochschulreife oder gleichw. anerk. Fachhochschulzugangsber. des hess. Kultusministeriums oder Abschl. als Meister, Techniker, Betriebswirt oder Berufsabschl. und mind. 3-jährige Berufstätigkeit oder ausreichende deutsche Sprachk. bei ausl. Fachhochschulzugangsber

Zwei von fünfzehn: die Funktions- und Branchenspezialisierung

Im sechsten Semester wählst du zwei Spezialisierungsmodule aus einem Katalog von fünfzehn – die Spannweite reicht von Operational Excellence und Produktentstehung über Wissensmanagement und IT-Sicherheit bis Entrepreneurship. So lässt sich das BWL-Fundament gezielt auf eine Funktion (etwa Einkauf, Service, Innovation) oder eine Branche zuschneiden. Die berufspraktische Phase (12 ECTS) kann nach dem dritten Semester beginnen und studienbegleitend laufen – wer bereits einschlägig arbeitet, kann sich die Tätigkeit anerkennen lassen.

Zusätzliche Informationen

Kostenlose Verlängerung der Studienzeit um 18 Monate möglich. Die berufspraktische Phase läuft studienbegleitend ab dem vierten Semester; eine einschlägige Berufstätigkeit kann anerkannt werden.

Häufige Fragen

Technische Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsingenieurwesen?
Beides gibt es an der WBH, die Blickrichtung unterscheidet sie: Dieses Studium ist ein BWL-Bachelor (B.Sc., 180 ECTS, 36 Monate) mit Technik- und Industrieverständnis. Das Wirtschaftsingenieurwesen ist umgekehrt ein Ingenieurstudium (B.Eng., 210 ECTS) mit BWL-Anteil. Wer Bilanzen, Vertrieb und Prozesse steuern will, ist hier richtig; wer selbst konstruieren und berechnen will, dort.
Wie viel Mathematik erwartet mich?
Mathematik I, quantitative Entscheidungsinstrumente sowie Rechnungswesen und Controlling verlangen solide, aber keine Ingenieur-Mathematik. Liegt die Schulmathematik lange zurück, schafft der vorgeschaltete Mathe-Vorkurs den Anschluss – gerade für Beruflich Qualifizierte ohne Abitur ein sinnvoller Einstieg.
Ich bin Meister:in oder Techniker:in – was bringt mir das hier?
Doppelt etwas: Erstens öffnet der Abschluss zusammen mit Berufspraxis die Zulassung auch ohne Abitur. Zweitens kannst du Vorleistungen aus Fortbildung und Beruf auf einzelne Module anrechnen lassen und deine laufende Tätigkeit gegebenenfalls als berufspraktische Phase einbringen – das verkürzt das Studium real.

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