Materials Science (B.Eng.)
Prüfung zum Bachelor of Engineering im Studiengang Materials Science
- Abschluss
- Bachelor of Engineering (B.Eng.)
- Art
- Hochschul-Bachelor
- Studienform
- Fernstudium
- Credit-Points
- 210 ECTS
- Regelstudienzeit
- 42 Monate
- Lernaufwand/Woche
- ca. 35 Std.
- Selbstlernen gesamt
- 6321 Std. (8428 UE)
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 19.761 €
- Ratenzahlung
- 84 × 235 €
Drei Preismodelle mit gleicher Gesamtgebühr: Die genannte Rate gilt für die längste Zahldauer (84 Monate = doppelte Regelstudienzeit); bei kürzerer Zahldauer steigt die Monatsrate entsprechend.
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Neue Werkstoffe sind der Schlüssel zu fast jeder Zukunftstechnologie – von Energie und Mobilität bis Medizin. Der Bachelor Materials Science der Wilhelm Büchner Hochschule vermittelt, wie Werkstoffe aufgebaut, geprüft und gezielt entwickelt werden: Werkstofftechnik, Physikalische Chemie, Kristallografie, Werkstoffprüfung, Finite-Elemente-Methode und Computational Chemistry. Über Wahlpflichtbereiche – von Nanotechnologie über Leichtbauwerkstoffe bis Kunststoff-Recycling – setzt du eigene Schwerpunkte; ein ingenieurwissenschaftliches Projekt bringt Anwendung. Der B.Eng. qualifiziert für Werkstoffentwicklung, -prüfung und Qualitätssicherung in Industrie und Forschung.
Inhalte
- Mathematik I–III
- Naturwissenschaftliche Grundlagen I und II
- Grundlagen der Informatik
- Grundlagen der Betriebswirtschaft und rechtliche Grundlagen
- Einführung Ingenieurpraxis
- Einführung in die Elektrotechnik
- Kommunikation und Management
- Fluidmechanik
- Technische Mechanik I und II
- Werkstofftechnik
- Physikalische Chemie
- Umweltrecht für Ingenieure
- Chemische Reaktionen und Werkstoffe
- Polymerchemie
- Technische Thermodynamik
- Fertigungstechnik mit Labor
- Kunststoff-Analytik
- Technische Chemie
- Einführung in die Kristallografie
- Werkstoffprüfung mit Labor
- Einführung in die Finite-Elemente-Methode
- Glas und Keramik
- Computational Chemistry
- Materialien für erneuerbare Energien
- Ingenieurwissenschaftliches Projekt
- Wahlpflichtbereich I (1 von 2): Englisch / Interkulturelle Kompetenz
- Wahlpflichtbereich II (1 von 3): Qualitätsmanagement / Instandhaltungsmanagement / Investition und Finanzierung
- Wahlpflichtbereich III (2 von 9): u. a. Nanotechnologie, Leichtbauwerkstoffe, Kunststoff-Recycling, Computational Materials Science mit Labor
- Bachelorarbeit und Kolloquium
Karriere
Werkstoffentwicklung in Zukunftsbranchen
Batterien, Leichtbau, Halbleiter, Implantate: Überall entscheidet das Material über das Produkt. Werkstofftechnik, Kristallografie und Computational Chemistry aus dem Studienplan bilden das Profil für Entwicklungsrollen bei Herstellern von Energie-, Mobilitäts- und Medizintechnik.
Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung
Die Module zu Werkstoffprüfung und Finite-Elemente-Methode führen in Prüflabore, Schadensanalyse und Qualitätssicherung – Rollen mit hoher Verantwortung und stabiler Nachfrage, denn geprüft werden muss in jeder Konjunkturlage.
Allrounder zwischen Physik, Chemie und Maschinenbau
Die Hochschule nennt das Profil bewusst fachübergreifend: Wer Physik, Chemie und Ingenieurwesen verbindet, wird in Wissenschaft und Industrie zum Übersetzer zwischen den Disziplinen – eine Position, aus der heraus sich Projekt- und Teamleitung natürlich entwickeln.
Zugangsvoraussetzungen
Allgemeine Hochschulreife (Abitur), fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder Hochschulzulassungsberechtigung, die vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst als gleichwertig anerkannt ist, oder bestandene Hochschulzugangsprüfung (HZP) nach 2 Leistungssemestern
Vom Kristallgitter zur Finite-Elemente-Simulation
Der Studienplan spannt die volle Materialkette: atomarer Aufbau (Kristallografie, physikalische Chemie), Eigenschaften und Prüfung (Werkstofftechnik, Werkstoffprüfung), rechnerische Auslegung (Finite-Elemente-Methode, Computational Chemistry). Die Wahlpflichtbereiche zeigen, wohin die Branche läuft: Nanotechnologie, Leichtbauwerkstoffe und Kunststoff-Recycling sind wählbare Schwerpunkte – Werkstoffwissenschaft ist längst auch Nachhaltigkeitswissenschaft.
Zusätzliche Informationen
Kostenlose Verlängerung der Studienzeit um 21 Monate möglich. Die Module des Lehrgangs können auch einzeln belegt werden. Näheres hierzu ist beim Institut zu erfragen.
Häufige Fragen
- Ist Materials Science ein Chemie- oder ein Ingenieurstudium?
- Beides, mit Ingenieurabschluss: Der B.Eng. kombiniert chemisch-physikalische Grundlagen mit Maschinenbau-Methodik. Wer reine Laborchemie sucht, ist im Chemiestudium besser aufgehoben; wer Werkstoffe in Produkte bringen will – auslegen, prüfen, fertigen –, genau hier.
- Warum trägt der Studiengang einen englischen Namen?
- Weil das Fach international so heißt und die Branche global arbeitet – Materials Science ist der etablierte Begriff der Werkstoffwissenschaft. Das Studium selbst läuft auf Deutsch; der englische Titel hilft schlicht bei internationalen Bewerbungen und in der Fachliteratur.
- Für wen aus der Praxis lohnt sich der Einstieg?
- Besonders für Werkstoffprüfer:innen, Verfahrensmechaniker:innen und Laborkräfte, die vom Prüfen ins Entwickeln wechseln wollen: Die Berufspraxis liefert die Anschauung, das Studium die Theorie und die Simulationswerkzeuge dazu. Auch ohne Abitur ist der Einstieg möglich – die WBH bietet dafür eine eigene Zugangsprüfung nach zwei Leistungssemestern an.
