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Lebensmittelverfahrenstechnik (B.Eng.)

Prüfung zum Bachelor of Engineering (B.Eng.) im Studiengang Lebensmittelverfahrenstechnik

Abschluss
Bachelor of Engineering (B.Eng.)
Art
Hochschul-Bachelor
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
210 ECTS
Regelstudienzeit
42 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 21 Std.
Selbstlernen gesamt
3793 Std. (5057 UE)
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
19.761 €
Ratenzahlung
84 × 235 €

Drei Preismodelle mit gleicher Gesamtgebühr: Die genannte Rate gilt für die längste Zahldauer (84 Monate = doppelte Regelstudienzeit); bei kürzerer Zahldauer steigt die Monatsrate entsprechend.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Vom Rohstoff zum sicheren Lebensmittel: Die Lebensmittelverfahrenstechnik verbindet Ingenieurwissenschaft mit Chemie, Biologie und Nachhaltigkeit. Der WBH-Bachelor legt ein solides verfahrenstechnisches Fundament – Wärme- und Stofftransport, mechanische Verfahrenstechnik, Apparate- und Anlagentechnik – und verbindet es mit Lebensmitteltechnologie, -recht und -analytik sowie der Entwicklung pflanzenbasierter Alternativprodukte. Über Schwerpunkte wie Angewandte Verfahrenstechnik, Nachhaltigkeit oder Nachhaltige Ernährung profilierst du dich; eine berufspraktische Phase bringt Praxis. Danach bist du zuhause in Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

Inhalte

  • Einführung Ingenieurpraxis
  • Mathematik I und II
  • Naturwissenschaftliche Grundlagen I und II
  • Grundlagen der Informatik
  • Wissen rund um Lebensmittel
  • Einführung in die Elektrotechnik
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Produktentwicklung in der Lebensmittelbranche
  • Mess- und Regelungstechnik
  • Technische Thermodynamik
  • Fluidmechanik
  • Physikalische Chemie
  • Wiederverwertung von Biomasse
  • Angewandte verfahrenstechnische Berechnungen
  • Wärme- und Stofftransport
  • Mechanische Verfahrenstechnik
  • Lebensmittelspezifische Analytik mit Labor
  • Nachhaltige Herstellungsverfahren pflanzenbasierter Alternativprodukte
  • Interkulturelle Kommunikation
  • Apparate- und Anlagentechnik
  • Lebensmittelrecht
  • Lebensmitteltechnologie
  • Umweltrecht für Ingenieure
  • Verpackungen und Verpackungsmaschinen
  • Simulation lebensmittelverarbeitender Prozesse mit Labor
  • Ingenieurwissenschaftliches Projekt
  • Berufspraktische Phase (BPP)
  • Wahlpflichtbereich: Angewandte Verfahrenstechnik / Nachhaltigkeit / Nachhaltige Ernährung
  • Bachelorarbeit und Kolloquium

Karriere

Produktions- und Prozessverantwortung in der Lebensmittelindustrie

Mechanische Verfahrenstechnik, Wärme- und Stofftransport und angewandte verfahrenstechnische Berechnungen sind das Handwerkszeug, mit dem Produktionslinien in Fleisch-, Milch-, Süß-, Backwaren- und Getränkeherstellung ausgelegt und optimiert werden – die Branche verbindet Krisensicherheit mit echtem Ingenieursanspruch.

Produktentwicklung und Alternativprodukte

Produktentwicklung in der Lebensmittelbranche und die nachhaltige Herstellung pflanzenbasierter Alternativprodukte treffen den dynamischsten Markt der Branche: Neue Rezepturen skalierbar machen, Texturen und Haltbarkeit beherrschen – hier entstehen die Jobs, um die sich Food-Start-ups und Konzerne gleichermaßen bemühen.

Qualität, Analytik und Überwachung

Die lebensmittelspezifische Analytik mit Labor öffnet den dritten Weg: Qualitätssicherung in Unternehmen, Anlagen-Dienstleister sowie Genehmigungs- und Überwachungsbehörden – Rollen, in denen der Ingenieurabschluss mit Lebensmittelkompetenz den Unterschied zur klassischen Lebensmittelchemie macht.

Zugangsvoraussetzungen

Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder nach Hessischem Hochschulgesetz gleichwertiger anerkannter Abschluss z. B. als Meister/in oder Techniker/in möglichst im Bereich Ernährungswissenschaft, Biochemie oder Chemietechnik oder Einzelfallprüfung

Verfahrenstechnik-Fundament mit Lebensmittel-Studienrichtung

Die WBH führt den Studiengang als Studienrichtung im Studiengang Verfahrenstechnik: Das Grundstudium ist vollwertige Verfahrenstechnik – Thermodynamik, Fluidmechanik, physikalische Chemie –, die Lebensmittelmodule setzen darauf auf. Das hält den Abschluss auch für die chemische und pharmazeutische Industrie anschlussfähig. Die Nachhaltigkeits-Klammer ist dabei kein Etikett: Wiederverwertung von Biomasse und pflanzenbasierte Alternativprodukte haben eigene Module, weil die Branche genau dort umbaut.

Zusätzliche Informationen

Kostenlose Verlängerung der Studienzeit um 21 Monate möglich. Die Module des Lehrgangs können auch einzeln belegt werden. Näheres hierzu ist beim Institut zu erfragen.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich das von Ökotrophologie oder Lebensmittelchemie?
Am Ingenieurskern: Ökotrophologie blickt auf Ernährung und Haushalt, Lebensmittelchemie auf Zusammensetzung und Recht – die Lebensmittelverfahrenstechnik baut die Anlagen und Prozesse, mit denen Lebensmittel industriell entstehen. Wer Produktionshallen spannender findet als Labore oder Beratungsstellen, ist hier richtig.
Passt der Studiengang für Quereinsteiger:innen aus der Praxis?
Ausdrücklich – die Zulassung nennt neben (Fach-)Hochschulreife auch Meister:innen und Techniker:innen, idealerweise aus Ernährungswissenschaft, Biochemie oder Chemietechnik. Wer aus Bäckerei-, Brauerei- oder Molkereipraxis kommt, bringt genau den Anwendungsblick mit, den das Studium akademisch unterfüttert.
Wie praxisnah ist das Fernstudium?
Die lebensmittelspezifische Analytik ist als Labormodul ausgewiesen; ingenieurwissenschaftliches Projekt und berufspraktische Phase lassen sich mit einer passenden Berufstätigkeit verzahnen. Klausuren werden an Prüfungsstandorten oder zunehmend online geschrieben.

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