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Umweltingenieurwesen (B.Eng.)

Prüfung zum Bachelor of Engineering im Studiengang Umweltingenieurwesen

Abschluss
Bachelor of Engineering (B.Eng.)
Art
Hochschul-Bachelor
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
180 ECTS
Sprache
Deutsch
Studiendauer
Vollzeit 36 · Teilzeit I 48 · Teilzeit II 72 Monate
Studienablauf
flexibel – kein fester Semestertakt
Lernaufwand/Woche
ca. 35 Std.
Selbstlernen gesamt
5418 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
16.512 €
Ratenzahlung
48 × 344 €
davon Prüfungsgebühr
699 €
Ratenzahlung über 36 Monate (Vollzeit)
14.364 € (36 × 399 €)
Ratenzahlung über 72 Monate (Teilzeit II)
18.648 € (72 × 259 €)

Die einmalige Graduierungsgebühr ist im Gesamtpreis enthalten und fällt am Studienende an.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Klimawandel, Wasser, Boden, Energie – viele der drängendsten Aufgaben unserer Zeit sind ingenieurtechnische. Der Bachelor Umweltingenieurwesen der IU verbindet klassisches Ingenieurwissen mit angewandter Ökologie: von Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Klärtechnik über erneuerbare Energien bis zu Bodenschutz, Umweltmonitoring und nachhaltiger Baukonstruktion. Im Fernstudium arbeitest du projektorientiert – etwa an Hochwasserschutz, Gewässerrenaturierung und Umweltanalytik – und spezialisierst dich über mehrere Wahlpflichtbereiche. Anders als das klassische Bauingenieurwesen stellt Umweltingenieurwesen die Ökologie ins Zentrum der Technik: Du planst und baust mit dem Ziel, Wasser, Boden und Klima zu schützen – ein Ingenieurberuf mit unmittelbarem gesellschaftlichem Auftrag.

Inhalte

  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
  • Grundlagen der Mathematik
  • Grundlagen der Physik
  • Grundlagen der Chemie
  • Darstellen: Grundlagen und CAD
  • Angewandte Ökologie: Grundlagen und Vertiefung
  • Projekt: Angewandte Ökologie und Klimawandel
  • Privates und öffentliches Baurecht
  • Landnutzung
  • Limnologie der Seen und Fließgewässer
  • Projekt: Erneuerbare Energien
  • Vermessungskunde
  • Baukonstruktion und -grundlagen
  • Grundlagen der Baustoffkunde
  • Abfall- und Siedlungswasserwirtschaft
  • Projekt: Hochwasserschutz und Gewässerrenaturierung
  • Nachhaltige Baukonstruktion und Ingenieurökologie
  • Seminar: Geoinformation
  • Wasserbau
  • Umweltanalytik
  • Umweltmikrobiologie
  • Klärtechnik und Abwasseraufbereitung
  • Projekt: Bioindikation und Umweltmonitoring
  • Angewandte Bodenkunde und Altlastensanierung
  • Projekt: Umweltingenieurwesen
  • Wahlpflichtbereiche A–C (u. a. Geodesign, Klimawandel und Resilienz, Regenerative Energien, Städtebau, Stadt- und Verkehrsplanung, Programmierung mit Python)
  • Bachelorthesis

Karriere

Wasser, Abwasser und Siedlungswasserwirtschaft

Wasserbau, Abfall- und Siedlungswasserwirtschaft sowie Klärtechnik qualifizieren für eines der größten Felder des Umweltingenieurwesens – bei Ver- und Entsorgern, Wasserwirtschaftsämtern oder in Ingenieurbüros für Wasser und Infrastruktur.

Erneuerbare Energien und Klimaanpassung

Das Projekt zu erneuerbaren Energien und die Wahlpflicht Richtung Klimawandel und Resilienz führen in die Energiewende und die Klimaanpassung – in der Energiewirtschaft, bei Kommunen oder in der Planung klimaangepasster Infrastruktur.

Umweltanalytik, Boden und Altlasten

Umweltanalytik, Umweltmikrobiologie und die angewandte Bodenkunde mit Altlastensanierung bereiten auf die untersuchende und sanierende Seite vor – in Umweltlaboren, Behörden, im Bodenschutz und in der Altlasten- und Flächensanierung.

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife. Auch ohne Abitur möglich – über eine abgeschlossene Aufstiegsfortbildung, einen Meistertitel oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung mit anschließend mindestens drei Jahren Berufserfahrung. Einen Numerus Clausus gibt es nicht.

Ingenieurwesen mit Öko-Auftrag – der Unterschied zum Bauingenieurwesen

Umweltingenieurwesen ist ein vollwertiges Ingenieurstudium: Mathematik, Physik, Chemie und Konstruktion bilden die Basis, auf der die umweltbezogenen Fächer aufsetzen. Der Unterschied zum klassischen Bauingenieurwesen liegt im Ziel – Gewässer, Böden, Energie und Klima stehen im Mittelpunkt, nicht das Bauwerk an sich. Weil das Feld so breit ist, schärfst du über mehrere Wahlpflichtbereiche ein eigenes Profil – etwa Klimawandel und Resilienz, regenerative Energien, Geodesign oder Stadt- und Verkehrsplanung. So entscheidest du, ob dich der technische Umweltschutz eher Richtung Wasser, Energie, Boden oder Planung führt.

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Häufige Fragen

Wie mathematik- und naturwissenschaftslastig ist das Studium?
Es ist ein Ingenieurstudium mit entsprechender Grundlage: Mathematik, Physik und Chemie gehören dazu und werden systematisch aufgebaut. Ein Faible für Naturwissenschaften und die Bereitschaft, dich in technische und analytische Themen einzuarbeiten, sind wichtiger als konkretes Vorwissen – die Grundlagen beginnen bei null.
Ein Umweltstudium mit vielen Labor- und Geländethemen – geht das im Fernstudium?
Ja. Die anwendungsnahen Inhalte – Umweltanalytik, Gewässer, Boden – werden über Simulationen, digitale Auswertung und Projektarbeiten vermittelt, die du ortsunabhängig bearbeitest. Wo praktische Erfahrung sinnvoll ist, lässt sie sich oft mit deinem beruflichen Umfeld oder lokalen Gegebenheiten verbinden.
Wie sind die Berufsaussichten?
Sehr gut: Energiewende, Klimaanpassung, Gewässer- und Bodenschutz sowie strengere Umweltauflagen sorgen für dauerhaften Bedarf an Umweltingenieur:innen – in Ingenieurbüros, Behörden, der Ver- und Entsorgung und der Energiewirtschaft. Das Feld gilt als zukunftssicher, weil die zugrunde liegenden Probleme nicht verschwinden.

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