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Tierernährungsberater/in (Hunde & Katzen)

Vermittlung der Fachkenntnisse, um Hunde- und Katzenhalter:innen zu artgerechter Ernährung, Futterauswahl und Rationsgestaltung zu beraten

Abschluss
zweistufig: institutsinternes Zeugnis „Tierernährungsberatung“; das Abschlusszertifikat „Tierernährungsberater/in“ setzt nachgewiesene Berufserfahrung im Umgang mit Tieren und eine bestandene Abschlussprüfung voraus
Art
institutsinterne Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
7 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 7 Std.
Selbstlernen gesamt
211 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
1.253 €
Ratenzahlung
7 × 179 €

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Die richtige Ernährung entscheidet über Gesundheit und Wohlbefinden von Hund und Katze – und Halter:innen suchen genau hier verlässlichen Rat. Der SGD-Fernlehrgang Tierernährungsberater/in vermittelt das Fachwissen, um kompetent zu Fütterung und Futterauswahl zu beraten. Du lernst die Ethologie und die Verdauungsphysiologie von Hund und Katze kennen, baust die Grundlagen der Tierernährung auf und bestimmst den Nährstoffbedarf – auch in besonderen Lebensphasen wie Trächtigkeit, Wachstum oder im Alter sowie bei Übergewicht und Erkrankungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Beratungskompetenz: Anamnese, Beurteilung von Futterrationen, Erstellung von Futterplänen und Gesprächsführung. Besondere Voraussetzungen für die Teilnahme gibt es nicht. Nach Online-Test und Einsendeaufgaben erhältst du das institutsinterne Zeugnis; das Abschlusszertifikat setzt zusätzlich Berufserfahrung im Umgang mit Tieren und eine bestandene Prüfung voraus.

Inhalte

  • Ethologie von Hund und Katze
  • Anatomie, Physiologie und Pathologie der Verdauung
  • Grundlagen der Tierernährung und Nährstoffbedarf
  • Fütterungsarten und Futterauswahl
  • Ernährung in besonderen Lebensphasen (Trächtigkeit, Laktation, Welpe, Senior)
  • Ernährung übergewichtiger und kranker Tiere
  • Beratungskompetenz: Gesprächsführung, Anamnese, Beurteilung von Rationen und Erstellung von Futterplänen

Karriere

Ernährungsberatung für Hund und Katze

Du berätst Halter:innen zu artgerechter Fütterung, Futterauswahl und individuellen Rationen – als eigenständiges Angebot oder ergänzend zu einer tiernahen Tätigkeit.

Zusatzkompetenz in tiernahen Berufen

Ob in Tierheilpraxis, Tierarztpraxis, Tierheim, Tierpension oder Tierfachhandel – fundiertes Ernährungswissen ist eine gefragte Ergänzung.

Spezialisierung auf Tierernährung

Der Kurs ist eine kompakte Spezialisierung, mit der du dich gezielt im wachsenden Feld der Tierernährungsberatung positionierst.

Zugangsvoraussetzungen

keine besonderen Voraussetzungen für die Teilnahme; für das Abschlusszertifikat ist nachgewiesene Berufserfahrung im Umgang mit Tieren erforderlich; technische Voraussetzung: PC oder Laptop mit Internetzugang

Zwei Abschlüsse – das Zertifikat braucht Praxiserfahrung

Der Lehrgang kennt zwei Abschlüsse: Nach Online-Test und Einsendeaufgaben erhältst du das institutsinterne Zeugnis „Tierernährungsberatung“. Das weitergehende Abschlusszertifikat „Tierernährungsberater/in“ bekommst du nur, wenn du zusätzlich berufliche Erfahrung im Umgang mit Tieren nachweist und die Abschlussprüfung bestehst. Dieser Praxisnachweis ist bewusst gesetzt: Er stellt sicher, dass das Zertifikat nicht allein auf Theorie beruht, sondern auf belegter Erfahrung mit Tieren.

Beratung mit klarer Grenze zur Tiermedizin

Ernährungsberatung unterstützt Gesundheit und Wohlbefinden – sie ersetzt aber keine tierärztliche Diagnose oder Therapie. Gerade bei kranken Tieren gehört die medizinische Beurteilung in die Hände der Tierärztin oder des Tierarztes; die Ernährungsberatung wirkt dann begleitend. Wenn dich über die Ernährung hinaus die naturheilkundliche Begleitung von Tieren interessiert, ist Tierheilpraktikerin/Tierheilpraktiker der umfassendere Lehrgang – die Ernährungsberatung lässt sich gut als Spezialisierung damit verbinden.

Häufige Fragen

Welchen Abschluss erhalte ich?
Nach Online-Test und Einsendeaufgaben das institutsinterne Zeugnis „Tierernährungsberatung“. Das Abschlusszertifikat „Tierernährungsberater/in“ setzt zusätzlich nachgewiesene Berufserfahrung im Umgang mit Tieren und eine bestandene Abschlussprüfung voraus.
Geht es nur um Hunde und Katzen?
Ja, der Kurs ist gezielt auf Hunde und Katzen ausgerichtet – von der Verdauungsphysiologie über den Nährstoffbedarf in verschiedenen Lebensphasen bis zur Rationsgestaltung für gesunde, übergewichtige und kranke Tiere.
Darf ich kranke Tiere über die Ernährung behandeln?
Du berätst zur Ernährung und kannst diese begleitend einsetzen. Die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen bleibt jedoch der Tierärztin oder dem Tierarzt vorbehalten; die Ernährungsberatung ergänzt die tierärztliche Versorgung.

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