Geprüfte/r Kosmetiker/in (SGD)
Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten für eine Tätigkeit als Kosmetiker/in: Beratung zu kosmetischen Produkten und Dienstleistungen sowie Durchführung gängiger kosmetischer Behandlungen
- Abschluss
- institutsinterne Prüfung
- Studienform
- Fernstudium
- Regelstudienzeit
- 15 Monate
- Lernaufwand/Woche
- ca. 11 Std.
- Selbstlernen gesamt
- 710 Std.
- Präsenz
- Zwei Praxisseminare (je 21 Unterrichtsstunden) in Bad Münster am Stein-Ebernburg – Voraussetzung für das SGD-Zertifikat (Abschlussprüfung im zweiten Seminar)
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 2.385 €
- Ratenzahlung
- 15 × 159 €
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Schöne, gepflegte Haut ist Vertrauenssache – und professionelle Kosmetik ein Handwerk mit treuem Kundenstamm und stabiler Nachfrage. Der SGD-Fernlehrgang Geprüfte/r Kosmetiker/in (SGD) bildet dafür umfassend aus: von der fachgerechten Behandlung bis zur Beratung und zur eigenen Geschäftsidee. Du lernst, den Hautzustand zu beurteilen und die passenden Pflegemittel auszuwählen, beherrschst Reinigung und Pflege, kosmetische Massagen, Maniküre, Pediküre, Make-up und Enthaarung und arbeitest dich in die Naturkosmetik ein. Hinzu kommen Kundengespräch und Verkauf, gesundheitsfördernde Maßnahmen sowie die unternehmerische Seite mit Kosmetikrecht und Existenzgründung. Gelernt wird im Selbststudium, ergänzt um zwei Praxisseminare. Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig; für die Praxisübungen brauchst du ein Modell. Nach allen Einsendeaufgaben erhältst du das SGD-Abschlusszeugnis „Grundlagen der Kosmetik“; mit den beiden Praxisseminaren und bestandener Prüfung das SGD-Zertifikat „Gepr. Kosmetiker/in (SGD)“.
Inhalte
- Hautbeurteilung, Stilkunde und Grenzen kosmetischer Behandlung
- Hygiene, Sicherheit und Anatomie
- Reinigen, Schützen und Pflegen der Haut
- Kosmetische Massagen
- Maniküre und Pediküre
- Make-up und Enthaarung
- Anwendungen mit Naturkosmetik
- Kundengespräch, Beratung und Verkauf von Waren und Dienstleistungen
- Gesundheitsfördernde Maßnahmen: Ernährung, Bewegung, Entspannung
- Unternehmerische Tätigkeit: Kosmetikrecht, Unternehmensgründung und -führung, Kundengewinnung
Karriere
Eigenes Kosmetikstudio oder mobiler Service
Mit dem Lehrgang kannst du dich selbstständig machen – im eigenen Kosmetikstudio oder mit einem mobilen Service, der Kund:innen zu Hause besucht – und dir einen festen Kundenstamm aufbauen.
Anstellung in Salon, Spa & Wellness
Geprüfte Kosmetiker:innen sind in Kosmetiksalons, Wellness-Einrichtungen und Spa-Bereichen gefragt – einem Feld mit beständiger Nachfrage nach gepflegtem, professionellem Service.
Erweiterung für Beauty- & Gesundheitsberufe
Wer bereits als Nageldesigner:in, Fußpfleger:in, Friseur:in, Masseur:in oder Fitnesstrainer:in arbeitet, erschließt sich mit kosmetischen Behandlungen zusätzliche, attraktive Dienstleistungen.
Zugangsvoraussetzungen
keine besonderen Vorkenntnisse; für die Praxisübungen wird mindestens eine Person als Modell benötigt; technische Voraussetzungen: Internetzugang und Fotoapparat zur Dokumentation der Praxisübungen
Grund-, Aufbau- oder Gesamtkurs
Die SGD bietet die Kosmetik-Qualifikation in drei Varianten an. Dieser Lehrgang ist der Gesamtkurs, der direkt zum SGD-Zertifikat „Gepr. Kosmetiker/in (SGD)“ führt. Alternativ lässt sich zunächst der Grundkurs „Kosmetik – Hautpflege, Nagelpflege, Make-up“ belegen und später um den Aufbaukurs zur „Gepr. Kosmetiker/in (SGD)“ ergänzen. Der Gesamtkurs ist gegenüber der Kombination aus Grund- und Aufbaukurs meist der kürzere und günstigere Weg; einzelne Module können zudem separat belegt werden.
SGD-Zertifikat, staatliche Ausbildung und medizinische Kosmetik
Zur Einordnung: Das SGD-Zertifikat ist ein anerkannter institutsinterner Qualifikationsnachweis, aber nicht die duale, staatlich anerkannte Ausbildung zur Kosmetiker:in. Für die Praxis ist das in vielen Fällen unproblematisch – die nicht-medizinische Kosmetik ist in Deutschland ein freies Gewerbe (keine Meisterpflicht), du kannst dich also direkt selbstständig machen. Nicht abgedeckt sind dagegen die medizinische Kosmetik, die Podologie (medizinische Fußpflege) sowie apparative oder invasive Behandlungen – diese sind gesondert geregelt und setzen eigene Qualifikationen voraus.
Zwei Praxisseminare: Übung unter Anleitung
Weil Kosmetik ein praktisches Handwerk ist, gehören zwei Präsenz-Praxisseminare zum Zertifikatsweg. Das erste besuchst du nach den ersten Studienheften, das zweite nach Bearbeitung aller Hefte – dort findet auch die Abschlussprüfung statt. In modernen Seminarräumen mit kompletter Ausstattung übst du unter Anleitung einer erfahrenen Dozentin alle gängigen Behandlungen, von der Gesichtsreinigung über die Massage bis zum Make-up, und trainierst in Rollenspielen die Beratung. Mit maximal sechs Teilnehmenden pro Seminar ist die Betreuung eng.
Zusätzliche Informationen
Die Module des Lehrgangs können auch einzeln belegt werden; Näheres hierzu ist beim Institut zu erfragen.
Häufige Fragen
- Brauche ich ein Modell und besondere Ausstattung für die Übungen?
- Ja. Für die Praxisübungen benötigst du mindestens eine Person als Modell sowie einen Fotoapparat, um die Übungen zu dokumentieren. Übliche und speziellere kosmetische Werkzeuge lassen sich über die SGD zu vergünstigten Konditionen beziehen.
- Enthält der Kurs auch Naturkosmetik?
- Ja. Ein eigener Themenbereich widmet sich der Naturkosmetik, sodass du auch mit alternativen Produkten arbeiten und entsprechende Behandlungen anbieten kannst.
- Bereitet der Kurs auf die Selbstständigkeit vor?
- Ja. Ein eigenes Kompetenzfeld „Unternehmerische Tätigkeit“ behandelt Kosmetikrecht, Unternehmensgründung und -führung, Warenwirtschaft und Kundengewinnung – das Rüstzeug für ein eigenes Studio oder einen mobilen Service.
