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GET STUDIUM

Geprüfte/r Java-Entwickler/in (SGD)

Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten zum Erstellen von Java-Anwendungen mit grafischen Oberflächen

Abschluss
SGD-Abschlusszeugnis nach erfolgreicher Kursteilnahme; SGD-Zertifikat „Geprüfte/r Java-Entwickler/in (SGD)“ nach zusätzlich bestandener schriftlicher Prüfung
Art
institutsinterne Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
15 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 9 Std.
Selbstlernen gesamt
581 Std.
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
3.135 €
Ratenzahlung
15 × 209 €

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters (öffnet in neuem Tab).

Überblick

Java hält seit fast dreißig Jahren die Server von Banken, Versicherungen, Behörden und Konzernen am Laufen – kaum eine Sprache steht in deutschen Stellenanzeigen so häufig. Der SGD-Lehrgang lehrt sie von Grund auf: Datentypen, Kontrollstrukturen und Methoden, dann Objektorientierung mit Klassen, Paketen und Wiederverwendung, Fehlerbehandlung, Dateien und Datenbanken. Als Werkzeug dient IntelliJ IDEA, die Entwicklungsumgebung, die auch in Unternehmen Standard ist. Drei Projekte machen den Fortschritt sichtbar – ein Memory-Spiel, ein E-Mail-Programm und ein Multimedia-Player mit JavaFX-Oberfläche –, und ein eigenes Modul zeigt, wie KI-Assistenten beim Programmieren helfen, ohne das Denken zu ersetzen. 18 Studienhefte mit Lernvideos und Übungsdateien verteilen sich auf 15 Monate bei acht bis zehn Wochenstunden; Zeugnis und Zertifikat sind institutsintern. Ein Hinweis zur Ausrichtung: Der Lehrgang baut Desktop-Anwendungen mit JavaFX. Das Backend-Ökosystem, in dem die meisten Java-Stellen liegen – Spring, REST-Schnittstellen, Build-Werkzeuge, Container –, ist nicht Teil des Stoffs. Du lernst hier die Sprache und das objektorientierte Handwerk gründlich; den Schritt zu Spring und Webdiensten machst du danach mit freien Tutorials oder einem Aufbaukurs.

Inhalte

  • Programmaufbau, Datentypen, Variablen und Konstanten, Kontrollstrukturen, Methoden, Arrays und Strings
  • Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA
  • Objektorientierte Programmierung: Datenkapselung, Pakete und Wiederverwendung
  • Fehlersuche und Ausnahmebehandlung
  • Grafische Oberflächen mit JavaFX
  • Programmieren mit KI-Unterstützung
  • Verarbeitung von Daten, Dateien und Datenbanken
  • Projekte: Memory-Spiel, E-Mail-Programm, Multimedia-Player; Verteilen von Anwendungen

Karriere

Junior Java-Entwickler:in

Der Einstieg in Softwarehäuser, IT-Dienstleister und Fachabteilungen mit eigener Entwicklung – meist über Praktikum, Werkstudentenstelle oder Quereinstieg mit Portfolio.

Anwendungsentwicklung und Wartung im Mittelstand

Viele Unternehmen pflegen eigene Java-Anwendungen für Warenwirtschaft, Logistik oder Verwaltung; wer die Sprache beherrscht, übernimmt Anpassung und Weiterentwicklung.

Sprung ins Backend

Mit soliden Java-Grundlagen ist der Weg zu Spring, Microservices und Cloud-Diensten kurz – dort liegt der größte Teil des Stellenmarkts.

Zugangsvoraussetzungen

Sicherer Umgang mit dem Computer, Englischkenntnisse und logisches Denkvermögen; Technik: aktueller Computer oder Laptop mit Windows, macOS oder Linux, Internetzugang

JavaFX statt Spring – was der Kurs abdeckt und was du danach noch brauchst

Wer Stellenanzeigen für Java liest, findet Spring Boot, REST, Maven oder Gradle, Docker, Datenbanken und Tests – selten JavaFX. Der SGD-Lehrgang arbeitet trotzdem mit Desktop-Oberflächen, und das ist didaktisch vernünftig: Ein sichtbares Programm mit Fenstern, Buttons und Medienwiedergabe macht Objektorientierung, Ereignisbehandlung und Datenhaltung greifbar, lange bevor Webprotokolle und Deployment ins Spiel kommen. Nur solltest du wissen, dass zwischen dem Kursende und einer Backend-Stelle noch ein Stück Weg liegt: Spring Boot, HTTP und JSON, Unit-Tests mit JUnit, Git im Team. Diese Themen sind gut dokumentiert und mit den Kursgrundlagen zügig zu lernen. Positiv fällt das Modul „Programmieren mit KI“ auf – es behandelt, was 2026 Berufsalltag ist: Assistenten wie Copilot sinnvoll einsetzen, ihre Vorschläge prüfen, Verantwortung für den Code behalten. Zur Einordnung des Abschlusses: Zeugnis und Zertifikat sind institutsintern; Oracles herstellereigene Java-Zertifizierungen sind ein anderes Format und im Kurs nicht enthalten, lassen sich mit dem Grundlagenwissen aber gezielt vorbereiten. Förderung: Bildungsgutschein ja, Aufstiegs-BAföG nein, weil es kein Fortbildungsabschluss nach Berufsbildungsgesetz ist.

Verwandte Studiengänge

Zusätzliche Informationen

18 Studienhefte, Lernvideos, Übungsdateien, Java-Software inklusive der Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA; Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit möglich; 4 Wochen kostenlos testen; keine Präsenzphasen.

Häufige Fragen

Kann ich danach als Java-Entwickler:in arbeiten?
Du beherrschst die Sprache, Objektorientierung, Datenhaltung und eine Entwicklungsumgebung. Für Backend-Stellen kommen Spring, Webschnittstellen und Versionsverwaltung hinzu – lernbar in einigen Wochen mit freien Ressourcen, am besten parallel zu einem eigenen Projekt.
Welche Software brauche ich?
Java und die Entwicklungsumgebung IntelliJ IDEA gehören zum Kursmaterial; sie laufen unter Windows, macOS und Linux. Ein aktueller Rechner mit Internetzugang genügt.
Was steckt hinter „Programmieren mit KI“?
Ein Modul über den Einsatz von KI-Assistenten beim Schreiben, Erklären und Testen von Code – mit dem Anspruch, Vorschläge zu prüfen statt zu übernehmen.
Ist das Zertifikat mit einer Oracle-Zertifizierung vergleichbar?
Nein. Das SGD-Zertifikat ist institutsintern; Oracle-Zertifizierungen sind herstellereigene Prüfungen, die du separat ablegen müsstest. Der Kurs vermittelt die Grundlagen, auf denen sie aufbauen.

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Stand: 11. Juni 2026 · getstudium Redaktion