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Heilpraktiker/in – Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung (Laudius)

Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung zum/zur Heilpraktiker/in

Abschluss
Institutsinternes Laudius-Zeugnis als Nachweis der Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung zum/zur Heilpraktiker/in
Art
institutsinterne Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
20 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 7 Std.
Selbstlernen gesamt
602 Std.
Präsenz
Dreitägiges Präsenzseminar zur Prüfungsvorbereitung
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
4.260 €
Ratenzahlung
20 × 213 €
Nur digitale Lernunterlagen
3.980 € (20 × 199 €)

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Heilpraktiker:innen behandeln mit Naturheilkunde und alternativen Methoden – dürfen das in Deutschland aber erst, wenn sie vor dem Gesundheitsamt nachgewiesen haben, dass von ihnen keine Gefahr für die Patientensicherheit ausgeht. Genau auf diese amtsärztliche Überprüfung bereitet dich der Laudius-Fernkurs gründlich vor. Über rund 20 Monate erarbeitest du dir das prüfungsrelevante medizinische Wissen: Anatomie und Physiologie, Pathologie, Anamnese und Diagnostik, die allgemeine Krankheitslehre samt Infektions- und Volkskrankheiten, Psychiatrie und Schwangerschaft sowie Gesetzeskunde und Gesprächsführung. Dazu kommen Online-Seminare, die medizinische Fachbibliothek ClinicalKey Student, ein dreitägiges Präsenzseminar und eine Simulation der mündlichen Prüfung. Gearbeitet wird im Selbststudium, im eigenen Takt. Eines sollte dir dabei klar sein: Der Lehrgang ersetzt die staatliche Überprüfung nicht, sondern macht dich dafür fit – erteilt wird die Erlaubnis am Ende vom Gesundheitsamt.

Inhalte

  • Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers
  • Pathologie des menschlichen Körpers
  • Anamnese, Untersuchungsmethoden und Diagnostik
  • Allgemeine Krankheitslehre, Volks- und Infektionskrankheiten
  • Schwangerschaft und Entwicklung des Menschen
  • Psychiatrie
  • Gesetzeskunde
  • Kommunikation und Patientengespräch
  • Prüfungssimulation für die mündliche Überprüfung; dreitägiges Präsenzseminar

Karriere

Eigene Heilpraktiker-Praxis

Nach bestandener Überprüfung kannst du dich mit einer eigenen Praxis selbstständig machen und Naturheilverfahren oder alternative Methoden anbieten.

Spezialisierung auf einzelne Verfahren

Viele Heilpraktiker:innen konzentrieren sich auf Schwerpunkte wie Homöopathie, Akupunktur, manuelle Verfahren oder Ernährung und bauen darauf ihr Angebot auf.

Erweiterung eines Gesundheitsberufs

Für Menschen aus Pflege-, Therapie- oder Wellnessberufen vergrößert die Heilpraktiker-Erlaubnis – im rechtlich zulässigen Rahmen – das eigene Tätigkeitsfeld.

Zugangsvoraussetzungen

mindestens Hauptschulabschluss, eine Ausbildung in einem medizinischen Assistenzberuf ist von Vorteil, Mindestalter 23 Jahre, Erste-Hilfe-Kurs; technische Voraussetzungen: Internetzugang und Telefonanschluss

Die Erlaubnis erteilt das Gesundheitsamt – nicht Laudius

Der Beruf ist durch das Heilpraktikergesetz geregelt. Die Erlaubnis, Heilkunde auszuüben, erhältst du nicht über diesen Kurs, sondern indem du die amtsärztliche Überprüfung bei deinem Gesundheitsamt bestehst – einen schriftlichen und einen mündlichen Teil, die sicherstellen sollen, dass du Patientinnen und Patienten nicht gefährdest. Es handelt sich also um eine Unbedenklichkeitsprüfung, nicht um einen Befähigungsnachweis wie ein Medizinstudium: Heilpraktiker:innen sind keine Ärzt:innen, dürfen bestimmte Tätigkeiten nicht ausüben – etwa verschreibungspflichtige Medikamente verordnen – und arbeiten in einem klar begrenzten Rahmen. Für die Zulassung zur Überprüfung gelten eigene Bedingungen, darunter ein Mindestalter von 25 Jahren, ein Führungszeugnis und ein ärztliches Gesundheitszeugnis.

Häufige Fragen

Wie läuft die amtsärztliche Überprüfung ab?
Sie besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil und wird vom Gesundheitsamt abgenommen. Der Kurs bereitet auf beide vor – auf den mündlichen Teil unter anderem mit einer Prüfungssimulation und dem dreitägigen Präsenzseminar.
Warum dauert die Vorbereitung rund 20 Monate?
Die Überprüfung verlangt ein breites medizinisches Wissen – von Anatomie und Krankheitslehre bis zur Psychiatrie und Gesetzeskunde. Dieser Stoff lässt sich seriös nicht in wenigen Wochen aufbauen, deshalb der lange, begleitete Vorlauf.
Hilft mir ein medizinischer Vorberuf?
Ja. Eine Ausbildung in einem medizinischen Assistenzberuf – etwa als MFA oder Pflegefachkraft – ist ausdrücklich von Vorteil, weil du Grundlagen wie Anatomie und Krankheitslehre schon kennst. Pflicht ist sie aber nicht.

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