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UX-Design (B.Sc.)

Prüfung zum Bachelor of Science im Studiengang UX-Design

Abschluss
Bachelor of Science (B.Sc.)
Art
Hochschul-Bachelor
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
180 ECTS
Sprache
Deutsch
Studiendauer
Vollzeit 36 · Teilzeit I 48 · Teilzeit II 72 Monate
Studienablauf
flexibel – kein fester Semestertakt
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
16.512 €
Ratenzahlung
48 × 344 €
davon Prüfungsgebühr
699 €
Ratenzahlung über 36 Monate (Vollzeit)
14.364 € (36 × 399 €)
Ratenzahlung über 72 Monate (Teilzeit II)
18.648 € (72 × 259 €)

Die einmalige Graduierungsgebühr ist im Gesamtpreis enthalten und fällt am Studienende an.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

UX-Design ist an der IU ein Bachelor of Science – und das ist Programm. Statt schöner Oberflächen zählt der Nachweis, dass sich ein digitales Produkt wirklich benutzen lässt: Du erforschst, wie Menschen wahrnehmen und handeln, baust Prototypen und stellst sie in echten Usability-Tests auf die Probe, bis die Bedienung sich von selbst erklärt. Das Fernstudium führt durch den gesamten UX-Prozess – von User Research und Human-Computer Interaction über Interaktionsgestaltung, UI-Ergonomie und Prototyping bis zur Usability Evaluation, unterlegt mit Experience Psychology und Design Thinking. In einer langen Reihe von Projekten, vom Mobile App Design bis zur Unternehmenssoftware, entsteht dabei Semester für Semester ein eigenes Portfolio. In den Wahlpflichtmodulen setzt du eigene Schwerpunkte – User Research, UX Leadership oder zukunftsorientiertes UX mit generativer KI, Big Data und Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen.

Inhalte

  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten für Architektur und Design
  • Designgrundlagen: Sehen und Verstehen
  • User Experience
  • Interaktionsgestaltung
  • UX-Projekt
  • Einführung in User Research
  • Human-Computer Interaction
  • Seminar: Mensch-Maschine-Interaktion
  • Mobile App Design
  • Projekt: Applikationsdesign
  • UX-Prototyping
  • Einführung in die Usability Evaluation
  • Projekt: Usability Evaluation
  • Gestaltung und Ergonomie von User Interfaces
  • Projekt: User Interface Design
  • Experience Psychology
  • Projekt: Design Thinking
  • Digitale Business-Modelle
  • Projekt: Agiles Projektmanagement
  • Projekt: User Interface von Unternehmenssoftware
  • Projekt: Applied UX
  • Projekt: Digitale Prozesse und Vernetzung
  • Wahlpflichtbereiche A–C (je zwei Module, u. a. Augmented, Mixed und Virtual Reality, Requirements Engineering, Data Analytics und Big Data, generative KI)
  • Wahlpflichtbereich D: Praktikum oder Wahlmodule
  • Bachelorarbeit und Kolloquium

Karriere

UX/UI Designer:in

Du konzipierst und gestaltest Benutzeroberflächen entlang des gesamten Prozesses – von der Nutzerforschung über Wireframes und Prototypen bis zum getesteten Interface. User Research, UI-Ergonomie und die Projektmodule bereiten direkt auf diese Kernrolle in Agenturen, IT-Dienstleistern und Produktteams vor.

Interaction Designer:in

Du entwirfst, wie sich digitale Produkte anfühlen und bedienen lassen – flüssige, verständliche Interaktionen über Web, App und Unternehmenssoftware. Interaktionsgestaltung, Human-Computer Interaction und das Prototyping-Handwerk bilden hier den fachlichen Kern.

Usability Engineering und User Research

Du prüfst Produkte systematisch auf Bedienbarkeit, deckst Schwachstellen auf und belegst Verbesserungen mit Daten. Usability Evaluation und Experience Psychology qualifizieren für Rollen als Usability Engineer oder User Researcher, in denen Entscheidungen mit Nutzertests statt Bauchgefühl fallen.

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife; ohne Abitur mit abgeschlossener Aufstiegsfortbildung bzw. Meisterbrief oder einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung samt mindestens dreijähriger Berufserfahrung; bei fachgebundener Hochschulreife ggf. Probestudium. Eine gestalterische Eignungsprüfung oder Bewerbungsmappe ist nicht erforderlich. Weitere Vorleistungen können angerechnet werden – siehe Zulassungs- und Einschreibungsordnung der Hochschule.

Ein B.Sc., kein Kunststudium – und ohne Mappe

UX-Design ist bewusst als Bachelor of Science angelegt: Im Zentrum stehen Nutzerforschung, Usability-Tests und Experience Psychology, nicht die freie künstlerische Gestaltung. Deshalb gibt es – anders als bei Kommunikations- oder Produktdesign – keine gestalterische Eignungsprüfung und keine Bewerbungsmappe. Was zählt, sind analytisches Denken, Empathie für Nutzer:innen und Interesse an digitalen Produkten; das gestalterische Handwerk baust du im Studium auf.

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Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich UX-Design von Mediendesign oder Kommunikationsdesign?
UX-Design gestaltet das Erlebnis unter der Oberfläche – wie ein Produkt aufgebaut ist und ob es sich ohne Anleitung bedienen lässt, belegt durch Research und Usability-Tests. Medien- und Kommunikationsdesign arbeiten stärker an der visuellen Gestaltung und am Screendesign. Wer die Optik in den Vordergrund stellt, ist dort richtiger; wer Abläufe und Nutzerforschung reizvoll findet, hier.
Baue ich im Studium ein Portfolio auf?
Ja. Die zahlreichen Projektmodule – von Applikationsdesign über User Interface Design bis Applied UX – ergeben nach und nach ein eigenes Online-Portfolio. Im UX-Recruiting zählen konkrete Arbeitsproben oft mehr als die Abschlussnote, weshalb dieser praktische Nachweis ein zentrales Ergebnis des Studiums ist.
Wie viel Programmieren steckt im UX-Studium?
Wenig – UX-Design ist kein Softwareentwicklungs-Studium. Du lernst, Interfaces zu konzipieren, zu prototypen und zu testen, nicht, sie zu programmieren. Die Schnittstelle zur Entwicklung wird über Module wie Requirements Engineering und agiles Projektmanagement abgedeckt, sodass du dich mit Entwicklerteams verständigen kannst.

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