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Medieninformatik (B.Sc.)

Prüfung zum Bachelor of Science im Studiengang Medieninformatik

Abschluss
Bachelor of Science (B.Sc.)
Art
Hochschul-Bachelor
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
180 ECTS
Sprache
Deutsch
Studiendauer
Vollzeit 36 · Teilzeit I 48 · Teilzeit II 72 Monate
Studienablauf
flexibel – kein fester Semestertakt
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
16.512 €
Ratenzahlung
48 × 344 €
davon Prüfungsgebühr
699 €
Ratenzahlung über 36 Monate (Vollzeit)
14.364 € (36 × 399 €)
Ratenzahlung über 72 Monate (Teilzeit II)
18.648 € (72 × 259 €)

Die Graduierungsgebühr wird mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung (Kolloquium) fällig.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Hinter jeder App, jedem Streamingdienst und jeder interaktiven Website steckt Software – und Menschen, die sie bauen und zugleich verstehen, wie sie sich anfühlen soll. Der Bachelor Medieninformatik ist die technische Seite der Medien: ein vollwertiges Informatikstudium mit klarem Fokus auf digitale Anwendungen und Nutzererlebnis. Der Kern ist Softwaretechnik – objektorientierte Programmierung, Webentwicklung, Datenbanken, Requirements Engineering und Qualitätssicherung –, verbunden mit Media Engineering, User Interface Design und Themen wie Internet of Things, Data Analytics und digitalen Geschäftsmodellen. Medienpsychologie und Gestaltungsgrundlagen sorgen dafür, dass das Gebaute auch bedienbar ist. Der staatlich anerkannte B.Sc. öffnet ein breites, wachsendes Feld an der Schnittstelle von Software, Medien und Nutzererlebnis.

Inhalte

  • Mathematische Grundlagen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Grundlagen der industriellen Softwaretechnik
  • Objektorientierte Programmierung
  • Programmierung von Webanwendungen
  • Requirements Engineering
  • Qualitätssicherung im Softwareprozess
  • Betriebssysteme, Rechnernetze und verteilte Systeme
  • Datenmodellierung und Datenbanksysteme
  • Statistik
  • Digitale Medienformate
  • Grundlagen der Gestaltung
  • User Interface Design
  • Gestaltung interaktiver Medien
  • Medienplattformen und Mediensysteme
  • Media Engineering
  • Digitale Medienproduktion
  • Einführung in Internet of Things
  • Data Analytics und Big Data
  • Digitale Business-Modelle
  • IT-Projektmanagement
  • Design Thinking
  • Medienpsychologie
  • Medienrecht
  • IT-Recht
  • Gesellschaft und Digitale Medien
  • Projekt Medieninformatik
  • Spezialisierung Wahlpflichtbereiche A und B: u. a. E-Learning, Mobile Software Engineering
  • Bachelorarbeit

Karriere

Software- und Webentwicklung

Objektorientierte Programmierung, Webanwendungen und Softwaretechnik führen direkt in die Entwicklung – vom Frontend bis zu medien- und datengetriebenen Anwendungen, mit sauberem Requirements- und Qualitätsprozess.

UX Engineering und Interface-Entwicklung

An der Grenze von Technik und Gestaltung entstehen die spannendsten Rollen: User Interface Design, interaktive Medien und Human-Computer Interaction qualifizieren für das UX Engineering, das Entwurf und Umsetzung verbindet.

Media Engineering und digitale Produktion

Media Engineering, Medienplattformen und digitale Medienproduktion bereiten auf die technische Seite der Medienbranche vor – Systeme, mit denen Inhalte erzeugt, verarbeitet und ausgespielt werden.

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder ein beruflicher Zugang (abgeschlossene Aufstiegsfortbildung oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung plus mindestens drei Jahre Berufserfahrung). Ein Numerus Clausus besteht nicht.

Ein echtes Informatikstudium – mit Blick fürs Erlebnis

Medieninformatik ist kein abgespecktes Design- und kein reines Kernfach-Informatikstudium, sondern beides in einer sinnvollen Mischung. Der technische Anteil ist ernst zu nehmen: Programmierung, Datenbanken, Netze, Softwarequalität – das Rüstzeug, mit dem man Anwendungen wirklich baut. Der B.Sc. steht nicht ohne Grund für Science. Was den Studiengang von einer allgemeinen Informatik unterscheidet, ist die konsequente Ausrichtung auf digitale Medien und ihre Nutzer:innen: Interface-Design, Medienpsychologie, interaktive Systeme. Das Ergebnis sind Entwickler:innen, die nicht nur funktionierenden, sondern auch gut bedienbaren Code schreiben – ein Profil, das Teams an der Schnittstelle von Produkt, Design und Technik dringend suchen.

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Häufige Fragen

Medieninformatik oder Mediendesign – was ist der Unterschied?
Medieninformatik ist ein Informatikstudium (B.Sc.) mit echtem Coding-Anteil: Du baust digitale Anwendungen. Mediendesign ist ein B.A. der Gestaltung: Du entwirfst sie. Wer entwickeln will, wählt Medieninformatik; wer gestalten will, Mediendesign. Die Schnittmenge – nutzerzentriertes Interface – gibt es in beiden.
Brauche ich Programmiervorkenntnisse?
Nein. Die Programmierung beginnt bei den Grundlagen und wird systematisch aufgebaut. Hilfreich sind logisches Denken und Freude am Problemlösen; solides Mathematik-Grundverständnis erleichtert die technischen Module. Vorkenntnisse im Coden sind aber keine Zulassungsvoraussetzung.
Kann ich nach dem Bachelor einen Master anschließen?
Ja, der B.Sc. ist voll anschlussfähig – etwa an einen Master in Informatik, Medieninformatik, Data Science oder UX. Pflicht ist er nicht: In die Entwicklung kannst du direkt einsteigen. Ein Master lohnt sich vor allem für Spezialisierung oder den Weg in Richtung Führung und Architektur.

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