Mediendesign (B.A.)
Prüfung zum Bachelor of Arts im Studiengang Mediendesign
- Abschluss
- Bachelor of Arts (B.A.)
- Art
- Hochschul-Bachelor
- Studienform
- Fernstudium
- Credit-Points
- 180 ECTS
- Sprache
- Deutsch
- Studiendauer
- Vollzeit 36 · Teilzeit I 48 · Teilzeit II 72 Monate
- Studienablauf
- flexibel – kein fester Semestertakt
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 16.512 €
- Ratenzahlung
- 48 × 344 €
- davon Prüfungsgebühr
- 699 €
- Ratenzahlung über 36 Monate (Vollzeit)
- 14.364 € (36 × 399 €)
- Ratenzahlung über 72 Monate (Teilzeit II)
- 18.648 € (72 × 259 €)
Die Graduierungsgebühr wird mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung (Kolloquium) fällig.
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Ob App, Website oder animierter Clip: Mediendesign entscheidet, wie sich digitale Inhalte anfühlen. Der Bachelor deckt die ganze Bandbreite der digitalen Gestaltung ab – von gestalterischen Grundlagen und Typografie über User-Interface-Design und Interaktionsgestaltung bis zu 3D, Animation und Mobile Design. Das Studium ist durchgehend projektbasiert: In Web-, Mobile-, Grafik- und audiovisuellen Projekten entsteht Stück für Stück ein Portfolio, das deine Bandbreite zeigt. Human-Computer Interaction und Datenvisualisierung bringen die nutzerzentrierte, analytische Seite hinzu; über die Wahlpflichtbereiche schärfst du dein Profil in Richtung Medienproduktion, Crossmedia oder E-Learning. Am Ende bist du vielseitige Gestalter:in, die zwischen Interface, Motion und Web wechseln kann – ein Profil mit staatlich anerkanntem B.A., das Agenturen, Unternehmen und Selbstständige gleichermaßen brauchen.
Inhalte
- Design – Form und Variation
- Designgrundlagen: sehen und verstehen
- Designtheorie
- Typografie: Schrift entdecken
- Typografie: Schrift anwenden
- Darstellen: Fotografie und Video
- Digitale Komposition
- Bildliche Inszenierung
- Storytelling
- Human-Computer Interaction
- Gestaltung und Ergonomie von User Interfaces
- Interaktionsgestaltung
- Projekt: Webdesign
- Projekt: Cross-Media Webdesign
- Grundlagen der Animation
- Gestaltungsgrundlagen 3D – Raum
- Projekt: Design audio-visueller Medien
- Datenvisualisierung
- Mobile Media Design
- Projekt: Mobile Design
- Projekt: Grafikdesign
- Mikroelektronik für Produktdesigner:innen
- Kollaboratives Arbeiten
- Interkulturelle und ethische Handlungskompetenzen
- Seminar: Gesellschaft und Digitale Medien
- Spezialisierung Wahlpflichtbereiche A–C: u. a. Handlungsfeld Digitale Medienproduktion, Crossmedia Management, E-Learning
- Projekt: Freie Gestaltungsarbeit I
- Projekt: Freie Gestaltungsarbeit II
- Bachelorarbeit
Karriere
Digital- und Mediendesign
Von Web- und Grafikprojekten bis zur crossmedialen Gestaltung: Du entwickelst visuelle Konzepte und setzt sie für Screens aller Art um – der breite Einstieg ins digitale Design.
UI/UX- und Interaction Design
User Interface Design, Human-Computer Interaction und Interaktionsgestaltung führen ins nutzerzentrierte Produktdesign: Oberflächen und Abläufe entwerfen, die verständlich und angenehm zu bedienen sind.
Motion Design, 3D und Animation
Animation, 3D-Gestaltung und die Produktion audiovisueller Medien qualifizieren für bewegte Formate – von Motion Graphics über Erklärvideos bis zu räumlichen und interaktiven Inszenierungen.
Zugangsvoraussetzungen
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder ein beruflicher Zugang (abgeschlossene Aufstiegsfortbildung oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung plus mindestens drei Jahre Berufserfahrung). Ein Numerus Clausus besteht nicht.
Mediendesign, Kommunikationsdesign oder Medieninformatik?
Die IU führt drei nah beieinanderliegende Studiengänge, die sich klar unterscheiden. Mediendesign ist der breite digitale Gestaltungsweg – UI/UX, Web, Animation, 3D, Mobile – und legt den Schwerpunkt auf die Umsetzung über viele Medienformate. Kommunikationsdesign rückt die Botschaft und die Marke in den Mittelpunkt (Typografie, Corporate, Editorial) und verlangt eine gestalterische Eignungsprüfung. Medieninformatik schließlich ist ein B.Sc. mit echtem Programmier- und Softwareanteil. Für Mediendesign entscheidest du dich, wenn du gestalten und dabei möglichst vielseitig bleiben willst – von der App-Oberfläche bis zum animierten Clip – ohne dich auf reine Kommunikation oder auf die technische Entwicklung festzulegen.
Verwandte Studiengänge
Häufige Fragen
- Brauche ich Vorkenntnisse oder ein Portfolio für die Zulassung?
- Nein. Anders als beim Kommunikationsdesign ist keine gestalterische Eignungsprüfung vorgeschrieben, und das Studium beginnt bei den Grundlagen. Interesse an Gestaltung und die Bereitschaft, in Projekten praktisch zu arbeiten, reichen für den Einstieg – dein Portfolio entsteht im Studium.
- Mit welchen Werkzeugen arbeite ich?
- Mit dem gängigen Handwerkszeug digitaler Gestaltung: Software für Grafik, Layout, UI-Prototyping, Animation und 3D. Weil sich Tools schnell ändern, setzt das Studium auf übertragbare Prinzipien – Gestaltungsgrundlagen und nutzerzentriertes Denken –, die auch beim nächsten Werkzeugwechsel tragen.
- Kann ich als Freelancer:in arbeiten?
- Ja, viele Mediendesigner:innen arbeiten freiberuflich. Das im Studium aufgebaute, breite Portfolio – von Interface über Motion bis Web – ist dafür die Grundlage; die Wahlpflicht- und Freiarbeitsprojekte liefern zusätzlich vorzeigbare Referenzen.
