Large Language Models
Large Language Models – kurz LLMs – sind die Technik hinter ChatGPT und ähnlichen Werkzeugen: riesige Modelle, die gelernt haben, das jeweils wahrscheinlichste nächste Wort vorherzusagen. Aus diesem einfachen Prinzip entsteht verblüffende Sprachfähigkeit – und zugleich die Neigung, Dinge selbstbewusst zu erfinden. Wer LLMs versteht, nutzt sie klüger.
Wahrscheinlichkeit statt Wissen
Ein LLM „weiß“ nichts im menschlichen Sinn; es reiht Wörter nach gelernten Mustern aneinander. Das erklärt beides – warum es flüssig formuliert und warum es halluziniert. Dieses Verständnis ist die Grundlage, um Stärken zu nutzen und Grenzen einzuschätzen, ob beim eigenen Einsatz von ChatGPT oder beim Bau eigener Anwendungen. Tiefer ins Training führen Machine Learning und Data Science.
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Häufige Fragen
- Warum erfindet ein Sprachmodell Fakten?
- Weil es auf Plausibilität optimiert ist, nicht auf Wahrheit. Fehlt ein belastbares Muster, füllt es die Lücke mit dem Wahrscheinlichsten – das klingt richtig, ist es aber nicht zwingend. Deshalb gehört jede wichtige Aussage geprüft.
- Muss ich programmieren können, um LLMs zu verstehen?
- Fürs konzeptionelle Verständnis nicht. Wer LLMs in eigene Software einbauen oder anpassen will, braucht Programmierung (meist Python) und ML-Grundlagen; das reine Verstehen der Funktionsweise geht auch ohne Code.
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