Gesundheitsförderung
Es gibt einen leisen, aber wichtigen Unterschied: Krankheit zu vermeiden ist das eine, Gesundheit aktiv aufzubauen das andere. Gesundheitsförderung ist das Zweite – sie stärkt die Ressourcen und Bedingungen, die Menschen gesund bleiben lassen: im Alltag, am Arbeitsplatz, im Gemeinwesen. Sie fragt nicht „Was macht krank?“, sondern „Was hält gesund?“.
Ressourcen stärken statt nur Risiken meiden
Wo die Prävention bestimmte Krankheiten abwenden will, baut Gesundheitsförderung – im Geist der Ottawa-Charta der WHO – gesundheitsfördernde Bedingungen auf: Bewegung, Ernährung, soziale Bindung, stärkende Umgebungen. Im Betrieb geht sie in das betriebliche Gesundheitsmanagement über. Sie wirkt auf Verhältnisse und Verhalten zugleich, nicht nur auf den einzelnen Menschen.
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Häufige Fragen
- Worin unterscheidet sie sich von der Prävention?
- Prävention will bestimmte Krankheiten verhindern, oft medizinisch; Gesundheitsförderung baut allgemeine Gesundheitsressourcen und -bedingungen auf. Sie ergänzen einander – die eine senkt Risiken, die andere stärkt das Schützende.
- Wo arbeitet man in der Gesundheitsförderung?
- Bei Krankenkassen, in Unternehmen (über das BGM), in Kommunen, Schulen und im öffentlichen Gesundheitswesen – überall dort, wo Gesundheit gestaltet wird, bevor Krankheit entsteht.
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