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Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau (B.Eng.)

Prüfung zum Bachelor of Engineering (B.Eng.) im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau

Abschluss
Bachelor of Engineering (B.Eng.)
Art
Hochschul-Bachelor
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
210 ECTS
Regelstudienzeit
42 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 35 Std.
Selbstlernen gesamt
5418 Std. (7224 UE)
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
19.761 €
Ratenzahlung
84 × 235 €

Drei Preismodelle mit gleicher Gesamtgebühr: Die genannte Rate gilt für die längste Zahldauer (84 Monate = doppelte Regelstudienzeit); bei kürzerer Zahldauer steigt die Monatsrate entsprechend.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Maschinen entwickeln ist eine Sache – sie wirtschaftlich zu planen, zu kalkulieren und zu vertreiben eine andere. Diese Studienrichtung des WBH-Wirtschaftsingenieurwesens setzt ein maschinenbauliches Kernstudium – Technische Mechanik, Thermodynamik, Konstruktionslehre, Maschinenelemente – auf ein kaufmännisches Fundament: BWL, Controlling, Rechnungswesen, Recht. Vertiefungen wie Produktionstechnik oder Vertriebsingenieurwesen schärfen dein Profil. Am Ende kannst du beides: eine Maschine technisch beurteilen und ihre Wirtschaftlichkeit rechnen – die Kombination, auf die Vertrieb, Produktmanagement und Projektleitung im Maschinenbau bauen.

Inhalte

  • WITM-Einführungsprojekt
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Organisation und Personal
  • Grundlagen der Informatik
  • Mathematik I und II
  • Controlling und Qualitätsmanagement
  • Interkulturelle Kommunikation
  • Werkstofftechnik
  • Naturwissenschaftliche Ingenieurgrundlagen
  • Rechnungswesen und Finanzierung
  • Grundlagen Nachhaltigkeitstransformation und Digitalisierung
  • Technische Mechanik I
  • Software Engineering
  • Quantitative Entscheidungsinstrumente
  • Wirtschafts- und Arbeitsrecht
  • Mess- und Regelungstechnik
  • Konstruktionslehre
  • Technische Thermodynamik
  • Big Data und Business Analytics
  • Fluidmechanik
  • Maschinenelemente I
  • Projekt- und Changemanagement
  • Seminar
  • Projektarbeit
  • Berufspraktische Phase
  • Vertiefungsrichtungen (3 Module einer Richtung + 3 Module anderer Richtungen): Produktionstechnik (Computer Aided Manufacturing, Werkzeugmaschinen, additive Fertigung) / Digitale Produktion / Produktmanagement / Vertriebsingenieurwesen / Patentingenieurwesen
  • Bachelorarbeit und Kolloquium

Karriere

Wertschöpfungskette statt Einzeldisziplin

Die WBH beschreibt das Einsatzspektrum als die gesamte Kette – Entwicklung, Produktion, Prozessplanung, Produktmanagement, Vertrieb. Genau diese Breite ist der Berufsvorteil des Wirtschaftsingenieur-Profils im Maschinenbau und verarbeitenden Gewerbe, wo technische Entscheidungen immer auch Kalkulationsentscheidungen sind.

Fertigung modernisieren

Mit der Vertiefung Produktionstechnik (Computer Aided Manufacturing, Werkzeugmaschinen, additive Fertigung) oder der Schwester-Vertiefung Digitale Produktion positionierst du dich für die Modernisierung von Fertigungen – vom Retrofit klassischer Maschinenparks bis zum 3D-Druck-Einsatz in der Serie.

F&E und Patentingenieurwesen

Forschung und Entwicklung nennt die WBH ausdrücklich als Perspektive – inklusive des Patentingenieurwesens, das als eigene Vertiefung wählbar ist: Innovationsideen managen, Technologien bewerten, Patentstrategien und -recht anwenden. Eine Nische mit chronischem Fachkräftemangel an der Grenze von Technik und Recht.

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder Hochschulzulassungsberechtigung, die vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst als gleichwertig anerkannt ist bzw. bestandene Hochschulzugangsprüfung

Der komplette Maschinenbau-Kanon, wirtschaftlich gerahmt

Der Technikanteil spart nicht an der Substanz: Werkstofftechnik, Technische Mechanik, Thermodynamik, Fluidmechanik, Mess- und Regelungstechnik, Konstruktionslehre und Maschinenelemente bilden den klassischen Kanon des Maschinenbaustudiums ab. Der Unterschied liegt im Rahmen: Statt weiterer Spezialmodule kommen BWL, Controlling, Rechnungswesen und Recht dazu – und im sechsten und siebten Semester die Vertiefungslogik mit drei Modulen einer Richtung plus drei frei kombinierten aus anderen Katalogen, etwa Produktionstechnik plus Vertriebsingenieurwesen.

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Zusätzliche Informationen

Wählbares Studienprofil: 7 Semester (210 CP) oder 6 Semester (180 CP). Kostenlose Verlängerung der Studienzeit um 21 Monate möglich; die berufspraktische Phase läuft studienbegleitend, eine Berufstätigkeit kann anerkannt werden.

Häufige Fragen

Wann ist der reine Maschinenbau-Bachelor die bessere Wahl?
Wenn du konstruieren, berechnen und entwickeln willst: Der Maschinenbau-B.Eng. der WBH geht in Antriebstechnik, CAE und Vertiefungen deutlich tiefer. Diese Studienrichtung tauscht diese letzte Techniktiefe gegen Wirtschaftskompetenz – die richtige Wahl für alle, die Richtung Projektleitung, Einkauf, Produktmanagement oder Vertrieb im Maschinenbau wollen.
Was macht ein:e Patentingenieur:in – und lohnt die Vertiefung?
Patentingenieur:innen prüfen Erfindungen auf Schutzfähigkeit, begleiten Anmeldungen und managen Patentportfolios – gefragt in F&E-Abteilungen und Patentabteilungen der Industrie. Die Vertiefung (Innovationsideen, Technologiemanagement, Patentstrategien und -recht) ist ein seltenes Angebot im Fernstudium und ein starkes Differenzierungsmerkmal im Lebenslauf.
Komme ich damit später in einen Ingenieur-Master?
Mit dem siebensemestrigen Profil und seinen 210 ECTS erfüllst du die Zugangsvoraussetzung, die viele konsekutive Master – auch die dreisemestrigen der WBH – verlangen. Beim 6-Semester-Profil (180 ECTS) führen die Wege über Homogenisierungs- oder Vorkursphasen. Wer die Masteroption ernsthaft erwägt, wählt darum besser die sieben Semester.

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