Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau (B.Eng.)
Prüfung zum Bachelor of Engineering im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau
- Abschluss
- Bachelor of Engineering (B.Eng.)
- Art
- Hochschul-Bachelor
- Studienform
- Fernstudium
- Credit-Points
- 180 ECTS
- Sprache
- Deutsch
- Studiendauer
- Vollzeit 36 · Teilzeit I 48 · Teilzeit II 72 Monate
- Studienablauf
- flexibel – kein fester Semestertakt
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 16.512 €
- Ratenzahlung
- 48 × 344 €
- davon Prüfungsgebühr
- 699 €
- Ratenzahlung über 36 Monate (Vollzeit)
- 14.364 € (36 × 399 €)
- Ratenzahlung über 72 Monate (Teilzeit II)
- 18.648 € (72 × 259 €)
Die einmalige Graduierungsgebühr ist im Gesamtpreis enthalten und fällt am Studienende an.
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Ein Bauteil muss halten, sich fertigen lassen und sich rechnen – Maschinenbau denkt alle drei zusammen. Der Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau der IU verbindet das klassische Ingenieurhandwerk – technische Mechanik, Werkstoffkunde, Konstruktion mit CAD und Maschinenelemente – mit Fertigung im Zeichen von Industrie 4.0 sowie BWL, Produktionslogistik und Supply Chain Management. Du konstruierst mit CAD, modellierst und simulierst Roboter und setzt über die Wahlpflichtmodule einen eigenen Produktionsschwerpunkt.
Inhalte
- Betriebswirtschaftslehre
- Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten für IT und Technik
- Mathematik: Lineare Algebra
- Mathematik: Analysis
- Grundlagen der Physik
- Technische Mechanik: Statik
- Technische Mechanik: Elastostatik
- Mechanik: Kinematik und Dynamik
- Grundlagen der Werkstoffkunde
- Grundlagen der Konstruktion
- Einführung in die Maschinenelemente
- Projekt: Konstruktion mit CAD
- Elektrotechnik
- Fertigungsverfahren Industrie 4.0
- Wärme- und Stoffübertragung
- Management und Logistik in der Produktion
- Supply Chain Management
- Projekt: Modellierung und Simulation von Robotern
- Seminar: Mensch-Maschine-Interaktion
- Marketing
- Ökonomie und Markt
- Kosten- und Leistungsrechnung
- Investition und Finanzierung
- Projekt: Markteinführung
- Unternehmensplanspiel
- Wahlpflichtmodule A–C (je ein Modul, u. a. Produktions- und Prozessmanagement, Lean Management, Werkzeugmaschinen und Computer Aided Manufacturing, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, mechatronische Systeme, Verfahrenstechnik)
- Bachelorarbeit
Karriere
Technischer Einkauf und Beschaffung
Du ermittelst den technischen Bedarf eines Unternehmens und beschaffst Maschinen, Anlagen, Roh- und Betriebsstoffe möglichst wirtschaftlich. Werkstoff- und Konstruktionswissen trifft hier auf Kosten- und Leistungsrechnung und Supply Chain Management – die Basis für Rollen im technischen Einkauf.
Produktions- und Prozessmanagement
Du planst, steuerst und optimierst Fertigungsprozesse – zunehmend im Umfeld von Industrie 4.0 und Lean Production. Fertigungsverfahren, Produktionslogistik und der Wahlpflichtschwerpunkt Produktions- und Prozessmanagement bereiten auf Aufgaben als Prozess- oder Produktionsmanager:in vor.
Technischer Vertrieb und Asset Management
Du betreust erklärungsbedürftige technische Produkte im Vertrieb oder verantwortest Maschinen und Anlagen als Asset Manager:in. Konstruktionsverständnis, Marktwissen und die betriebswirtschaftlichen Module verbinden sich zu Rollen an der Schnittstelle von Technik und Markt.
Zugangsvoraussetzungen
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife und ein einschlägiges sechswöchiges Vorpraktikum (kann in der Regel bis zum Studienende nachgereicht werden); ohne Abitur mit abgeschlossener Aufstiegsfortbildung bzw. Meisterbrief oder einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung samt mindestens dreijähriger Berufserfahrung. Näheres regelt die Zulassungs- und Einschreibungsordnung der Hochschule.
Industrie 4.0, Lean und Verfahrenstechnik: der Produktionsschwerpunkt
Der Studiengang ist stark auf die moderne Produktion ausgerichtet: Fertigungsverfahren im Zeichen von Industrie 4.0 gehören zum Pflichtprogramm, und über die Wahlpflichtmodule kannst du dich in Lean Management, Produktionsoptimierung und Digitalisierung, Werkzeugmaschinen und Computer Aided Manufacturing, Mechatronik oder Verfahrenstechnik vertiefen. So geht es weniger darum, eine einzelne Maschine zu entwerfen, als darum, ganze Fertigungssysteme wirtschaftlich und effizient zu betreiben. Wer diesen Produktionsfaden nach dem Bachelor weiterspinnen will: Der 120-ECTS-M.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen der IU führt ihn mit smarten Produkt-Service-Systemen und Produktionsmanagement auf Masterniveau fort.
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Häufige Fragen
- Brauche ich Vorkenntnisse in CAD oder Konstruktion?
- Nein. Konstruktion, Maschinenelemente und das Projekt zur Konstruktion mit CAD werden von Grund auf aufgebaut; vorausgesetzt wird kein CAD-Vorwissen, wohl aber technisches Interesse und räumliches Vorstellungsvermögen. Wer aus einem technischen Beruf kommt, findet sich schneller zurecht, muss aber nichts mitbringen.
- Wozu dient das sechswöchige Vorpraktikum?
- Es sichert einen ersten praktischen Bezug zur Metall- und Fertigungstechnik, bevor die Ingenieurmodule greifen. Einschlägige Berufserfahrung oder eine passende Ausbildung können es ersetzen, und in der Regel lässt es sich bis zum Studienende nachreichen – die genauen Regeln stehen in der Einschreibungsordnung.
