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Technische Informatik (B.Eng.)

Prüfung zum Bachelor of Engineering

Abschluss
Bachelor of Engineering (B.Eng.)
Art
Hochschul-Bachelor
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
210 ECTS
Regelstudienzeit
42 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 20 Std.
Selbstlernen gesamt
3612 Std. (4816 UE)
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
19.761 €
Ratenzahlung
84 × 235 €

Drei Preismodelle mit gleicher Gesamtgebühr: Die genannte Rate gilt für die längste Zahldauer (84 Monate = doppelte Regelstudienzeit); bei kürzerer Zahldauer steigt die Monatsrate entsprechend.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Sensoren, Steuergeräte, vernetzte Maschinen: Technische Informatik ist die Disziplin, die Software und Hardware zusammenbringt. An der Wilhelm Büchner Hochschule lernst du beides – von Mathematik, Elektrotechnik und Digital- und Mikrorechentechnik bis zu Embedded and Cyber-physical Systems, Mess- und Regelungstechnik und Künstlicher Intelligenz. Mit 210 ECTS und einer von sechs Vertiefungsrichtungen schärfst du dein Profil, etwa Richtung Automatisierung, Kommunikationstechnik oder Energieinformationsnetze. Berufspraktische Phase, Projektarbeit und Thesis sichern den Praxisbezug. Der B.Eng. qualifiziert für Embedded-Entwicklung, Automatisierung und das industrielle Internet der Dinge – Felder mit anhaltend hohem Fachkräftebedarf.

Inhalte

  • Einführung Softwareentwicklung (Python)
  • Grundlagen der Informatik
  • Grundlagen Nachhaltigkeitstransformation und Digitalisierung
  • Mathematik I und II
  • Agiles Projektmanagement
  • Betriebssysteme und Rechnerarchitektur
  • Software Engineering
  • Naturwissenschaftliche Ingenieurgrundlagen
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Datenbanken
  • Netzwerke
  • Coding II (C/C++)
  • Einführung in die Elektrotechnik
  • IT-Management und -Recht
  • Verteilte Systeme
  • Digital- und Mikrorechentechnik
  • Mess- und Regelungstechnik
  • Einführung und Anwendung der KI
  • Elektronische Schaltungstechnik
  • Kommunikation und Führung
  • IT-Sicherheit-Management
  • Embedded and Cyber-physical Systems
  • Vertiefungsrichtung (1 von 6, je 30 CP): Allgemeine Technische Informatik / Fahrzeugtechnik / Kommunikationstechnik / Energietechnik / Automatisierungstechnik / Künstliche Intelligenz
  • Wahlpflichtmodul Technik
  • Projektarbeit
  • Berufspraktische Phase
  • Bachelorarbeit und Kolloquium

Karriere

Embedded- und Systementwicklung

Die Kernlinie des Studiums führt von Digital- und Mikrorechentechnik über elektronische Schaltungstechnik bis zu den cyber-physischen Systemen – der Kompetenz, mit der Steuergeräte, Sensorik und vernetzte Maschinen entstehen. Fahrzeugelektronik-Hersteller stehen ausdrücklich auf der Arbeitgeberliste der WBH.

Automatisierung und Prozesstechnik

Wer die Vertiefung Automatisierungstechnik wählt, arbeitet sich durch fünf Labor-Module von der Steuerungstechnik über Fabrik- und Prozessautomatisierung 4.0 bis zu Vision Systems und Industrierobotertechnik – das Anforderungsprofil der Automatisierungs- und Prozesstechnik-Hersteller, die die WBH als typische Arbeitgeber nennt.

Netze: Kommunikation und Energie

Zwei Vertiefungen führen in Infrastrukturberufe: Kommunikationstechnik (Funktechnik, Glasfaser, Netzarchitektur) für die Telekommunikationsbranche, Energietechnik (Energiesysteme, Energieinformationsnetze) für die digitalisierte Energiewirtschaft – beides Felder mit langfristig gesichertem Bedarf.

Zugangsvoraussetzungen

allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife (ggf. Sonderanerkennung durch Hessisches Kultusministerium); Meister, staatl. gepr. Techniker, staatl. gepr. Betriebswirte; Berufsausbildung und mehrjährige Berufstätigkeit mit Weiterbildungen (im einzelnen siehe Studienanmeldung)

Sechs Vertiefungen, eine davon: Künstliche Intelligenz

Ab dem vierten Semester fließen 30 der 210 ECTS in eine von sechs Vertiefungsrichtungen. Neben den klassischen Feldern Fahrzeug-, Kommunikations-, Energie- und Automatisierungstechnik steht inzwischen eine vollwertige KI-Vertiefung zur Wahl. Wer sich nicht festlegen will, nimmt die Allgemeine Technische Informatik oder entscheidet schlicht später: Die Wahl muss nicht bei der Anmeldung fallen. Viele Vertiefungsmodule arbeiten mit eigenen (auch virtuellen) Laboren.

Zusätzliche Informationen

Kostenlose Verlängerung der Studienzeit um 21 Monate möglich. Die berufspraktische Phase kann bis zum sechsten Semester absolviert und durch eine einschlägige Berufstätigkeit abgedeckt werden.

Häufige Fragen

Ich will 'was mit Software' machen – bin ich hier richtig?
Nur, wenn dich auch die Hardware darunter reizt: Die ersten Semester ähneln einem Informatikstudium (Python, C/C++, Datenbanken, Netzwerke), danach dreht das Studium klar Richtung Elektrotechnik, Schaltungen und eingebettete Systeme. Für reine Anwendungs- oder Webentwicklung ist der Informatik-B.Sc. der WBH die passendere Wahl – Technische Informatik ist die richtige, wenn dein Code am Ende Maschinen bewegen soll.
Wie viel Elektrotechnik muss ich bewältigen?
Einen substanziellen Anteil: Einführung in die Elektrotechnik, elektronische Schaltungstechnik, Digital- und Mikrorechentechnik sowie Mess- und Regelungstechnik sind Pflicht, dazu Mathematik I und II als Werkzeug. Elektrotechnik-Vorwissen wird aber nicht vorausgesetzt – die Module bauen aufeinander auf.
Was bietet die KI-Vertiefung konkret?
Fünf Module mit 30 ECTS: KI-Anwendungen und Ethik, Big Data und Data-Science-Methoden, Methoden des maschinellen Lernens, Computer Vision und NLP mit Deep Learning sowie Digitale Produktion. Zusammen mit dem Pflichtmodul Einführung und Anwendung der KI entsteht so ein KI-Profil auf ingenieurwissenschaftlichem Fundament – selten unter Fernstudiengängen dieser Art.

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