Maschinenbau (B.Eng.)
Prüfung zum Bachelor of Engineering im Studiengang Maschinenbau
- Abschluss
- Bachelor of Engineering (B.Eng.)
- Art
- Hochschul-Bachelor
- Studienform
- Fernstudium
- Credit-Points
- 210 ECTS
- Regelstudienzeit
- 42 Monate
- Lernaufwand/Woche
- ca. 20 Std.
- Selbstlernen gesamt
- 3612 Std. (4816 UE)
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 19.761 €
- Ratenzahlung
- 84 × 235 €
Drei Preismodelle mit gleicher Gesamtgebühr: Die genannte Rate gilt für die längste Zahldauer (84 Monate = doppelte Regelstudienzeit); bei kürzerer Zahldauer steigt die Monatsrate entsprechend.
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Maschinenbau ist die Leitdisziplin der deutschen Industrie – und dieser WBH-Bachelor bildet dafür in voller Breite aus: von Technischer Mechanik, Thermodynamik und Fluidmechanik über Werkstofftechnik und Konstruktionslehre bis zu Fertigungs-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Mit einer von zwölf Vertiefungsrichtungen – etwa Entwicklung und Konstruktion, Produktionstechnik oder Schienenfahrzeugtechnik – richtest du dein Profil gezielt aus; berufspraktische Phase und Projektarbeit holen die Praxis ins Studium. Danach stehen Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Vertrieb offen – Felder mit konstant hohem Ingenieurbedarf.
Inhalte
- Einführung Ingenieurpraxis
- Mathematik I–III
- Naturwissenschaftliche Grundlagen I und II
- Grundlagen der Informatik
- Betriebswirtschaftslehre
- Einführung in die Elektrotechnik
- Interkulturelle Kommunikation
- Wissenschaftliches Arbeiten mit KI
- Werkstofftechnik
- Technische Mechanik I und II
- Fluidmechanik
- Technische Thermodynamik
- Messtechnik
- Konstruktionslehre
- Regelungstechnik
- Steuerungstechnik mit Labor
- Fertigungstechnik mit Labor
- Maschinenelemente I und II
- Computer Aided Engineering
- Berufspraktische Phase
- Projektarbeit
- Vertiefungsrichtung (1 von 12): u. a. Entwicklung und Konstruktion, Produktionstechnik, Schienenfahrzeugtechnik, Digitale Produktion, Industriedesign
- Bachelorarbeit und Kolloquium
Karriere
Entwicklung und Konstruktion
Konstruktionslehre, Maschinenelemente und CAD-gestütztes Arbeiten münden in die klassische Königsdisziplin: Bauteile und Baugruppen entwerfen, berechnen und zur Serienreife bringen. Die Vertiefung Entwicklung und Konstruktion schärft genau dieses Profil für Maschinen- und Anlagenbauer.
Produktion und digitale Fertigung
Fertigungs-, Steuerungs- und Regelungstechnik plus die Vertiefungen Produktionstechnik und Digitale Produktion zielen auf die Fabrikseite: Fertigungsprozesse planen, automatisieren und verantworten – dort, wo Industrie 4.0 vom Schlagwort zum Tagesgeschäft wird.
Bahn, Energie und Spezialbranchen
Ungewöhnlich im Fernstudium: Vertiefungen wie Schienenfahrzeugtechnik, Leit- und Sicherungstechnik oder Kraft- und Arbeitsmaschinen führen in Branchen mit chronischem Ingenieurmangel – die Bahnindustrie etwa sucht seit Jahren Maschinenbauer:innen mit genau diesem Zuschnitt.
Zugangsvoraussetzungen
allg. Hochschulreife oder Fachhochschulreife (ggf. Sonderanerkennung durch Hessisches Kultusministerium); Meister, staatl. gepr. Techniker, staatl. gepr. Betriebswirte; Berufsausbildung und mehrjährige Berufstätigkeit mit Weiterbildungen (im Einzelnen siehe Studienanmeldung)
Zwölf Vertiefungen – auch quer zur Technik
Neben den technischen Klassikern (Allgemeiner Maschinenbau, Entwicklung und Konstruktion, Produktionstechnik, Kraft- und Arbeitsmaschinen, Schienenfahrzeug-, Leit- und Sicherungstechnik, Digitale Produktion) stehen Querschnitts-Vertiefungen zur Wahl: Produktmanagement, Patent- und Vertriebsingenieurwesen sowie Industriedesign und Nachhaltiges Design. Die Festlegung kann auch erst im laufenden Studium erfolgen – das gemeinsame Grundstudium trägt jede dieser Richtungen.
Verwandte Studiengänge
Zusätzliche Informationen
Kostenlose Verlängerung der Studienzeit um 21 Monate möglich. Näheres hierzu ist beim Institut zu erfragen.
Häufige Fragen
- Wie schwer sind die Mathematik- und Mechanik-Anteile wirklich?
- Sie sind das Rückgrat des Studiums – drei Mathematikmodule und Technische Mechanik verlangen kontinuierliches Rechnen statt Auswendiglernen. Die WBH bietet dafür einen Vorkurs Mathematik an; wer aus Techniker- oder Meisterpraxis kommt, unterschätzt erfahrungsgemäß eher den Zeitbedarf als den Schwierigkeitsgrad.
- Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau?
- Dieser B.Eng. bleibt technisch in der Tiefe – die volle Mechanik-, Konstruktions- und Fertigungsausbildung. Der WIng-Maschinenbau der WBH tauscht einen Teil davon gegen BWL und Management. Wer konstruieren und entwickeln will, wählt diesen Studiengang; wer früh Richtung Projektleitung und Wirtschaft schielt, den WIng.
- Lohnt sich der Abschluss angesichts der Industrie-Konjunktur?
- Über Konjunkturzyklen hinweg bleibt der Ingenieurbedarf strukturell hoch – vor allem in Bahn, Energie, Automatisierung und im Service-Geschäft des Maschinenbaus. Der Studiengang streut mit seinen zwölf Vertiefungen bewusst über mehrere dieser Felder, statt an einer einzigen Branche zu hängen.
Ähnliche Studiengänge
- Engineering (B.Eng.)IU
- Mechatronik (B.Eng.)IU
- Staatlich geprüfte/r Techniker/in (Bachelor Professional in Technik) der Fachrichtung Maschinentechnik - Schwerpunkt KonstruktionstechnikSGD
- Staatlich geprüfte/r Techniker/in (Bachelor Professional in Technik) der Fachrichtung MechatronikSGD
- Mechatronik (B.Eng.)WBH
