Engineering (B.Eng.)
Prüfung zum Bachelor of Engineering im Studiengang Engineering
- Abschluss
- Bachelor of Engineering (B.Eng.)
- Art
- Hochschul-Bachelor
- Studienform
- Fernstudium
- Credit-Points
- 180 ECTS
- Sprache
- Deutsch, Englisch
- Studiendauer
- Vollzeit 36 · Teilzeit I 48 · Teilzeit II 72 Monate
- Studienablauf
- flexibel – kein fester Semestertakt
Kosten & Gebühren
- Gesamtkosten
- 16.512 €
- Ratenzahlung
- 48 × 344 €
- davon Prüfungsgebühr
- 699 €
- Ratenzahlung über 36 Monate (Vollzeit)
- 14.364 € (36 × 399 €)
- Ratenzahlung über 72 Monate (Teilzeit II)
- 18.648 € (72 × 259 €)
Die einmalige Graduierungsgebühr ist im Gesamtpreis enthalten und fällt am Studienende an.
Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.
Überblick
Nicht jede:r weiß von Anfang an, ob es Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik werden soll – dieser Bachelor lässt dir die Entscheidung offen. Engineering bildet dich bewusst breit und disziplinübergreifend aus und lässt dich erst später schwerpunktmäßig festlegen. Du lernst die gemeinsame Basis aller Ingenieurdisziplinen – von der Mechanik bis zur Elektrotechnik – und ergänzt sie um einen datengetriebenen Strang bis hin zur Smart Factory; drei Wahlpflichtbereiche vertiefen gezielt.
Inhalte
- Engineering: Branches, Methods, Applications, Trends
- Mathematik: Lineare Algebra und Analysis
- Grundlagen der Physik
- Grundlagen der Chemie
- Einführung in die Informatik
- Einführung in das Internet of Things
- Mechanik – Statik
- Werkstoffkunde für Ingenieur:innen
- Produktionstechnik
- Produktentwicklung in der Industrie 4.0
- Signale und Systeme
- Regelungstechnik
- Sensortechnik
- Grundlagen der Systemsimulation und Simulation von Systemen
- Elektrotechnik
- Einführung in die Programmierung mit Python
- Statistik
- Data Analytics und Big Data
- Grundlagen des Data-Driven Engineering
- Smart Factory
- Projekt: Design Thinking
- Einführung in Datenschutz und IT-Sicherheit
- Wahlpflichtbereich A: u. a. Elektromagnetik und Elektronik, Operating Systems, Robot Kinematics and Dynamics, Supply Chain Management
- Wahlpflichtbereich B: u. a. Machine Learning, Mechatronische Systeme und Programmierung mit C/C++, Pentesting und DevSecOps, Simulation und Steuerung von Robotern
- Wahlpflichtbereich C: u. a. Embedded Systems, Mikrocontroller, Elektromobilität, Erneuerbare Energien, Smart Services
- Bachelorarbeit und Kolloquium
Karriere
Ingenieur:in (disziplinübergreifend)
Du arbeitest an der Schnittstelle mehrerer Ingenieurfelder – von Konstruktion und Produktion bis Systemtechnik. Die breite Grundlage aus Mechanik, Werkstoffkunde, Produktionstechnik und Elektrotechnik macht dich flexibel einsetzbar.
Industrie-4.0- & Data-Driven-Engineering-Spezialist:in
Du bringst Digitalisierung in Produktion und Produktentwicklung. Internet of Things, Data Analytics und Big Data, Grundlagen des Data-Driven Engineering und Smart Factory bilden dafür den Kern.
Robotik-, Mechatronik- oder Energietechnik-Ingenieur:in
Über die drei Wahlpflichtbereiche spezialisierst du dich – etwa auf Robotik und Simulation, mechatronische Systeme mit C/C++, Embedded Systems oder Elektromobilität und erneuerbare Energien.
Zugangsvoraussetzungen
Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife – oder als beruflich Qualifizierte:r ohne Abitur der Zugang über eine abgeschlossene Berufsausbildung mit einschlägiger Berufserfahrung bzw. eine Aufstiegsfortbildung (z. B. Meister:in, Techniker:in). Wird die englische Variante gewählt, sind Englischkenntnisse nachzuweisen. Näheres regelt die Einschreibungs- und Anerkennungsordnung der Hochschule.
Breite Grundlage, späte Spezialisierung
Statt dich früh auf eine Disziplin festzulegen, vermittelt Engineering zunächst die gemeinsame Basis aller Ingenieurwissenschaften – Mathematik und Physik, Mechanik, Werkstoffkunde, Produktions- und Regelungstechnik, Elektrotechnik. Erst die drei Wahlpflichtbereiche legen die Richtung fest: Robotik und Mechatronik, Embedded Systems und Mikrocontroller, Elektromobilität und erneuerbare Energien oder datennahe Felder.
Der datengetriebene Ingenieur:innen-Zuschnitt
Was diesen Bachelor von einem klassischen Ingenieurstudium abhebt, ist der durchgehende Digitalstrang: Internet of Things, Programmieren mit Python, Data Analytics und Big Data, Grundlagen des Data-Driven Engineering sowie Smart Factory. Damit bist du auf eine Industrie vorbereitet, in der Konstruktion, Produktion und Betrieb zunehmend von Daten und Vernetzung bestimmt werden – ein Profil, das reine Fachdisziplinen so nicht mitbringen.
Häufige Fragen
- Engineering (breit) oder ein spezialisiertes Ingenieurstudium wie Elektrotechnik?
- Engineering ist bewusst disziplinübergreifend und lässt dich erst über die Wahlpflichtbereiche schwerpunktmäßig festlegen – ideal, wenn du dich technisch breit halten oder deine Richtung erst finden willst. Ein Studiengang wie Elektrotechnik geht dagegen von Beginn an in eine Fachtiefe. Suchst du Spezialisierung ab dem ersten Semester, ist ein Fachstudiengang die bessere Wahl.
- Wird das Studium auf Deutsch oder Englisch angeboten?
- Beides: Du kannst Engineering an der IU auf Deutsch oder komplett auf Englisch studieren. Die englische Variante macht den Abschluss zusätzlich für ein internationales Ingenieurumfeld anschlussfähig.
- Wie läuft der praktische Teil im Fernstudium ab?
- Praktische Kompetenz entsteht in Projekten – etwa Systemsimulation, Design Thinking oder Wahlpflicht-Projekten zu Robotik und Mechatronik –, die du mit Simulations- und Programmierwerkzeugen eigenständig bearbeitest. Ein Labor vor Ort brauchst du dafür nicht.
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