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Game Development (B.Sc.)

Prüfung zum Bachelor of Science im Studiengang Game Development

Abschluss
Bachelor of Science (B.Sc.)
Art
Hochschul-Bachelor
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
180 ECTS
Regelstudienzeit
36 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 20 Std.
Selbstlernen gesamt
3096 Std. (4128 UE)
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
16.883 €
Ratenzahlung
72 × 234 €

Drei Preismodelle mit gleicher Gesamtgebühr: Die genannte Rate gilt für die längste Zahldauer (72 Monate = doppelte Regelstudienzeit); bei kürzerer Zahldauer steigt die Monatsrate entsprechend.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Die Games-Branche zählt zu den wachstumsstärksten Märkten – und sie braucht Entwickler:innen, die Spiele technisch zum Laufen bringen. Der Bachelor Game Development der Wilhelm Büchner Hochschule legt ein vollwertiges Informatikfundament – objektorientierte Programmierung, Software Engineering, Betriebssysteme, Computergrafik – und vertieft es in Spiele-Theorie, Spiele-Programmierung und Spiele-Technik. Wahlpflichtmodule von KI über Datenbanksysteme bis Online-Marketing sowie eine berufspraktische Phase runden das Profil ab. Ob als Gameplay- oder Engine-Entwickler:in: Der breite IT-Kern öffnet dir zugleich Türen in die gesamte Softwareentwicklung.

Inhalte

  • Grundlagen der Informatik
  • Grundlagen der objektorientierten Programmierung
  • Mathematische Grundlagen für Informatiker
  • Medienwirtschaft, -management und -recht
  • Einführungsprojekt für Informatiker
  • Betriebssysteme
  • Software Engineering
  • Gestaltung und Kreativität
  • Angewandte Mathematik für Informatiker
  • Weiterführende Programmierung
  • Spiele – Theorie und Konzepte
  • Spiele – Programmierung (Teil 1 und 2)
  • Medientechnische Grundlagen
  • Projektmanagement und wissenschaftliches Arbeiten
  • Multimediale Anwendungen
  • Gestaltung interaktiver Systeme
  • Computergrafik
  • Verteilte Informationsverarbeitung
  • Spiele – Technik
  • Spiele – Gestaltung
  • Spiele – Praxis
  • Wahlpflichtbereich I (2 von 8): u. a. Datenbanksysteme, Einführung und Anwendung der KI, Informationstechnologie, Online-Marketing, Social Media
  • Wahlpflichtbereich II (1 von 3): Business English, Interkulturelle Kompetenz, Spanisch
  • Projektarbeit
  • Berufspraktische Phase (BPP)
  • Bachelorarbeit und Kolloquium

Karriere

Gameplay- und Engine-Programmierung

Die zweiteilige Spiele-Programmierung, Computergrafik und Spiele-Technik führen ins Herz der Branche: Code, der Spielmechaniken, Physik und Grafik zum Laufen bringt. Entwicklerstudios vom Start-up bis zum Konzern stellen dafür klassisch über Arbeitsproben ein – die Spiele-Praxis- und Projektmodule liefern sie.

Softwareentwicklung jenseits der Games-Branche

Das volle Informatikfundament – objektorientierte Programmierung, Software Engineering, Betriebssysteme, verteilte Informationsverarbeitung – ist der Sicherheitsanker dieses Studiengangs: Wer der Spielebranche irgendwann den Rücken kehrt, wechselt ohne Umschulung in die allgemeine Softwareentwicklung.

Interaktive Medien und Echtzeit-Anwendungen

Multimediale Anwendungen, Gestaltung interaktiver Systeme und Medientechnik öffnen das Feld zwischen den Welten: Konfiguratoren, Simulationen, Visualisierungen und XR-Anwendungen – Industrien außerhalb des Gamings zahlen für Echtzeit-3D-Kompetenz inzwischen oft besser als die Spielebranche selbst.

Zugangsvoraussetzungen

Abitur oder fachgebundene Hochschulreife für Deutschland oder allgemeine/fachgebundene Fachhochschulreife für Deutschland oder anerkannte Fachhochschulzugangsberechtigung - Multimedia PC mit Internet-Zugang

Erst Informatik, dann Games – die belastbare Reihenfolge

Der Studienplan ist ehrlich aufgebaut: Die ersten Semester sind ein reguläres Informatikstudium mit Mathematik, Programmierung und Software Engineering; die Spiele-Module (Theorie, Programmierung, Technik, Gestaltung, Praxis) setzen darauf auf. Das kostet am Anfang Geduld, zahlt sich aber doppelt aus – im Studio, weil professionelle Spieleentwicklung Software-Engineering-Disziplin verlangt, und am Arbeitsmarkt, weil der B.Sc. als vollwertiger Informatikabschluss gelesen wird. Wahlpflichtmodule von KI bis Online-Marketing und ein Sprachmodul (Business English, Spanisch oder Interkulturelle Kompetenz) runden das Profil ab.

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Zusätzliche Informationen

Kostenlose Verlängerung der Studienzeit um 18 Monate möglich. Die Module des Lehrgangs können auch einzeln belegt werden. Näheres hierzu ist beim Institut zu erfragen.

Häufige Fragen

Mit welchen Engines und Sprachen arbeite ich im Studium?
Die Module setzen auf objektorientierte Programmierung und weiterführende Programmierung als Sprachfundament und behandeln Spiele-Programmierung in zwei Stufen bis zur Spiele-Praxis. Die konkreten Werkzeuge orientieren sich am Branchenstandard; entscheidend ist, dass du Grafik-, Physik- und Gameplay-Konzepte so verstehst, dass ein Engine-Wechsel kein Neuanfang ist.
Ist der Abschluss auch außerhalb der Spielebranche etwas wert?
Ja – und das ist die eigentliche Stärke: Der B.Sc. ist ein vollständiges Informatikstudium mit Games-Vertiefung, kein reines Branchenzertifikat. Bewerbungen in der allgemeinen Softwareentwicklung, bei Simulations- und Visualisierungsfirmen oder im E-Learning funktionieren mit diesem Profil ohne Erklärungsnot.
Eignet sich der Studiengang für den Quereinstieg?
Ausdrücklich ja – er setzt keine Programmier- oder Branchenerfahrung voraus, sondern baut beides von den Grundlagen auf. Realistisch solltest du die Mathematik- und Informatikanteile der ersten Semester ernst nehmen: Sie sind das Nadelöhr, durch das jeder Quereinstieg muss, und zugleich das, was dich später von autodidaktischen Mitbewerbern unterscheidet.

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