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Psychologische*r Berater*in / Personal Coach (Laudius)

Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten für eine Tätigkeit in der psychologischen Beratung und im Personal Coaching

Abschluss
Institutsinternes Laudius-Zeugnis (Psychologische*r Berater*in - Personal Coach); das Laudius-Zertifikat setzt zusätzlich das Präsenzseminar mit praktischer Prüfung voraus
Art
institutsinterne Prüfung
Studienform
Fernstudium
Regelstudienzeit
13 Monate
Lernaufwand/Woche
ca. 10 Std.
Selbstlernen gesamt
559 Std.
Präsenz
Optionales dreitägiges Präsenzseminar mit praktischer Abschlussprüfung
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
1.937 €
Ratenzahlung
13 × 149 €
Nur digitale Lernunterlagen
1.807 € (13 × 139 €)

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Manchmal braucht ein Mensch keine Diagnose, sondern jemanden, der zuhört, Ordnung in die Gedanken bringt und neue Wege aufzeigt. Genau das leistet psychologische Beratung. Der Laudius-Fernkurs Psychologische*r Berater*in / Personal Coach bildet dich fundiert für diese Aufgabe aus. In 27 Lernheften baust du auf: psychologisches Grundwissen, die klare Abgrenzung der Beratung, die Praxis von Beratung und Coaching, ihre Arbeitsfelder, dazu Kommunikation, Gesprächsführung sowie die Methoden und Verfahren. Vier Online-Seminare und ein optionales dreitägiges Präsenzseminar mit praktischer Prüfung machen aus dem Wissen echtes Können. Der Kurs ist anspruchsvoll: Vorausgesetzt werden ein Mindestalter von 23 Jahren, mittlere Reife und drei Jahre Berufserfahrung sowie die Bereitschaft zu Selbstreflexion und Supervision. Er richtet sich an Menschen, die Beratung ernsthaft zum Beruf oder zweiten Standbein machen wollen.

Inhalte

  • Psychologisches Grundwissen
  • Eingrenzung, Abgrenzung und Merkmale der psychologischen Beratung
  • Psychologische Beratung und Coaching in der Praxis
  • Arbeitsfelder und Themen der psychologischen Beratung
  • Kommunikationsformen, -stile und -typen, Gesprächsführung
  • Methoden und Verfahren der psychologischen Beratung
  • Psychoedukation, Qualitätssicherung und Rahmenbedingungen

Karriere

Selbstständige Beratung und Coaching

Du begleitest Menschen bei Lebens- und Sinnfragen, Entscheidungen und Krisen – freiberuflich, in eigener Praxis oder als zweites Standbein.

Beratungskompetenz im sozialen und pädagogischen Beruf

Für Menschen aus Pflege, Pädagogik, Seelsorge oder Personalarbeit vertieft die Ausbildung die eigene Beratungsarbeit spürbar.

In Beratungsstellen und Unternehmen

Beratungsangebote, Coachingprogramme und betriebliche Unterstützungsdienste suchen Fachkräfte mit fundierter Gesprächs- und Beratungskompetenz.

Zugangsvoraussetzungen

Mindestalter 23 Jahre, mittlerer Schulabschluss und mindestens drei Jahre Berufserfahrung; Bereitschaft zu Hospitation, Selbstreflexion und Supervision. Technische Voraussetzung: PC mit Internetzugang, Mikrofon und Lautsprecher

Beraten ja, Psychotherapie nein

Der wichtigste Unterschied vorweg: Psychologische Beratung begleitet grundsätzlich gesunde Menschen bei Lebensthemen, Entscheidungen und Belastungen – sie ist keine Psychotherapie. Die Behandlung psychischer Erkrankungen ist Heilkunde und approbierten Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen oder Heilpraktiker:innen für Psychotherapie vorbehalten. Auch die Titel Berater:in und Coach sind nicht geschützt; tragend ist die Qualität deiner Ausbildung und Praxis. Genau hier ist dieser Kurs stark – mit Supervision, Selbstreflexion und praktischer Prüfung –, und genau deshalb gehört zur Seriosität, bei Anzeichen einer Erkrankung an Therapie oder Ärzt:innen weiterzuverweisen.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich die Beratung von einer Psychotherapie?
Beratung arbeitet mit gesunden Menschen an konkreten Lebensthemen, Zielen und Belastungen. Psychotherapie behandelt psychische Erkrankungen und ist an eine Approbation oder Heilerlaubnis gebunden. Erkennst du Anzeichen einer Erkrankung, verweist du weiter – das ist Teil professioneller Beratung.
Warum die drei Jahre Berufserfahrung?
Beratung lebt von Lebens- und Berufserfahrung: Wer Menschen begleitet, sollte selbst im Arbeitsleben gestanden haben. Die Voraussetzung sorgt dafür, dass du das Gelernte in einen realen Kontext einordnen kannst – das macht die Beratung glaubwürdiger und sicherer.

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