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Kommunikationspsychologie (B.Sc.)

Prüfung zum Bachelor of Science im Studiengang Kommunikationspsychologie

Abschluss
Bachelor of Science (B.Sc.)
Art
Hochschul-Bachelor
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
180 ECTS
Sprache
Deutsch
Studiendauer
Vollzeit 36 · Teilzeit I 48 · Teilzeit II 72 Monate
Studienablauf
flexibel – kein fester Semestertakt
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
16.512 €
Ratenzahlung
48 × 344 €
davon Prüfungsgebühr
699 €
Ratenzahlung über 36 Monate (Vollzeit)
14.364 € (36 × 399 €)
Ratenzahlung über 72 Monate (Teilzeit II)
18.648 € (72 × 259 €)

Die Graduierungsgebühr wird mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung (Kolloquium) fällig.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Dieselbe Botschaft – einmal überzeugt sie, einmal prallt sie ab. Woran das liegt, ist keine Frage des Bauchgefühls, sondern der Psychologie. Der Bachelor Kommunikationspsychologie verbindet psychologisches Grundlagenwissen mit der Wissenschaft vom Verstehen und Überzeugen: Wahrnehmung, Emotion und Sozialpsychologie treffen auf Gesprächsführung, Verhandlung, Moderation und Storytelling. Besonders ist der methodische Kern: Statistik, Forschungsmethodik und Datenanalyse machen aus dem B.Sc. ein empirisches, kein bloß rhetorisches Studium – du lernst, Kommunikationswirkung zu messen, nicht nur zu behaupten. Über drei Wahlpflichtbereiche vertiefst du dich Richtung PR, Medienpsychologie, Konfliktmanagement oder Leadership.

Inhalte

  • Einführung in die Psychologie
  • Allgemeine Psychologie: Lernen, Emotion, Motivation und Aufmerksamkeit
  • Allgemeine Psychologie: Wahrnehmung, Gedächtnis, Sprache, Denken und Problemlösen
  • Sozialpsychologie
  • Kommunikationspsychologie
  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten für Psychologie und Gesundheit
  • Einführung in die sozialwissenschaftliche Statistik
  • Statistik: Hypothesentestung
  • Forschungsmethodik und Datenanalyse
  • Interaktion und Kommunikation in Organisationen
  • Grundlagen von Beratung
  • Psychologie der Überzeugung
  • Positive Psychologie
  • Moderation von Gruppen
  • Gesprächsführung und Verhandlungstechniken
  • Storytelling
  • Projekt: Kommunikationsmodelle und Praxis der Kommunikation
  • Projekt: Organisationsinternes Kommunikationsmanagement
  • Projekt: Public Speaking
  • Projekt: Quantitative Forschungsanwendung
  • Projekt: Kommunikation zur praktischen Problemlösung
  • Projekt: Lebenslanges Lernen und Bildungsmanagement
  • Seminar: Gesellschaft und Digitale Medien
  • Wahlpflichtbereich A: u. a. Kommunikation und PR, E-Learning, Projekt: Konfliktmanagement und Mediation
  • Wahlpflichtbereich B: u. a. Public Affairs and Lobbying, Human Computer Interaction, Positive Leadership
  • Wahlpflichtbereich C: u. a. Medienpsychologie, Medienwirkungsforschung, Artificial Intelligence, Interkulturelle Psychologie, Social Media Marketing, Fremdsprache
  • Bachelorarbeit mit Kolloquium

Karriere

Öffentlichkeitsarbeit und PR

In der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit steuerst du die Kommunikation zwischen Organisation und Publikum: Du entwickelst zielgruppengerechte Botschaften und übersetzt sie in Kampagnen – gestützt auf fundiertes Wissen über Wirkung und Überzeugung.

Interne Kommunikation und Organisationsentwicklung

Als Moderator:in und Gestalter:in interner Kommunikation bringst du Perspektiven zusammen, begleitest Veränderungsprozesse und stärkst die Zusammenarbeit – an der Schnittstelle von Kommunikation, Personal- und Organisationsentwicklung.

Bildungsmanagement und E-Learning

Mit dem Wissen über Lernen, Kommunikation und digitale Medien konzipierst und steuerst du Bildungs- und E-Learning-Angebote – interdisziplinär, von der didaktischen Idee bis zur Umsetzung.

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder ein beruflicher Zugang (abgeschlossene Aufstiegsfortbildung oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung plus mindestens drei Jahre Berufserfahrung). Ein Numerus Clausus besteht nicht.

Kein Weg zur Psychotherapie – und warum das hier auch nicht das Ziel ist

Kommunikationspsychologie ist ein anwendungsorientierter, spezialisierter Psychologie-Bachelor. Er führt ausdrücklich nicht zur Approbation als Psychotherapeut:in: Dafür braucht es das polyvalente Psychologiestudium (B.Sc. plus approbationskonformer Master), das klinisch-diagnostisch ausgerichtet ist. Wer therapeutisch arbeiten möchte, ist bei einem polyvalenten Psychologiestudium richtig. Dieser Studiengang zielt stattdessen auf die Felder, in denen Kommunikation den Ausschlag gibt – Unternehmen, Agenturen, Bildungs- und Beratungskontexte. Deshalb ergänzt er die psychologischen Grundlagen um Kommunikations-, Moderations- und Beratungskompetenz statt um klinische Diagnostik und Behandlung.

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Häufige Fragen

Kann ich nach dem Bachelor einen Master in Psychologie anschließen?
Ein konsekutiver Master im Bereich Wirtschafts-, Medien- oder Kommunikationspsychologie ist gut anschlussfähig, weil der B.Sc. die nötigen methodischen und statistischen Grundlagen vermittelt. Für einen klinisch ausgerichteten, approbationsrelevanten Master fehlen die entsprechenden Pflichtinhalte – das ist nicht der Zweck dieses Studiengangs.
Worin unterscheidet er sich von Wirtschaftspsychologie?
Wirtschaftspsychologie legt den Schwerpunkt auf Markt, Konsument:innen und betriebliche Prozesse. Kommunikationspsychologie fokussiert das Kommunizieren selbst – Überzeugung, Gesprächsführung, Moderation, Medien – und ist damit stärker auf PR, interne Kommunikation und Beratung zugeschnitten.
Ist das mehr Kommunikationstraining oder echtes Psychologiestudium?
Es ist ein B.Sc. mit wissenschaftlichem Kern: Allgemeine und Sozialpsychologie, Statistik und Forschungsmethodik bilden das Fundament. Die Kommunikationsmodule bauen darauf auf – du lernst nicht nur Techniken, sondern verstehst und untersuchst, warum sie wirken.

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