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Hotelmanagement (B.A.)

Prüfung zum Bachelor of Arts im Studiengang Hotelmanagement

Abschluss
Bachelor of Arts (B.A.)
Art
Hochschul-Bachelor
Studienform
Fernstudium
Credit-Points
180 ECTS
Sprache
Deutsch, Englisch
Studiendauer
Vollzeit 36 · Teilzeit I 48 · Teilzeit II 72 Monate
Studienablauf
flexibel – kein fester Semestertakt
Kosten & Gebühren
Gesamtkosten
16.512 €
Ratenzahlung
48 × 344 €
davon Prüfungsgebühr
699 €
Ratenzahlung über 36 Monate (Vollzeit)
14.364 € (36 × 399 €)
Ratenzahlung über 72 Monate (Teilzeit II)
18.648 € (72 × 259 €)

Die Graduierungsgebühr wird mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung (Kolloquium) fällig.

Angaben ohne Gewähr. Preise und Konditionen können sich ändern – bitte prüfe die aktuellen Studiengebühren auf der Kursseite des Anbieters.

Überblick

Ein Hotel verkauft ein Versprechen auf einen guten Aufenthalt – und muss dieses Versprechen jede Nacht aufs Neue wirtschaftlich einlösen. Genau diese Doppelnatur, Gastgeberrolle und knallharte Betriebswirtschaft, macht Hotelmanagement zu einem eigenen Fach. Der Bachelor der IU verbindet das kaufmännische Fundament mit den operativen Stellhebeln der Branche und macht dich zur Führungskraft, die beide Seiten beherrscht. Nach den BWL-Grundlagen geht es in die Praxis des Hauses: Food and Beverage, Rooms Division, Revenue Management, Vertrieb und Destinationsmanagement, dazu ein Planspiel, in dem du einen Betrieb über mehrere Runden steuerst. Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit, Krisenmanagement und Digital Skills bereiten auf eine Branche vor, die sich schnell verändert; eine Fremdsprache und interkulturelle Kompetenzen tragen dem internationalen Charakter Rechnung. Über drei Wahlpflichtfächer setzt du eigene Akzente – etwa Richtung Eventmanagement oder Leadership. Das Studium kannst du auf Deutsch (Hotelmanagement) oder Englisch (Hospitality Management) belegen, je nachdem, ob du eher im deutschsprachigen Raum oder international durchstarten willst. Mit dem akkreditierten B.A. steuerst du Hotels, Restaurants und Hospitality-Betriebe auf dem Weg in Leitungspositionen.

Inhalte

  • Betriebswirtschaftslehre I und II
  • Management und Kommunikation
  • Grundlagen des Hotelmanagements
  • Food and Beverage Management
  • Kollaboratives Arbeiten
  • Digital Skills
  • Marketing I und II
  • Ökonomie und Markt
  • Destinationsmanagement
  • Buchführung und Bilanzierung
  • Recht I und II
  • Fremdsprache (Englisch, Spanisch, Französisch oder Italienisch)
  • Strategisches Hotelmanagement
  • Planspiel: Tourismus, Hospitality und Event
  • Investition und Finanzierung
  • Interkulturelle und ethische Handlungskompetenzen
  • Rooms Division Management
  • Nachhaltigkeitsmanagement in Tourismus, Hospitality und Event
  • Planung und Entwicklung von Hotelbetrieben
  • Vertrieb in Hotel und Tourismus
  • Personal und Unternehmensführung
  • Revenue Management
  • Krisenmanagement in Tourismus, Hospitality und Event
  • Aktuelle Themen in Tourismus, Hospitality und Event
  • Spezialisierung: je ein Modul aus den Wahlpflichtfächern A, B und C (u. a. Eventmanagement, Advanced Leadership, Business Intelligence in Marketing, Immobilienmanagement)
  • Bachelorarbeit und Kolloquium

Karriere

Hoteloperations und Direktion

Vom Rooms Division Management über die Abteilungsleitung bis zur Hoteldirektion: Du verantwortest den reibungslosen, gästeorientierten und profitablen Betrieb eines Hauses. Grundlagen des Hotelmanagements, Rooms Division und strategisches Hotelmanagement bauen diese Laufbahn Schritt für Schritt auf.

Revenue Management und Vertrieb

Preise, Auslastung und Kanäle steuern, damit jedes Zimmer den bestmöglichen Ertrag bringt – das ist die datengetriebene Seite der Hotellerie. Revenue Management und Vertrieb in Hotel und Tourismus qualifizieren für diese heute zentrale, analytische Funktion in Häusern und Hotelketten.

Food-and-Beverage- und Eventgeschäft

Restaurants, Bankett und Veranstaltungen sind eigene Ertragswelten. Food and Beverage Management und – über die Wahlpflicht – Eventmanagement bereiten auf Leitungsrollen in der Gastronomie und im MICE-/Eventbereich von Hotels vor.

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife; ohne Abitur über eine abgeschlossene Aufstiegsfortbildung (z. B. Fachwirt:in oder Meister:in) oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung. Für Bewerber:innen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ist ein Nachweis der Deutschkenntnisse erforderlich.

Warum Revenue Management das Herz moderner Hotellerie ist

Ein Hotelzimmer ist ein extrem verderbliches Produkt: Was heute Nacht leer bleibt, lässt sich nie mehr verkaufen. Deshalb dreht sich modernes Hotelmanagement um die Frage, wie man mit dynamischen Preisen, Kanalsteuerung und Nachfrageprognosen die Auslastung und den Ertrag pro verfügbarem Zimmer optimiert – das Revenue Management. Der Studiengang widmet dem ein eigenes Modul und verzahnt es mit Vertrieb, Marketing und Controlling. Das ist auch der Grund, warum Hotelmanagement mehr ist als allgemeine BWL: Die operativen Ertragszentren – Rooms Division, Food and Beverage, Events – folgen jeweils einer eigenen Logik, und erst ihr Zusammenspiel entscheidet über die Rentabilität eines Hauses. Genau dieses Zusammenspiel übst du im Planspiel Tourismus, Hospitality und Event praktisch ein.

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Häufige Fragen

Brauche ich Hotelerfahrung oder ein Praktikum, um einzusteigen?
Nein, Vorerfahrung ist keine Zulassungsvoraussetzung – Quereinstieg ist ausdrücklich möglich. Praxisnähe entsteht im Studium selbst, vor allem im Planspiel, in dem du einen Betrieb über mehrere Perioden steuerst. Wer bereits in der Hotellerie arbeitet, kann das Gelernte natürlich direkt anwenden.
Hotelmanagement, Tourismusmanagement oder allgemeine BWL – was passt zu mir?
Allgemeine BWL ist breit und branchenneutral. Tourismusmanagement blickt auf Reise, Destination und Anbieter insgesamt. Hotelmanagement fokussiert den Betrieb des Hauses – Zimmer, Gastronomie, Auslastung, Ertrag. Wer konkret Hotels und Hospitality-Betriebe führen will, ist hier am genauesten aufgehoben.
Auf Deutsch oder Englisch studieren – was ist der Unterschied?
Inhalt und Abschluss sind identisch – es ist derselbe Studiengang am selben Hub, nur in zwei Sprachfassungen: auf Deutsch als Hotelmanagement, auf Englisch als Hospitality Management. Die Wahl richtet sich nach deinem Zielmarkt: Englisch öffnet die internationale Hotellerie, Deutsch passt für eine Laufbahn im deutschsprachigen Raum. Für die englische Variante weist du Englisch-, für die deutsche Deutschkenntnisse nach.
Kann ich mich in Richtung Eventmanagement spezialisieren?
Ja. Über die Wahlpflichtfächer lassen sich Module wie Eventmanagement, Leisure Events oder Meeting Events wählen – ideal, wenn du ins Bankett-, MICE- oder Veranstaltungsgeschäft willst. Wer den Schwerpunkt ganz auf Events legen möchte, findet im eigenständigen Studiengang Eventmanagement die konsequentere Alternative.

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