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Sprachen lernen: Online-Kurse von Englisch bis Japanisch

Business-Englisch fürs nächste Meeting, Spanisch für den Umzug, Japanisch aus Faszination oder Deutsch als Fremdsprache für Beruf und Prüfung: Sprachkurse zum Selbstlernen – im eigenen Tempo, mit Muttersprachlern als Trainer.

Themen im Überblick

Lieber betreut lernen – mit Prüfung und Zeugnis?

Wer mehr will als einzelne Kurse, macht daraus eine formale Qualifikation: staatlich zugelassene Fernkurse und Fernstudiengänge zu Sprachen – berufsbegleitend, mit persönlicher Betreuung, vom Zertifikat bis zum Hochschulabschluss.

Fernstudium: Sprachen

Was Selbstlernkurse gut können – und was du dazugeben musst

Videokurse erklären Grammatik oft besser als der Unterricht von damals: Du hörst die Aussprache so oft du willst, springst zurück, lernst zur Uhrzeit deiner Wahl. Was sie nicht ersetzen, ist das Sprechen selbst – die Kombination macht's: Kurs für Struktur und Verstehen, dazu früh und regelmäßig sprechen (Tandem, Alltag, laut mitlesen). Wer für eine Prüfung lernt (Goethe, telc, DTZ), findet gezielt darauf zugeschnittene Vorbereitungskurse.

Auch für die kleinen Sprachen

Neben den großen Schulsprachen lässt sich hier lernen, was Volkshochschulen selten anbieten: Niederländisch als schnellste Fremdsprache für Deutsche, Russisch mit eigenem Alphabet, Latein fürs Latinum, Kroatisch, Arabisch – und Japanisch samt der Kultur dahinter. Gerade für seltener unterrichtete Sprachen ist ein Online-Kurs oft schlicht der einzige strukturierte Zugang ohne Umzug.

Häufige Fragen

Was bedeuten die Niveaustufen A1, B2, C1?
Das ist der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen (GER): A steht für elementare Verwendung (A1 erste Sätze, A2 Alltagsroutine), B für selbstständige (B1 zurechtkommen und erzählen, B2 flüssig diskutieren – die übliche Berufs-Schwelle), C für kompetente (C1 Studium und anspruchsvoller Beruf). Kurse, Prüfungen und Stellenanzeigen sprechen alle diese Skala – deshalb lohnt es, das eigene Niveau ehrlich einzuordnen, bevor du wählst.
App oder Kurs – was bringt mehr?
Sie lösen verschiedene Probleme: Apps sind unschlagbar für die tägliche Fünf-Minuten-Gewohnheit und Vokabeln, erklären aber kaum, warum ein Satz so gebaut ist. Strukturierte Kurse liefern genau diese Systematik – Grammatik im Zusammenhang, aufeinander aufbauende Lektionen, ein Niveau-Ziel. Die produktivste Kombination: Kurs als Rückgrat, App als Streak fürs Dranbleiben.
Wie viele Stunden brauche ich bis B1 oder B2?
Als grobe Orientierung für Deutsche bei europäischen Sprachen: kumulativ etwa 350–400 Lernstunden bis B1 und 500–600 bis B2 – bei täglich einer halben Stunde also eher zwei, drei Jahre als drei Monate. Nah verwandte Sprachen (Niederländisch) gehen deutlich schneller, entfernte (Japanisch, Arabisch) brauchen ein Mehrfaches. Misstrauisch machen sollten Versprechen wie „fließend in 30 Tagen“.