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GET STUDIUM

Self-Publishing & Autoren-Business

Online-Kurse im Fachbereich Kunst, Schreiben & Handwerk

Vom Manuskript zum Buch, das gefunden wird: Self-Publishing bei Amazon KDP, Tolino und Co., E-Book-Formatierung mit Word, Sigil und Jutoh, gedruckte Bücher, ISBN und Buchhandel, Buchmarketing und Steuern auf Tantiemen – und der klassische Weg über Exposé und Verlag, dazu Ghostwriting und das Sachbuch als Kundengewinnung.

Sortiert nach Erscheinung (neueste zuerst). Details und Anbieter-Link (Affiliate-Link, Werbung) auf der jeweiligen Kursseite.

Verlag oder Self-Publishing: Rechnung und Temperament

Der Verlagsweg beginnt mit dem Exposé – dem meistunterschätzten Text der Buchwelt, dem hier eigene Kurse gehören – und bezahlt mit Sichtbarkeit, Lektorat und Buchhandel, aber langen Zyklen und kleiner Marge. Self-Publishing dreht das um: volle Kontrolle und Marge, dafür wird die Autorin zur Unternehmerin für Cover, Satz, Vertrieb und Marketing. Beide Wege stehen hier nebeneinander, und viele Autoren gehen inzwischen beide – Verlag für die Reihe mit Buchhandelsbedarf, Self-Publishing für Nischen und Backlist. Wer Bücher nicht als eigenes Werk, sondern als Produkt für eine Nische denkt, findet das Geschäftsmodell mit Recherche, Produktion und Werbung beim Amazon KDP.

Der Werkzeugkasten: Formatierung, ISBN, Print

Ein E-Book ist technisch ein EPUB, und der Weg dorthin führt aus Word über Werkzeuge wie Sigil oder Jutoh – die Kurse hier zeigen ihn Schritt für Schritt, inklusive der Kniffe für ein Layout, das auf jedem Lesegerät hält. Beim gedruckten Buch ist CreateSpace 2018 in KDP Print aufgegangen; ältere Kurse beschreiben die Schritte unter dem alten Namen, die Logik gilt weiter. Eine ISBN vergibt Amazon für Print kostenlos, sie gilt aber nur dort – wer in den stationären Buchhandel oder zu anderen Distributoren will, kauft eine eigene. Neu seit Juni 2025 und in den aktuellsten Kursen bereits Thema: Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verlangt für neu veröffentlichte E-Books barrierefreie Dateien – strukturierte Überschriften, Bildbeschreibungen, sauberes EPUB; für Bestandstitel gelten Übergangsfristen. Wie weit die Pflicht einzelne Self-Publisher trifft, ist im Detail noch in Klärung – sauber formatieren lohnt in jedem Fall.

Marketing und Steuern: die zweite Hälfte des Autorenlebens

Ein veröffentlichtes Buch ist unsichtbar, bis jemand es findet: Autoren-Website und Newsletter als Basis, Leseraufbau in sozialen Netzwerken, Preisaktionen und Amazon-Programme wie Kindle Unlimited, dazu die Anzeigen auf Amazon, denen hier ein eigener Kurs für Self-Publisher gehört. Eine oft übersehene Einnahmequelle ist die VG Wort: Wer seine Bücher dort meldet, erhält Ausschüttungen aus Bibliotheks- und Kopiervergütungen – unabhängig vom Verkauf. Steuerlich sind Tantiemen Einkünfte aus schriftstellerischer, in der Regel freiberuflicher Tätigkeit, also ohne Gewerbeanmeldung, aber mit Steuererklärung; im Verhältnis zu Amazon und Apple läuft die Umsatzsteuer über das Reverse-Charge-Verfahren, das ein eigener Kurs hier praktisch vorführt. Hauptberufliche können zudem die Künstlersozialkasse prüfen. Das alles ersetzt keine Steuerberatung – im Zweifel dort fragen.

Häufige Fragen

Braucht ein Autor wirklich eine eigene Website?
Als dauerhafte Basis: ja. Verlage googeln eingereichte Namen, Leser suchen nach dem nächsten Buch, und ein eigener Newsletter erreicht Fans zuverlässiger als jeder Social-Media-Algorithmus. Es reicht klein: eine Seite mit Büchern, Person und Newsletter-Anmeldung – der Kurs hier zeigt den Aufbau ohne Technik-Studium.
Brauche ich eine eigene ISBN?
Für den Verkauf nur über Amazon nicht – KDP vergibt für Print eine kostenlose ISBN und für E-Books eine eigene Kennung. Eine selbst gekaufte ISBN brauchst du, wenn dein Buch im Buchhandel bestellbar sein oder über weitere Distributoren erscheinen soll, und sie macht dich statt Amazon zum eingetragenen Verlag. Die Kosten liegen im zweistelligen Bereich pro Nummer, günstiger im Paket.
Was ist aus CreateSpace geworden – sind die Kurse dazu veraltet?
CreateSpace war Amazons Druckdienst und wurde 2018 in Kindle Direct Publishing integriert; heute heißt derselbe Weg KDP Print. Die Kurse, die noch CreateSpace zeigen, sind in der Oberfläche veraltet, in der Sache aber brauchbar: Manuskript-Formatierung, Cover-Maße, Druckkosten und Preislogik funktionieren nach demselben Prinzip. Für die aktuellen Klickwege ergänzt du sie mit einem neueren KDP-Kurs.
Ghostwriting: darf ich Bücher schreiben, die unter fremdem Namen erscheinen?
Für Sachbücher, Ratgeber und Reden: ja – Ghostwriting ist ein etabliertes Geschäft, bei dem der Ghostwriter vertraglich auf die Namensnennung verzichtet und die Nutzungsrechte überträgt; der Kurs hier zeigt Preise, Verträge und Abläufe. Anders liegt der Fall bei Abschluss- und Prüfungsarbeiten: Sie unter fremdem Namen einzureichen ist Täuschung und kann für Auftraggeber wie Schreibende rechtliche Folgen haben. Diese Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung.