VWL
Volkswirtschaftslehre – kurz VWL – schaut nicht auf das einzelne Unternehmen, sondern auf das große Ganze: Märkte, Preise, Geld, Arbeitslosigkeit, Wachstum und die Rolle des Staates. Sie erklärt, warum Zinsen steigen, Inflation entsteht oder Krisen sich ausbreiten. Wer wirtschaftliche Zusammenhänge wirklich verstehen will, kommt an ihr nicht vorbei.
Das Gegenstück zur BWL
Während die BWL fragt, wie ein einzelnes Unternehmen erfolgreich wirtschaftet, fragt die VWL, wie eine ganze Volkswirtschaft funktioniert. Mikroökonomie betrachtet das Verhalten Einzelner, Makroökonomie das Zusammenspiel im Großen. Das Fach ist näher an Politik und Gesellschaft, als viele erwarten – und liefert das Rüstzeug, um Schlagzeilen über Wirtschaft einzuordnen statt nur zu glauben.
Kurse & Studiengänge
Häufige Fragen
- Ist VWL sehr mathematisch?
- Ein Teil schon – Modelle und Statistik gehören dazu. Die Grundlagen lassen sich aber auch ohne tiefe Mathematik verstehen; viele Kurse vermitteln zuerst die Denkweise und Zusammenhänge, bevor es formaler wird.
- Was unterscheidet VWL von BWL?
- BWL ist die Sicht des Unternehmens, VWL die Sicht der gesamten Wirtschaft. Beide ergänzen sich: Wer im Management entscheidet, profitiert vom volkswirtschaftlichen Blick auf Märkte, Konjunktur und Politik.
Auf einen Blick
690 €–2.700 €
Preisspanne
4–12 Mon.
Dauer
Über die Fachbereiche
Nach Abschluss
- Hochschulzertifikat (DAS/CAS)
Top-Anbieter
- Allensbach Hochschule
