Kunsttherapie
Manches lässt sich nicht sagen, aber malen. Kunsttherapie nutzt den kreativen Ausdruck – Malen, Formen, Gestalten – als Zugang zu Gefühlen und inneren Vorgängen, die Worte nicht erreichen. Eingesetzt in Psychotherapie, Rehabilitation und Pflege, geht es nicht um künstlerisches Können, sondern um das, was im Tun sichtbar und beweglich wird.
Wo Worte nicht hinreichen
Das Bild, nicht das Gespräch, ist das Medium; der Prozess zählt mehr als das Ergebnis. Angewandt wird es bei Kindern, nach Traumata, in Psychiatrie und Palliativpflege – überall dort, wo der sprachliche Zugang schwerfällt. Es schöpft aus Kunst und Psychologie gleichermaßen und steht meist neben anderen Therapieformen, nicht an ihrer Stelle.
Kurse & Studiengänge
Kurse & Weiterbildungen
Häufige Fragen
- Muss ich künstlerisch begabt sein?
- Nein – es geht nicht um Talent oder schöne Ergebnisse. Der Wert liegt im kreativen Prozess, der jedem offensteht; gerade die Ungeübtheit kann ehrlicher zeigen, was innerlich vorgeht.
- Für wen eignet sich Kunsttherapie?
- Besonders dort, wo Worte versagen – bei Kindern, nach belastenden Erfahrungen, in psychiatrischer oder palliativer Begleitung. Meist ist sie ein Baustein einer umfassenderen Behandlung, kein Alleinmittel.
Auf einen Blick
1.548 €–1.548 €
Preisspanne
12–12 Mon.
Dauer
