Ergotherapie
Wenn Krankheit, Unfall oder Behinderung die Fähigkeit nehmen, alltägliche Dinge zu tun – sich anziehen, arbeiten, spielen –, hilft die Ergotherapie, sie zurückzugewinnen. Dieser anerkannte Gesundheitsberuf dreht sich um Handlungsfähigkeit: Menschen so zu befähigen, dass sie möglichst selbstständig am täglichen Leben teilhaben.
Tätigsein als Therapie
Ergotherapeuten arbeiten in Pädiatrie, Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie und nutzen die sinnvolle Tätigkeit selbst als therapeutisches Mittel. Wichtig: In Deutschland ist es ein geschützter Beruf – die Ausübung verlangt eine staatliche Ausbildung oder ein Studium; Kurse hier reichen von der Qualifikation bis zur akademischen Vertiefung, etwa einem B.Sc. für Berufstätige. Verwandt mit der Physiotherapie, aber mit Blick auf Tätigkeit und Teilhabe statt allein auf Bewegung.
Kurse & Studiengänge
Verwandte Themen
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Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zur Physiotherapie?
- Physiotherapie zielt auf Bewegung und Körperfunktion, Ergotherapie auf das Bewältigen alltäglicher Tätigkeiten und die Teilhabe. Die Felder überschneiden sich, ihre Ziele sind jedoch verschieden.
- Kann ich über einen Fernkurs Ergotherapeut werden?
- Nein – es ist ein geschützter Beruf mit vorgeschriebener Ausbildung. Online-Kurse können vertiefen oder vorbereiten, ersetzen aber die staatlich geregelte Qualifikation nicht.
Auf einen Blick
Über die Fachbereiche
Nach Abschluss
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